Zitat von Lisetta56: Noch nie hab ich soo lange gebraucht, wieder ins Leben zu finden.
Ich habe keine Freude, weine nur noch.
Trööst
Helfen kann ich dir nicht, weil so aus der Ferne, aber schau - du schaust dir sein, ach so perfektes Leben an - und glaubst zu wissen, das er dort glücklich, weil die äußeren Umstände dies ja auch vermuten lassen, aber ich möcht nicht wissen, wie viele hinter der perfekten Gardine stehen und raus schauen aus dem "Gefängnis" der vermuteten Perfektion und sich wünschen würden, außerhalb zu sein.
Dem hinterher zu trauern, der das erhoffte gedachte Ideal war, aufzugeben, was dir Glück und Freude schenkte, immer ein Loslassen, einen herben Verlust bedeutet.
Es ist nicht er als Person, sondern was er für dich darstellte - deswegen ist das lösen von Götzenbildern auch so schwierig.
Wäre er der, den du dir erträumt - wäre er an deiner Seite. Aber er ist der, den du ausgeblendet hast, somit sein Platz exakt dort, wo er nun ist.
und auch wenn es dir jetzt nicht hilft, manchmal muss man verdammt tief fallen - um langgehegte Träume endlich auf Halde zu legen, weil zumeist, das erhoffte Ideal - nur eine Fata Morgana ist. Ein Trugbild.
Einen Lebensplan zu verabschieden, den man bis zur kleinsten Zelle sich schön erdacht hat, nimmt Zeit in Anspruch - und ich weiß das, weil ich auch lang für gebraucht hab.
Ich wünsche dir viel Glück für deine OPs und das du danach, wieder Kraft dafür hast, diesen Zustand zu ändern.