Zitat von B_W:Du, mir ist gerade dazu doch etwas eingefallen! Nur eine Idee..... Du hattest doch geschrieben, dass ihre Mutter Demenz bekommen hat. Und deine ...
Die Idee ist gut, Gefühle offen auszusprechen, sich die Zeit nehmen, in einem wiederkehrenden Dialog, das zu benennen was gut läuft und was nicht so gut läuft, sollte Pflicht sein, kann man lernen!
Die Frage ist jedoch, warum die Ehefrau es nicht für nötig hielt und geflüchtet ist.
Natürlich ist es eine Flucht aus dem Alltag, wahrscheinlich lief die Beziehung nicht so rund, mangelnde Kommunikation, Konflikte wurden nicht offen aufgetragen, wenig Sex und Zärtlichkeit....
Nur ist es jetzt so, dass die Ehefrau ihre Entscheidung getroffen hat in die Affäre zu gehen, die Beziehung zu öffnen.
Ob nur eine emotionale Affäre oder nur Sex Affäre oder beides (wo viele User hier im Forum, emotionale Affären wesentlich schlimmer als reine Sex Affären finden) vollkommen egal.
Sie ist emotional raus, sie hat kein Sex mez mit dem TE und will sich nicht gegen den AM entscheiden.
Da stößt man mit dem Versuch tiefgründiger Gespräche schnell an Grenzen.
Er kann sich nur schützen und Grenzen aufzeigen, zum Selbstschutz.
Und das bedeutet, sich aus der Situation nehmen, sich nicht in Konkurrenz setzen lassen und klar handeln, kein Kontaktabbruch und klares Bekenntnis zur Beziehung bedeutet letztendlich die Trennung.
Das muss er durch Taten untermauern, nicht in langen Diskussionen, bedeutet, Kommunikation herunterfahren, nur das nötigste bzgl. Kids, ansonsten betont selbständig handeln und entscheiden und die Trennung in Ruhe vorbereiten (Unterlagen sicher, Konten trennen, Anwalt aufsuchen....etc)