Zitat von Zugaste:Ich gehe sehr hart ins Gericht, mit mir, ....?
@ Zugaste
mit sich ins Gericht zu gehen - das wird wohl jede/r machen, die/der etwas an sich entdeckt,
was es ggf. auszuräumen gilt, SOLL ja auch ausgeräumt werden. Es nutzt aber nicht die HÄRTE
des "Gerichts", sondern die Konsequenz, "dran" zu bleiben, ohne alles in Frage zu stellen. Klar
wird jeder Stein umgedreht....aber nicht alle auf einmal - das geht nicht, weil es einen zum Teil
und zeitweise hoffnungslos überfordert...
...das schwierigste Wort ist - Geduld. Geduld haben...vor allem mit sich selbst. Das tut weh - ich
weiß, aber noch schmerzhafter ist, sich durch viel zu viel Hatz in etwas zu verrennen, weil es
die Sinne raubt.
Auch mit dem Partner ins Gericht zu gehen - wird es auf alle Fragen Antworten geben? Das
wird sehr schwierig, wenn überhaupt ermöglicht werden. Zudem - der Partner hat SEINEN
Rhythmus, um damit umzugehen. Da nutzt kein drängen, doch "bitt´schön voran" zu machen.
Ob und was der Partner zulassen kann, zulassen will - das kann von außen nicht beeinflusst
werden.
Der Partner lässt zu...oder er lässt nicht zu - wie das bei dir auch der Fall ist. Wie du, wird auch
dein Partner NICHT alles zulassen können...und es bleibt nur zu hoffen, dass das "nicht zulassen wollen" dabei keine Rolle spielt. Das weißt du nicht, das weiß dein Partner nicht.
Und was das "entschuldigen" angeht, Reue zeigen - entschuldigen geht nur ein Mal...es nutzen weder "laufende Entschuldigungen". noch 100e noch 1.000e und auch kein "zu Kreuze kriechen",
um einen gemeinsamen Weg (wieder) gehen zu wollen/zu können....