Fullspeed
Gast
Ich bin seit etwa 8 Monaten mit meiner Freundin zusammen und ich bin sehr glücklich mit ihr und ich liebe sie sehr. Sie ist 21 Jahre alt und ich bin 26.
In letzter Zeit (3-4 Wochen) häuft sich ein Szenario, dass sich immer wieder ähnlich abspielt. Ich habe es in der jeweiligen Situation, jetzt die letzten Male mit ihr angesprochen, doch es hat sich - nachdem es dann ein paar Tage nicht mehr vorkam - dann jeweils wieder wiederholt. Ich würde gerne verstehen, was da genau passiert und ob ich mich selber hier an der Nase nehmen sollte, oder ob das aus eurer Sicht doch eher von ihr ausgeht.
Es geht ums Thema S. Wir sind ein Paar, dass generell viel Nähe möchte und lebt, verbringen viel Zeit mit Zärtlichkeiten und Kuscheln. Wir sehen uns zurzeit etwa 3-4x pro Woche. Wir haben beide einen recht hohen S.-Drive, in den ersten ca. 5 Monaten konnten wir kaum die Finger voneinander lassen und hatten mehrfach am Tag S. Mittlerweile hat es sich auf etwa 1x am Tag eingependelt, gibt jetzt auch mal einzelne Tage wo wir beide keine Lust haben, diese sind aber nach wie vor eher selten. Es läuft auch aus meiner Sicht bestens im Bett, auch sie sagte nie was anderes und machte auch nie einen anderen Eindruck auf mich. Also gehe ich von einem erfüllenden S. Leben für beide aus, bei dem beide auf ihre Kosten kommen.
Was jetzt auf einmal öfters vorgekommen ist: Ich hatte Lust auf sie und begann mit meiner Verführung. Zuerst macht sie mit, wir küssen und streicheln uns, ich lasse mir immer viel Zeit dafür, bis ich dann den Eindruck habe es ist der Zeitpunkt um weiter zu gehen und sie auch an intimeren Stellen berühre etc. Auch sie zieht mit, ihre Hand wandert in meine Hose etc. wirkt erregt, ist extrem nass etc. Alles läuft soweit wie üblich. Dann von jetzt auf gleich bricht sie das Ganze ab. Sie sagt dann zum Beispiel, dass sie Abends weitermachen möchte etc.
Für mich ist das dann sehr frustrierend. Ich schätze, da trifft sie auch einen Trigger in mir: S. Ablehnung löst in mir recht schnell ein recht heftiges Gefühl aus. Natürlich habe ich nicht die Erwartung an sie, dass sie jederzeit Lust haben muss und ich sie jederzeit haben kann. Dennoch, wenn alles schon in die, wie im letzten Abschnitt beschriebene Richtung geht, habe ich schon die Erwartung, dass das dann nicht plötzlich abgebrochen wird. Sind diese Erwartungen von meiner Seite zu hoch?
Ich hab ihr das auch deutlich und bereits mehrfach gesagt: Wenn sie von Anfang an sagen würde: Nein, im Moment möchte ich nicht, wäre das für mich ok. Da braucht sie auch nichts zu begründen etc. Ich hab ihr auch gesagt, dass ich es nicht mag, wenn sie mich so auf Touren bringt und dann plötzlich abbricht.
Sie selber sagt, sie möchte damit Spannung erzeugen, dass ich auch weiterhin Lust auf sie habe und mich auf später freue. Der Gedanke ist ja lieb, aber auf sowas steh ich nicht. Ich muss zugeben, Spannung erzeugt sie damit, aber nicht die positive, die sie sich anscheinend erhofft, sondern einen von mir als negativ erlebte Spannung zwischen uns.
Ebenfalls bringt es mich in eine für mich als bescheiden empfundene Lage. Ich bin sauer, sehe es aber selbst als recht erbärmlich an, mir das anmerken zu lassen. Ich will weitermachen, sehe es aber als sehr erbärmlich an, um S. zu betteln und das würde ich niemals tun. Hier ist guter Rat einfach teuer, ein Balanceakt zwischen Grenzen setzen und dabei nicht unattraktiv zu werden.
Ein Weg der teilweise funktioniert ist es mit spielerischem Humor zu nehmen. Zum Beispiel sie anzugrinsen, ihr zu sagen, was für ein böser, Sex.y Teufel sie doch sei und sie möglichst unbeeindruckt weiter zu verführen. Wenn ich gut drauf bin gelingt es mir dann auch, sie dann zu verführen.
An anderen Tagen hat mich das auch schon so angep., dass mir selbe die Lust vergangen ist. Das war dann auch in der Beziehung spürbar - eben eine unangenehme Anspannung - die sich dann erst später, nach erfolgten S. löste. Das gibt mir dann aber auch zu denken, ich will sie nicht unter Druck setzen, will das wir S. haben weil wir es beide wollen. Nicht weil ich ansonsten eine angep. Gurke bin. Aber auch dieses Gefühl ist dann eben an manchen Tagen mehr und an anderen weniger da.
Wie seht ihr diese Situation und habt ihr Ratschläge diesbezüglich?
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