Zitat von Torsten-Mark: - für Casey: um Gottes willen, keine Gewalt oder ähnliches, so was gibt es bei mir gar nicht. Ich hab mich ganz simpel in Ihre Bett geschlichen und versucht bischen zu kuscheln. Und für den Abschied ohne Abschied am nächsten Tag bin wieder ich verantwortlich, weil ich den gekränkten und verschmähten Helden spielen musste, statt Gehirn zu nutzen
"Versucht ein bißchen zu kuscheln" Liest sich, als wäre sie damit nicht einverstanden gewesen.
Da du dich weiterhin so vage hältst:
Du hättest gerne "gekuschelt", sie warf dich raus, du wurdest sauer. Am nächsten Morgen gab es keinen richtigen Abschied. Sie hat sich nicht mehr gemeldet, du dich auch nicht mehr.
Damit ist ansich alles gesagt.
Wahrlich ein seltsames Phänomen, dass dir eine simple Abfuhr noch so nahe geht.
Wirklich wichtig war sie dir ja schon damals nicht.
Klingt viel mehr nach einem schlechten Gewissen, wo du seit 40 Jahre dich drum herum bewegen kannst, weil dir das irgendwas gibt. Vielleicht kannst du heraus finden, was dir das gibt. Es ist ja nicht nicht so, dass jeder hilflos seinen Gefühlen ausgeliefert ist. Kann eine Ablenkung sein, weil dein Gefühle zu deiner Frau nicht so groß sind.
Eine gewissen Falschheit als Charaktereigenschaft. Denn einen Abend so hinzustellen ist die eine Sache. Aber lange, viele Jahre der Frau an deiner Seite sowas vorzuspielen, dazu bedarf es einer gewissen Abgebrühtheit.
Klingt natürlich gesellschaftstauglicher, sich dabei in die Opferrolle zu begeben.
Stell dich dir selbst. Frag dich, welches Leben du gelebt haben willst, wenn der Tag der Tage kommt.
Warum Opferrolle? Woher kommt das? Kannst du es ändern? Warum denkst du, es sei so wichtig, sie zu treffen? Stell dir vor, sie gäbe es gar nicht mehr. Dann müsstest du auch alleine damit klar kommen. Gib die Verantwortung nicht an sie ab.
Es ist irgendwas in dir. Das solltest du finden.
Viel Glück