Zitat von Laboe1:wie kann es sein, dass ausgerechnet du single bist
1000 Mal gehört diese Frage, wie wohl fast jeder Single. Das ist einfach nichts anderes als dummes Gewäsch in meinen Augen und sagt nichts über die Attraktivität der Befragten aus. Es ist genauso dämlich, grenzüberschreitend (und in vielen Fällen auch verletztend) wie die Frage "Warum hast DUUUU eigentlich keine Kinder?".
Meine Antworten auf diese Fragen waren immer:
"Warum hast ausgerechnet DUUUUU eigentlich einen Partner/Kinder?"
Bei meiner Oma ergänzte ich gern noch, dass ich mich nun wirklich nicht ihr zuliebe binden kann an irgendwen, den ich gar nicht haben will.
Mann, Mann, Mann. Okay, das war jetzt OT. Sorry dafür.
Zitat von Berniagast2000:Die meisten Affären vor allem die die gar keine Substanz und nur aufgepumpte Märchenstunden sind, gehen nie länger als 2 Max 3 Monate.
Wenn ich Dich so lese, juckt es mich in den Fingern, mal rauszulassen, was Affärenmänner so von sich geben über ihre Frauen. Egal, ob sie das tun, weil sie sonst die AF nicht herumkriegen (hat bei mir übrigens nicht funktioniert, ich wollte vom Übergewicht, der Lustlosigkeit, der Interessenlosigkeit usw. der Gattinnen nichts hören. Ich bin schließlich keine Briefkastentante und wer sich nicht respektvoll Frauen gegenüber verhält, hat keine Chance) oder weil sie wirklich einen Leidensdruck haben, ist dabei vollkommen egal.
Du schreibst immer von der Kraft der Bindung und Jahre (frei formuliert), aber manchmal besteht die Bindung eben auch nur noch darin, dass der Alltag gut funktioniert. Die Frau aber, die dafür sorgt, dass er so ein schönes Nest hat, ist austauschbar. Da wird es für den bequemen Casanova mit einer AF dann ggf. anstrengend, denn die hat noch Ansprüche und wäscht seine Socken nicht. So entscheidet er sich dann doch für den gut funktionierende Alltag. Ein Mann sagte mir mal, er würde dieses Theater einer Trennung kein zweites Mal durchmachen. Dann bliebe er lieber bei seiner Partnerin und würde weiter auswärts speisen, wenn es sich ergibt.
Ein Kollege erzählte mir mal, er hätte ein paar Jahre Affären gehabt. Dann hätte er festgestellt, die anderen Frauen könnten auch keine Kunstücke. Also sei er halt bei seiner Frau geblieben. Wenn das das Entscheidungskriterium für den Fortbestand einer Lebensgemeinschaft ist, verzichte ich dankend. Ich will ja nun doch etwas Besonderes sein und nicht die, die gerade nun mal da ist.
Das ist jetzt nicht das, was nach der Form von Bindung riecht, von der Du hier schreibst. Das riecht nach Bequemlichkeit. Die Herstellung der Bequemlichkeit obliegt der Ehefrau, während die AF - wenigstens für eine Weile - den Himmel zu Füßen gelegt bekommt.
Ich habe mich in einer Phase meines Lebens für den Himmel zu Füßen entschieden, denn ich bin nicht zum Sockenwaschen geboren. Wenn der Himmel irgendwie nicht mehr so blau war, bin ich halt gegangen. Die Ehefrau aber hat immer noch die Socken gewaschen. Es ist eben alles eine Frage der Perspektive und so ein Perspektivwechsel würde Dir vielleicht mal ganz gut tun.
Btw.: Meine Affären gingen so lange, bis
ich kein Interesse mehr hatte.
Zum Schluss noch die Frage: willst Du nun auf die nächste Userin mit Herzschmerz eindreschen und ihr vermitteln, dass sie nichts wert ist?