Meerlöwin
Gast
Zitat von Chrome:Diese Gefühle sind verständlich, aber nicht relevant für den Toten. Es sind deine eigenen Gefühle und die stellst du in dem Moment über ihn.
Niemand hat das Recht über das Leben eines anderen zu entscheiden und über die letzte Ehre genau so wenig. Sie war und ob dir das gefällt oder nicht, ein Teil seines Lebens.
Sie hat genau so das Recht Abschied zu nehmen und es geht hier nicht um die Gefühle der Mutter. So hart das auch ist, sie hat ihr Leben mit ihm verbracht und da kann ich nicht nur die guten Zeiten nehmen, sondern muss auch die schlechten ertragen.
Geht es nicht um alle drei? Denn der Mann hat diese Verknüpfung hergestellt. Das ist jetzt gar nicht voneinander zu trennen.
Du schreibst, niemand hat das Recht, über das Leben eines anderen zu entscheiden. Die Kinder der Mutter sind nun aber ein Stück weit unfreiwillig (durch das Lesen im Handy) in der Rolle, entscheiden zu müssen.
Und das, ohne zu wissen, was in dem Mann eigentlich vorgegangen ist, wie die Beziehung zu der Frau im Off war und wie die Beziehung zur Mutter wirklich war.
Wenn ihr mich fragt, was ich nun tun würde ... jetzt ist der erste Schrumpfschlauch getan (? Ich wollte Schritt schreiben, das Handy hatte eine andere Idee, ich lass es mal so stehen🤣), ich würde nun wohl zunächst mal im Handy weiterlesen, um ein Gefühl dafür zu bekommen, was das für eine Affäre war, wie viele Gefühle dabeiwaren (auch wenn das Lesen vielleicht nicht ok ist) und würde dann die Frau anrufen. Dann aber offen für ein echtes Gespräch sein und erst dann weitersehen.