Urmel_
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Manchmal erfüllt man sogar mehrere Rollen - Liebhaber und Versorger, wenn man beide Annehmlichkeiten für die Erfüllung dieser Rollen erhält, ist ja schon mal nicht so schlecht.
Ganz schwer wird es, wenn man für eine Frau seit Jahren das as.uelle Emotions-Tampon war. Aus dieser Rolle wird Dich das Unterbewusstsein einer Frau nur sehr schwer entlassen. Es ist sehr viel wahrscheinlicher, dass Du in dieser Rolle bleibst und die Rolle des Liebhabers von einem anderen Mann erfüllt wird. Denn es gibt Dinge, die eine Frau nicht mit einem Liebhaber teilt. Hört sich im ersten Augenblick doch ganz gut an, oder? Dann überleg mal, dass eine Frau den Liebhaber nicht mit ihren Unzulänglichkeiten langweilen will und lieber die wilde Seite des Lebens mit dem Liebhaber genießen möchte. Die stundenlagen Gespräche über triviale Emoprobleme bleiben dann dem Emotions-Tampon vorbehalten.
Ich denke, dass Du ganz tief in Dir drin immer noch glaubst, dass man eine Frau mit guten Taten gewinnt. Das man nur lange genug nach Regeln handeln muss, damit alles gut wird. Ein Schelm, wer böses dabei denkit, wenn man sich anschaut, dass die guten Taten verdammt viel Ähnlichkeit mit dem regelmäßigen Wechseln der Reifen der Dame zu tun haben. Aber die Männer, die sich nicht an die Regeln halten, irgendwie mehr Spaß mit den Frauen haben.
Was Dich blockiert, was Dich in der "Beziehung" hält, ist der Glaube an einen Invest, den Du über Jahre geleistet hast, der offensichtlich nicht zu einer Beziehung mit der Dame geführt hat. Statt jedoch Deine Regeln der guten Taten zu hinterfragen, also Deinen persönlichen Invest in Dein eigenes Wertesystem der letzten 10, 20 Jahre, machst Du so weiter wie bisher.
Es ist in Deinem Kopf.