Zitat von Traurig64:Tja. Dann gibt es aber nur die zwei Alternativen, die ich beide schon vorgeschlagen habe:
1. Trennung, weil es einfach nicht passt und beide daran zu Grunde gehen.
2. Getrennte Wohnungen und nur gemeinsame Zeit, wenn beide es wollen.
Wenn ich an deiner Stelle wählen müsste (bedenke, ich KANN ganz objektiv sein), würde ich die erste Alternative nehmen, denn, du so wie du bin ich auch der Meinung, dass es zwischen euch einfach nicht passt.
Zitat von Alena-52:die 3. lösung -auch die idealste- wäre den anderen und sich selbst so lassen und akzeptieren können wie er/man selbst ist - ohne erwartungen - einfach gemeinsam geniessen können was da ist und was nicht ganz so passt tolerieren und akzeptieren. d.h. voll und ganz in der liebe bleiben können.
Dieser Vorschlag wäre im Grunde genommen der aller Beste, nur, wenn ich mir jetzt vorstelle, ich (eher extrovertiert) hätte da nen Partner, ne Freundin, eigentlich egal, derfest in meinem Leben integriert ist, der sehr introvertiert, verschlossen und schon gar nicht im Ansatz redselig ist, dann könnte ich noch so versuchen, gewisse Toleranz aufzubringen, irgendwann müsste ich kapitulieren und mir sagen, dass er/sie vll. im Grunde genommen ein netter Mensch ist, nur eben ICH selbst mit seinem/ihrem Charakter nichts anzufangen weiß. Es sei denn, ich hätte genügend Abstand und diesen Menschen müsste ich nicht in regelmäßigen Abständen, schon gar nicht täglich, genießen müssen.
Traurig, du selbst hast geschrieben,
Zitat von Traurig64:Ich bin ein Feigling.
Meine große Tochter hat Probleme, ihren Schulalltag zu strukturieren und zu organisieren. Das schlägt sich natürlich in den Zensuren nieder. Ich habe nun die Hilfe einer Familienberatungsstelle gesucht und wir haben auch schon mit den ersten Gesprächen begonnen. Ich möchte diese Gespräche auch in Richtung Familie und Partnerschaft lenken. Denn mit dieser Beratung war er ja einverstanden.

Ich hoffe, dass unsere Familie bzw. er auf diese Weise mal wachgerüttelt wird.
dass deine Tochter erhebliche Problem mit der Umstellung hat und ihr habt bereits eine Beratungsstelle aufgesucht, nur finde ich, dass deiner Tochter der nötige Halt innerhalb der Familie immer fehlen wird, denn gerade ein Kind spürt, wenns irgendwo nicht passt. Und auch wenn ihr nach außen hin DIE Obertoleranz an den Tag legt, wird dein Kind es trotzdem noch spüren, dass du trotz großer Toleranz nicht glücklich bist.
Dein Freund wird sich die Gespräche vll anhören und sich vll auch einsichtig zeigen können, doch, und da gehe ich jetzt wieder von mir aus, wird er sich charaktermäßig nicht ändern können. Bei mir wäre es so, als würde mir das Sprechen, gestikulieren, der Gesellschaftssinn verboten werden bzw. um Einschränkung gebeten werden - weißt du Traurige, was mit mir passieren würde?
Ich würde eingehen, wie ein nicht gegossenes Blümchen!
So in etwa kann ich mir das bei jedem Menschen (auch bei dir) vorstellen, der versucht, sich für jemanden anderen zu verändern (was dein Freund im gewissen Maße dann ja AUCH tun würde).