Zitat von Balu85: NIcht immer wird das was man sagt so verstanden wie man es meint. Man denkt aber "Botschaft übermittelt"...stellt fest....ändert sich aber nichts. Also spricht man es wieder an......und zwar genau so... .
Nach dem Motto "anders erklären kann ich es nicht, nur lauter".
Punkt 2 wäre dann wie es inhaltlich gestaltet war, was die Probleme eigentlich sind und was die angedachte Lösung ist.
Wenn jemand mit der Vorstellung " ich muss nur sagen das mir dies oder jenes nicht passt und dann macht er/sie das anders" rangeht wird wohl in aller Regel enttäuscht werden
Da stimme ich dir sehr zu. Und ich denke, an genau dem Thema scheitern viele Partnerschaften und die Menschen haben völlig falsche Erwartungen.
Klar heißt es, eine Beziehung braucht Kompromisse, aber Fakt ist auch, dass man erstens viele Dinge nicht oder kaum per Kompromiss lösen kann, zweitens die "Spannweite", die so ein Kompromiss überbrücken kann, grandios überschätzt wird, und drittens Irgendwann keiner mehr glücklich wird, wenn man an jeder Ecke einen Kompromiss braucht. Ich glaube, die meisten haben schlicht den falschen Partner, man passt nicht gut genug zusammen, beide weigern sich das einzusehen (die Frauen, weil sie immer gern
die Eine sein wollen, für die er sich ändert; die Männer weil sie viel zu genügsam sind solang es ab und zu S*x und was zu Essen gibt) und man ist halt so drin in seiner Beziehung und soooo schlimm ist es ja auch wieder nicht und man gleitet langsam ab ins Aushalten und Sich-arrangieren. Kinder, Häuser, finanzielle Abhängigkeiten und Eheringe tun ihr Übriges und man harrt halt so aus. Bis man dann irgendwann merkt, was man schon die ganze Zeit wusste, nämlich: so kann es nlcht weitergehen. Nur ist es dann zu spät.
Zur Paarberatung kommen Paare im Schnitt 6 Jahre (!) zu spät. Herausgerechnet aus Paaren, die nach einer Weile Beratung oder Paartherapie das Problem oder die Probleme verstanden haben und dann rückwirkend benennen, wann es angefangen hat und wann man, mit dem Wissen von heute, hätte anfangen müssen.