Lübke
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Tja es gab letzte Woche Ärger im Paradies und sie suchte letzte Woche Nähe (nicht körperlich, aber emotional), obwohl man es hier überall im Forum lesen kann bin ich natürlich auch drauf reingefallen, hatte ihr noch angeboten das ich sie abends zu ihrer Bekannten fahre, tja als es soweit war, hatten sie sich natürlich schon wieder vertragen und am Ende hat er sie gefahren,so fühlte ich mich schon wieder für ihn versetzt. Diese Woche habe ich also die Trennung nochmal im Zeitraffer durch, mit Trauer, Wut, absolute Leere und Co. ein riesen Rückschritt.
Sie sprach u.a. auch davon, das sie alles hinterfragt, das sie aktuell nur von ihren Ängsten getrieben wird, aber trotzdem hält sie an Ihrem Neuen fest, ihn scheint sie nicht zu hinterfragen.
Sie fängt an sich in einer Selbsthilfegruppe für ADHS-Kinder zu engagieren. Blöß blöd das dass einzigste mal das bisher eine Jugendpsyschologien mit unserem Sohn gesprochen hatte, sie zwar Ansätze von ADHS sah, aber auch nicht mehr. Wir sollten stattdessen eher darauf achten das sich bei ihm keine Angsstötung entwickelt. Wie sie noch die Diagnose Depression hatte, sah sie in unserem Sohn natürlich auch ganz viel Depression, dies bestärkt mich darin das unser SOhn zu mindestens im Trennungsjahr besser bei mir aufgehoben ist.
Als ich ihr einen Entwurf für eine Trennungsvereinbarung hinlegte, gings wieder los, ich würde sie unter Druck setze,... tja von ihr kommt nix und ich werde nicht warten, ich brauche endlich Klarheit.
Heute haben wir uns wieder kurz gesehen und ich habs geschafft, "ja", "nein", nicht mehr als das Notwendigste gesprochen.
Sie wird wohl zu März ausziehen, hab sie nochmal draufhingewiesen, das ich ihren Neuen nicht in der ehelichen Wohnung dulden muss und das natürlich auch explizit für den Umzug gilt, hat ihr nicht gefallen😎.
Langsam realisiere ich, dass es auch nach einem Jahr kein zurück mehr geben wird, an diese Hoffnung hatte ich mich unterbewusst immer noch geklammert.
Bis auf 2 Nachmittage war ich dieses Woche allein mit meinem Sohn auch das WE werden wir zu zweit verbringen, es läuft super, nur das Brotbüchsen machen ist neu, aber auch nix wildes.
Ab Ende Februar hab ich dann ein eigenes Auto, erstmal Autoabo, da ja noch nicht feststeht ob sie nach der Abschlussprüfung ein Firmenwagen bekommt und was wir dann mit dem Familienauto machen. Autoabo = sauteuer, aber dann muss ich mich wegen Auto nicht mehr mit ihr absprechen, ein wichtiges Stück Freiheit für mich.
Ich hab mir viele Gedanken gemacht über dieses "eigene Ziele" umsetzen, nur hab ich kaum welche, mir war es schon immer egal ob ich am Meer oder in den Bergen Urlaub mache, mich zieht es auch nicht nicht ins Ausland.
Aber da ich auf den Ekelfaktor keine Rücksicht mehr nehmen muss, werde ich diese oder nächste Woche wieder eine Wurmkiste für den Balkon bauen und mit Wurmkompost anfangen🙂.
Ansonsten hoffe ich das der Winter etwas milder wird und die letzten Schneereste hier wegschmelzen, dann kann ich endlich wieder aufs Rad. Radfahren ist das einzigste was ich wirklich gerne alleine mache, das würde mir aktuell sehr gut tun.
Beitritt Sportverein ist schon den Startlöchern, ich fühl mich nur emotional noch nicht bereit und werde noch einen Monat warten. Bald gehts auch für ein Wochenenende auch zu einer alten Schulfreundin, rauskommen, etwas feiern, Cocktails drinken, vielleicht etwas shoppen.
Das komische ist auf Arbeit läuft es gut, ich mache ja aktuell eine Personalentwicklung, läuft alles über ein Projekt, das zwischenzeitig aufgrund interner Vorgaben sehr an Schwung verloren hat, der Schwung kommt gerade wieder. Ich arbeite abwechselnd in 3 Teams, an drei Standorten (hier in der Region) und 3 Teamleiter sprechen sich jeden Monat nur wegen meiner Einsatzplanung ab und wenn ich zu etwas sage "mach ich, wird aber erst in 2 Wochen was", ist das völlig in Ordnung. Ich hab mich in den letzten Wochen mit Kollegen unterhalten mit den ich seit Jahren nicht mehr als "Guten Morgen" & "schönes WE" gewechselt habe. Die Arbeit macht Spaß auch wenn der ständige wechsel anstrengend ist, ich fühl mich geschätzt und bekomme positives Feedback und dabei bin ich aufgrund Schlafmangel und Gedankenkreisen vielleicht gerade mal mit 60 % dabei 😅 .
Ich versuch mir immer wieder zu sagen das es ja erst 7 Wochen sind und ich bis zu ihrem Auszug in so einem bescheiden "in between" stecke, aber die Vorstellung das die Akzeptanz und Heilung Monater dauern wird und natürlich diese Einsamkeit und das Wissen das da Abends niemand mehr ist bei dem man einfach sein Herz ausschütten kann, macht mich fertig.
Danke fürs zuhören.