Ein Hallo in die Runde

zur MIttagszeit
Nach Physio und einen Rundgang auf meinem kleinen Riesengrundstück, nun hier mal kurz zu euch
Nun Nina, du hast sicher schon bemerkt, dass du keine Angst haben muss, ihn zu verlieren. Dennoch sollte er einiges in seinem Leben begreifen.
Und das Ding ist wieder, wir können nur lehren durch loslassen. Was du machen kannst, ist ihm sagen, was du nicht mehr tollerieren würdest, wenn es einmal einen Neustart geben sollte. Das er aufhört zu trinken, zum Beispiel.
Er würd das Gefühl haben, dass du ihm etwas wegnimmst. Mein Mann sagte mir das sehr oft. Wenn ich mich zwischen dem B i e r und dich entscheiden soll, dann wähle ich das B i e r. Und so viel zum Leben, er wählt nicht das B i e r
Ja, wenn er allein noch irgendwo ist, wegen seiner Arbeit, rutscht er da manchmal noch rein, und dann bin ich wütend. Aber naja, er trinkt nicht mehr in meiner Anwesenheit und bei Feierlichkeiten hält er sich sehr zurück.
Bei allem was du ihm sagen möchtest, beschränke dich immer, auf das was
DU nicht tollerierst oder eben damit nicht mehr leben möchtest. Ziehe es konsequent durch
Darunter gehört auch, dass solange er bei Madame ist, du keinen weiteren Redebedarf hast. Er muss für sich dann entscheiden, wie er handeln möchte.
Ob er mit Blumen kommt ... oder Wein ... was bedeutet das? Ich meine nicht viel. Er fällt und muss noch ein Stückchen fallen.
Du kannst ihm zuhören, aber auch
STOP sagen, wenn es in bitten, betteln oder Mitleidsgedusel ausartet. Zeige ihm Deine Grenzen auf.
Ich sagte es schon am Eingang deines Threads, dass das Band zwischen euch noch nicht in zwei ist. Lese noch mal in unseren Threads. Irgendwo steht was von Nähe und Distanz. Das, was du aufbaust ist Distanz. Er sucht jetzt die Nähe. Dieses Spiel ist von der Natur so eingerichtet. Hat man es verstanden, hört man auf zu klammern und kann gut miteinander leben und den anderen Leben lassen. Was aber nicht heißt alles zu erdulden.
Ich freue mich sehr für Dich, Nina, wenn du so langsam wahrnimmst, dass du mit Distzanz mehr erreichst. Ich glaube du kannst der Natur nur auch etwas mehr vertrauen. Gut er fehlt dir. Ja, du liebst ihn, aber jetzt wohl nicht mehr ganz bedingungslos. Das sollte Liebe nämlich nie sein, bedingungslos.
Diese Bedingungslosigkeit bringt uns dazu zu leiden und zu ertragen. Wir müssen nicht leiden und auch nicht ertragen.