Zitat von Zarentochter:Vor kurzem hatte ich Kontakt zu einem sehr reichen Mann.
Doch im Mittelpunkt stand der Wohlstand mit all seinen Luxusgütern.
nouveau riche, wenn überhaupt.
Bei der Frage, ob du mit ihm spazieren gehen sollst, mußte ich an Fontane denken. Ansonsten hübscher Stil, aber die Sprachebene ist antiquiert, nicht "fein".
Und kein Mensch wirklich keiner, der aus einer "Traditions"-Familie, wie der von dir suggerierten, kommt, spricht von reich, Mittellosigkeit oder ähnlichem. Das Vokabular hast Du leider nicht drauf.
Für einen neuen Versuch: Wenn du viele Anhänger hast und Fanpost bekommst, ist die sog Traditionsfamilie max zweite Generation. Eltern bzw Großeltern haben hart für das vorhandene Vermögen gearbeitet. In echten Traditionsfamilien ist solcherlei Popularität nicht hoch im Kurs.
Zweitens, man lernt keine reichen Männer kennen und du bist auch nicht reich, das Wort des Tages heißt privilegiert. Dementsprechend spricht man auch nicht von Mittellosigkeit sondern von weniger privilegierten Menschen.
Und drittens Traditionsfamilien zeichnen sich eben durch eine solche aus und in deren Wertekanon, ist die Pflicht, der Gesellschaft etwas zurückzugeben, so verankert wie der sonntägliche Kirchgang.
Also engagier dich sozial, anstatt Deiner Variante von Lady Chatterly hinterher zu träumen.
Ruf doch mal wieder Deine Freunde aus Salem an und besprich das mit denen.