Hallo liebes Forum!
Ich möchte mich herzlich bedanken für Eure tollen Beiträge, Tipps, Meinungen und Diskussionen. Hätte nicht erwartet, dass das so ein umfangreicher Thread wird. Ich möchte auf vieles eingehen, aber ich befürchte, dass wird aufgrund der jetzt schon vielen Beiträge schwer, habe im Moment leider auch etwas mehr zu tun und kann nur zwischendurch hier im Forum schreiben - so´n Mist, aber das real Life hat mich gerade etwas mehr "im Besitz" (Renovierung, Möbelbau usw.).
Dazu ist meine Schwester leider wieder schwer erkrankt, mache mir da ein wenig Sorgen, weil ich sie auch noch nicht sprechen konnte, habe die meisten Infos über meine Mutter bekommen (die lebt bei ihr).
Meine "sister" ist auch eine Fighternatur, aber ihr Körper macht nicht mehr so mit. Hat eine Krebserkrankung, die leider immer mal wieder "vorbeischaut" und sie ist auch sonst sehr physisch instabil. Ich hoffe, sie kriegt die Kurve hin. Kann ihr leider auch nicht viel helfen, zuhören und mit sprechen ist da momentan wohl das einzige.
Aber wir lassen uns nicht unterkriegen, so ist halt das Leben.
Kommen wir mal zurück zu diesem Thema:
Also, ich habe mal ein paar Punkte so aufgegriffen, werde mich aber noch zu vielen anderen äußern, habt nur bitte etwas Geduld wegen der vorgenannten Gründe, okay?
Wenn ich das ganze so überblicke, wurden teils recht unterschiedliche Erfahrungen gemacht, aber der Tenor geht in einigen Beiträgen konform:
Was auffällt, oft wird Unsicherheit beim Gegenüber als negativer Punkt aufgeführt. Wie kann ich z.B. Nervosität von Unsicherheit unterscheiden, gesetzt den Fall, Unsicherheit wird als negatives Kriterium angesehen.
Jemand schrieb auch, reife Menschen ziehen oft unreife Menschen an - kann da nochmal erläutert werden, warum das so ist bzw. was die Gründe sein könnten? Das ist bei mir nämlich tatsächlich ein erkannter Faktor - ich werde komischerweise oft von relativ jungen Frauen angesprochen, die mir unreif vorkamen (ich möchte aber klarstellen, dass weiß Gott nicht alle jungen Frauen unreif sind, auch auf Männer bezogen).
Ist es so, dass Frauen in meinem Alter (sagen wir mal zwischen 40 und 50) nie Männer ansprechen? So kam es mir zumindest vor. Kann ja auch sein, dass es Zufall war, aber jüngere Frauen sind augenscheinlich "mutiger". Wie seht ihr das?
Dann wurde gesagt, beziehungserfahrene Menschen seien loyaler, wenn ich mich richtig entsinne. Da würde ich widersprechen, weil das "Paradebeispiel", meine Ex, dann theoretisch nie von mir gegangen wäre. Sie hatte alles, aber augenscheinlich nicht genug. Wann ist dann genug auch wirklich genug?
Jemand schrieb noch, man müsse besonnen bei der Auswahl sein - nun ich denke, dass versuchen die meisten von uns zus ein, aber um eben besonnen zu agieren, muss man, glaube ich, auch Erfahrung haben. Eine klare Linie, wissen, was man möchte,. was nicht
Bei mir ist es zum Beispiel so, dass das Aussehen kein entscheidendes Kriterium bei der Wahl der Partnerin ist. Wenn ich meine bisherigen Beziehungen so vergleiche, da glich keiner Frau der anderen. Istd as eventuell mein "Problem"? Eine Art fehlendes Profil?
Noch eine "lustige" Frage beim Kennenlernen: Ich habe es schon ein paar Mal gehabt, dass viele Frauen das sprichwörtliche Schweigen im Walde sind. Beim Daten oder Gespräch musste ich bisweilen Infos regelrecht aus der Nase ziehen, dort gab es dann auch folgerichtig keine Beziehung. Jene, welche "offener" waren, da kam es dann auch zur "Zusammenkunft".
Könnte es sein, dass jene, die kaum etwas von sich preisgeben, aber angeblich einen Partner suchen, "Schattenflecken" in ihrer Vergangenheit haben?
Ein anderes Thema: Bei manchen Gesprächen fiel mir auf, dass einige Frauen etwaige vorhandene Kinder verschweigen, andere diese sofort bei Ross und Reiter nennen. Jeder Mensch hat ja ein Vorleben und das muss der Gegenüber, so meine Meinung akzeptieren. Aber ich denke auch, es gibt heutzutage mehr alleinerziehende Frauen und Männer als früher. Im partnerschaftlichen Sinne, wie denkt ihr darüber? Wenn ein Kind vorhanden ist, wie kann ich im Vorfelde beurteilen, ob die betreffende Frau dann "nur" einen Versorger sucht? Wie kann ich wissen, dass sie mich als Mann gleichberechtigt sieht? Gibt es da Anhaltspunkte?
Dann, zu guter Letzt, ein persönlicher Faktor meinerseits:
Ich bin ja leider momentan ALG II-Empfänger (ob ich nochmal auf dem 1.Arbeitsmarkt einen Job finde, wird sich zeigen. Ich bemühe mich, leider bisher ohne Erfolg). Ich bin insolvent, hatte letztes Jahr den Kollaps (Mini-Schlaganfall), bin nicht mehr autonom mobil (kein PKW mehr, fahre mit Bus oder gehe viel zu Fuss) und bin defacto wohl keine Superpartie. Wie kann ich da eine Frau finden (und wo), die sich damit arrangiert? Diese Umstände werden mich ja sicherlich noch eine Zeit lang begleiten (Insolvenz ca. 7 Jahre, Gesundheit muss dauerhaft überwacht werden, weil die Gefahr eines erneuten Schlaganfalls nie auszuschließen ist) und sind wohl nicht unbedingt ein positiver Faktor. Ich fühle mich sehr wohl, sehr gut, bin derzeit recht fit, nehme keine Medikamente ein und vieles läuft gut an. Sehe ich da zu schwarz oder ist an meinen Vorahnungen etwas dran?
Meine größte "Sorge" ist, dass ich wieder auf die "Schna..ze falle. Das haben ja schon einige kommentiert, meistens mit: "Da ist eben das Risiko, aber sonst würde es ja keinen Spaß machen."
Nun, das sehe ich ein wenig anders. Wo ist der "fun", wenn ich wieder einen Bauchklatscher hinlege? Es ist jetzt über drei Jahre her, dass ich in festen Händen war, seither war absolut nichts. Bin ich vielleicht noch nicht bereit für eine etwaige neue Liebe? Bin ich ein Schis..ser? Wie sehen zum Beispiel die Frauen eine solche "beziehungslose Laufzeit"? Zuvor war ich ja über 13 Jahre in fester Bindung? Gelte ich da eventuell abfällig als beziehungsunfähig/-willig oder so?
Ich weiß, Fragen über Fragen. Aber ihr habt hier schon viele tolle Inputs gegeben, meinen Horizont erweitert. Dafür danke ich Euch recht herzlich, echt klasse!
Ich wünsche allen ein schönes Wochenende, gehabt Euch wohl und genießt (hoffentlich) Euer wohlverdientes "Weekend"!
Euer Udi