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10 Minuten unter 4 Augen - bitte um Tipps

A
@Ricky "Karnickelposition" Smile
@Malena3
Das wär doch was für Dich: Mach nen Karnickelzuchtverein auf und werd da Vorstand.Da haste dann auch Deine Bühne und Deine Bewunderer.

Tschühüs

#2071


M
Zitat von Aufbruch:
@Ricky "Karnickelposition" Smile
@Malena3
Das wär doch was für Dich: Mach nen Karnickelzuchtverein auf und werd da Vorstand.Da haste dann auch Deine Bühne und Deine Bewunderer.


Jup. Genau das meine ich @Aufbruch und @ricky. Gutmenschen in Aktion.

#2072


A


10 Minuten unter 4 Augen - bitte um Tipps

x 3


Ricky
Zitat von Malena3:
Jup. Genau das meine ich @Aufbruch und @ricky. Gutmenschen in Aktion.


Ja, absolut. Du hast den Term "Gutmensch" komplett verstanden. Merkt man sofort.

#2073


B
Zitat von KBR:
Hier ist ja tatsächlich etwas passiert. geschockt

Es geht um meine Annahme, dass Du überhaupt keinen gesunden Zugang zu Deinen Gefühlen zu haben scheinst. Ich bin infolgedessen Gefühlen meist mit (vermeintlicher) Logik begegnet. Auf jede Frage oder Kritik hatte ich eine logische und ...

Ich habe, auch familiär geprägt, viele, viele Gefühle nicht ernst genommen und sie schon kaum gezeigt und bin ihnen mit .... Bei vielen Usern war zu beobachten, dass sie in Deiner Haltung zu Dir schwankten, denn Du verstehst den Bogen zu überspannen und keinerlei Empathie für andere, die sich hier um Dich bemühen, erkennen zu lassen.

Ich denke nicht, dass Deine Anpassungsstörung erfolgreich behandelt wurde, denn das würde bedeuten, dass Du akzeptieren würdest, dass der Doktor Euch nicht als Paar sieht und "nein" gesagt hat. Tu es für Dich.

Liebe TE... Das hier würde ich mal sacken lassen und mir das Drama des begabten Kindes von Alice Miller bestellen. Du hattest eine liebevolle tolle Kindheit? Das hab ich auch gedacht. Bis ich mich mal näher angesehen habe. Schon das Muster: wenn er mich nicht will leiste ich mehr . Also Liebe für Leistung schließt eine echte unterstützende Behandlung in der Kindheit aus. . So wie du reden die Goldkinder die genau das noch nicht sehen können und wollen. Ach.. Ich habe genau dasselbe Muster wie du.. und Ablehnung spornt mich zu höchsten Leistungen an. Sehr traurig

x 2 #2074


K
@Loulou

Stimmt, das ist ein Aspekt, der außen vor blieb. Eigentlich sind es sogar zwei.

Mein Vater sagte immer: "Meine Kinder können alles." Ich hielt das mein ganzes Leben für den Ausdruck besonderen Ver- und Zutrauens, bis ich begriff, was dieser Satz tatsächlich mit mir gemacht hatte. Er hatte das Gefühl erzeugt, alles können zu müssen, unabhängig davon wie schwer es mit fiel oder wir unnötig es auch war. Ich war immer unter Leistungsdruck. Ich wollte immer beweisen, dass diese Aussage richtig war. Dann möchte mein Vater mich.

Auch war ich bis zum Abschluss der Therapie der festen Überzeugung, ich hätte eine vollkommen normale Kindheit gehabt und wäre in einer "normalen" (i.S. von gesunden) Familie aufgewachsen. Deswegen erklärte ich während der Therapie auch beharrlich, dass das kein Thema für die Therapie wäre. Alles wäre gut an der Stelle sozusagen.

Es war später schmerzhaft, sich der Erkenntnis zu stellen, dass das Gegenteil der Fall und wie kaputt in Wahrheit alles war. Dabei hatte ich es schon als Kind gewusst, ich hatte es als Erwachsene jedoch heruntergespielt vor mir selber.

Manches beeinflusst uns unser Leben lang. Nun will ich der TE nicht unterstellen, dass es bei ihr genauso war (ist bestimmt auch alles behandelt, durchdacht und abschlägig beschieden worden), aber die Mechanismen bleiben die gleichen, wenn es Probleme gibt, die man dauerhaft nicht lösen oder einen Umgang dafür finden kann. Man trennt sich von all den negativen Gefühlen und funktioniert nur noch über den Verstand, denn der ist eine feste und kalkulierbare Größe.

x 2 #2075


S
Zitat von Malena3:

Welche Bruchlandung? Wenn ich mir alles ausgedacht habe, will er nichts von mir. Ergo: Keine Affäre. Kein Problem.
Wäre auch schwachsinnig. Warum sollte sich gerade so ein Dr. Fuchs für eine Frau interessieren, die sonst keiner will, wie @Sohnemann meinte, nicht mal ein einer Dating-App.


Mosche Kaffee

Ich habe eine Mail bekommen, ich würde erwähnt gewesen sein.
Ich werde das mal abstellen.

Malena, ich schreib dir nur noch wenn du deutlich sagst, dass du das willst.

@KBR
Seinem Kind zu zeigen, das es von nichts aber auch überhaupt nichts abhängig ist, dass man es 100% liebt und einfach sein wert unermesslich ist, Weil es einfach nur da ist.
Ist einerseits einfach und gleichzeitig schwer.
Vollständig wird das auch nie funktionieren.

Jede in den ersten Lebensjahren gesetzte Abweichnung von dieser tief empfundenen Erkenntnis wird das Kind, den Menschen ein Leben lang begleiten.

Ich denke, jeder hat so seine dunklen Stellen.
Über das eigene Verhalten kann man die ganz gut erkennen.
Gerade da, wo es im Leben nicht so klappt.

Ich kann nur jedem raten das zu tun.

x 2 #2076


K
Sch*iß mobiles Schreiben. Ich entschuldige mich für alle Fehler und bitte, den voran gegangenen Beitrag als Rätsel zu verstehen, das es zu lösen gilt Mr. Green Falls man denn Bock dazu hat.

x 1 #2077


M
Zitat von KBR:
Mein Vater sagte immer: "Meine Kinder können alles."


Hm. Ich glaube, Eltern können es gar nicht richtig machen. Welche Entscheidung sie auch treffen, alles kann später in einer Therapie als traumatisierend gedeutet werden. Ich meine damit nicht konkret deinen Fall. Extremer Leistungsdruck kann kaputt machen. Oder wenn die Eltern dem Kind permanent das Gefühl vermitteln, "nicht gut genug zu sein". Das war/ist übrigens das Kernproblem bei meinem Ex.

Auf mich wurde von meinen Eltern kein Leistungsdruck ausgeübt, dennoch wusste ich natürlich immer, dass eine bestimmte Leistung meinerseits gefragt war. Ich erinnere mich vor allem daran, dass meine Mutter mich und meine Geschwister sehr behütet hat und viel (ob berechtigte oder nicht) Angst um uns hatte. Das ist sicherlich Stoff genung für etliche Therapien und bestimmt Grundlage für ganz viele Traumata.

Zum Umgang mit Ablehung: Niemand wird gerne abgelehnt. Wenn ich meinen Werdegang mit dem meiner Freunde vergleiche, dann ist es schon so, dass ich teilweise mehr Hürden überwinden musste oder wollte. Ich habe dabei schon gelernt, dass es sich meistens lohnt, zu kämpfen. Wenn ich aber zurückdenke, gab es schon einige Fälle, wo ich aufgegeben habe, weil es aussichtslos war oder mir das Ziel nicht mehr erstrebenswert erschien.

Angenommen, ich hätte alles völlig falsch verstanden und hätte Dr. Fox nun ein Interesse unterstellt, das nicht da war: Hätte er mir, als ich offen zu ihm war, klipp und klar gesagt, dass ich "nicht sein Typ bin" und sich fortan distanziert und professionnel mir gegenüber verhalten, wäre das wohl auch so ein Fall gewesen. So war es aber nicht. Es war ein unheimliches Hin und Her. Das hat bei mir den Eindruck erweckt, dass es eben nicht aussichtslos ist.

#2078


K
Zitat:
Hm. Ich glaube, Eltern können es gar nicht richtig machen. Welche Entscheidung sie auch treffen, alles kann später in einer Therapie als traumatisierend gedeutet werden. Ich meine damit nicht konkret deinen Fall. Extremer Leistungsdruck kann kaputt machen. Oder wenn die Eltern dem Kind permanent das Gefühl vermitteln, "nicht gut genug zu sein". Das war/ist übrigens das Kernproblem bei meinem Ex.


Das glaube ich auch. Man kann gar nicht so viel richtig machen wie man falsch machen kann und jedes Kind ist anders.

Ich bewundere den Mut derer, die sich in diesem Bewusstsein dennoch an die Lebensaufgabe "Kind" heran trauen. Aber ich denke auch, dass es eben viele gibt, die sich der Verantwortung gar nicht bewusst sind. Als ich groß wurde, wurden Kinder ja auch eher versorgt als individuell kindgerecht "behandelt".

#2079


M
Zitat von Loulou:
Schon das Muster: wenn er mich nicht will leiste ich mehr . Also Liebe für Leistung schließt eine echte unterstützende Behandlung in der Kindheit aus.


Hm. Der Liebe meiner Eltern war ich, seit ich bewusst denken kann, immer sicher. Und mir ist auch bewusst, welches tolle Kapital ich da auf den Weg mitbekommen habe.
Andererseits war Leistung tatsächlich "mein" Mechanismus, um Ablehnung zu verarbeiten. Nicht mal so unbedingt, um doch die Anerkennung der Leute zu bekommen, die mich abgelehnt hatten. Es war eher so ein Ausgang aus der einen oder anderen Situation. Letztendlich: Warum auch nicht?

Aber dass Liebe zur Leistung nun etwas Schlechtes sein soll, verstehe ich nicht so ganz.

#2080


M
Zitat von KBR:
Das glaube ich auch. Man kann gar nicht so viel richtig machen wie man falsch machen kann und jedes Kind ist anders.

Ich bewundere den Mut derer, die sich in diesem Bewusstsein dennoch an die Lebensaufgabe "Kind" heran trauen. Aber ich denke auch, dass es eben viele gibt, die sich der Verantwortung gar nicht bewusst sind. Als ich groß wurde, wurden Kinder ja auch eher versorgt als individuell kindgerecht "behandelt".


Ja, viele Eltern sind sich heute der Problematik bewusst und versuchen, ihre Kinder davor zu bewahren. Ich merke gerade aber, dass es kaum möglich ist. Nur ein Beispiel: Meine Eltern haben es sozusagen "versäumt", mir eine gesunde und positive Einstellung zu meinem Körper zu vermitteln. Nicht aus bösem Willen. Sie wussten es nicht besser. Und ich werde den Teufel tun und es ihnen heute vorhalten. Ich musste sie mir selber erarbeiten.
Bei meinem Kind wollte ich es besser machen. Zu präsent sind mir Fälle, in denen Kinder in Essstörungen abrutschten und ähnliches. Aber wie man es auch immer macht, kann das eine oder andere zum genauen Gegenteil führen. Dazu natürlich die Umwelt, der Einfluß der Klassenkammeraden und der Medien. Gleiches mit der schulischen Leistung. Ich will (und werde) mein Kind nicht aufs Gymnasium prügeln. Aber obwohl es noch eine Weile bis dahin ist, ist ihm klar (und zwar nicht von mir), dass Real-/Hauptschule nun nicht die besten Optionen sind. Und ich würde mein Kind anlügen, wenn ich behaupte, dass es nun auf den schulischen Erfolg ankommt. Natürlich würde ich es immer lieben, weil es da ist, weil es mein Kind ist, egal was passiert. Und das sage ich auch. Aber welches Kind möchte seine Eltern nicht stolz machen?
Teilweise erziehen Eltern ihre Kinder - eben aus Angst vor dem Leistungsdruck - zu völlig verweichlichten Wesen, die komplett zusammenbrechen, wenn etwas Gegenwind kommt.

Hätte nicht gedacht, dass ich den Fehler bei meinem Kind gemacht hätte, aber. . . Es hat bisher eine sehr individuelle Betreuung/Förderung erfahren. Nun ist aber es in einem großen Sportverein, in dem die Betreuung weniger individuell ist. Und schon ist das Drama da. Kind ist beleidigt, weil es sich von den Trainern nicht ausreichend beachtet und motiviert fühlt. Hat mir ehrlich gesagt etwas Angst eingejagt. Werde meinen Kurs in puncto übertrieben individuelle Betreuung ändern.

x 1 #2081


Gast17
Zitat von KBR:
Dein Umgang mit den Beleidigungen und Anfeindungen ist für mich der ausschlaggebende Punkt, der mich in meiner Theorie bestätigt. Jemand, der Zugang zu seinen Gefühlen, zu seiner Wut, seiner Trauer usw. hat, hätte das nicht so stoisch über sich ergehen lassen und scheinbar ignorieren können. Doch Du bist Deiner Art treu geblieben und auf Provokationen im Wesentlichen nicht eingegangen.


Dein Umgang mit den Beleidigungen und Anfeindungen ist für mich der ausschlaggebende Punkt, der mich in meiner Theorie bestätigt. Jemand, der Zugang zu seinen Gefühlen, zu seiner Wut, seiner Trauer usw. hat, wäre hier nicht so ausgeflippt, sondern hätte diese Gefühle wahrgenommen und sie beobachtet, aber weiterhin ruhig gehandelt. Doch Du bist Deiner Art nicht treu geblieben und hast Dich von den Provokationen aus der Bahn werfen lassen.


Welche Aussage stimmt?

#2082


M
Zitat von Gast17:

Dein Umgang mit den Beleidigungen und Anfeindungen ist für mich der ausschlaggebende Punkt, der mich in meiner Theorie bestätigt. Jemand, der Zugang zu seinen Gefühlen, zu seiner Wut, seiner Trauer usw. hat, wäre hier nicht so ausgeflippt, sondern hätte diese Gefühle wahrgenommen und sie beobachtet, aber weiterhin ruhig gehandelt. Doch Du bist Deiner Art nicht treu geblieben und hast Dich von den Provokationen aus der Bahn werfen lassen.


Welche Aussage stimmt?


Na das ist doch glasklar. Gemessen an meinem Umgang mit Beleidigungen in einem Forum, bin ich gestört. Ich sollte mich dringend in Behandlung begeben, um nächstes Mal anders zu reagieren und die gleiche "Diagnose" zu erhalten Smile

x 1 #2083


Gast17
Zitat von Malena3:
Na das ist doch glasklar. Gemessen an meinem Umgang mit Beleidigungen in einem Forum, bin ich gestört. Ich sollte mich dringend in Behandlung begeben, um nächstes Mal anders zu reagieren und die gleiche "Diagnose" zu erhalten Smile


Du stellst die anderen jetzt als lächerlich dar. Kannst du für dich aus den doch etlichen gut gemeinten Ratschlägen auch was rausziehen oder bist du dir 100% sicher, dass du absolut auf dem richtigen Weg bist?

#2084


N
Zitat von VictoriaSiempre:
Nööö! Popcorn?

Blöde Frage! *grabscht sich die Tüte*
Ich wette, es gibt heute noch einen Rechtschreib-Flame of doom.

x 1 #2085


A


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