Zitat:Aber Phönix hat selbst ihr Beispiel ins Rennen gebracht, wie vorbildlich sie ihrem Traummann widerstanden hat. Das ist aber nicht wirklich eine große Leistung, wenn er ihr keinerlei Avancen gemacht hat. Ich finde schon, dass man auf hinkende Beispiele hinweisen dürfen sollte.
Ach, gebt doch auch mal zu: Wenn euch der absolute Traummann umwirbt, und zwar lange Zeit, und ihr über alle Maßen verknallt seid, wie anständig bleibt ihr da?
@stjärna
Ja, hab ich.

Allerdings nicht "ins Rennen"
Das scheint Dich ja sehr zu beschäftigen und das Thema Anständigkeit scheint Deine Thematik zu sein. Du kannst es gerne auch weiterhin so betrachten, daß das Beispiel hinkt und hast Deinen Unmut diesbezüglich ja nun bereits mehrfach deutlich kundgetan.
Du hättest mich auch auf eine andere Art und Weise fragen können, ohne schon die Antworten und eine Meinung parat zu haben.
Oder geht es ev. darum auch Andere davon zu überzeugen ? Eine Frage, die Du mir hier nicht zu beantworten brauchst und auf die ich auch keine Antwort möchte.
Ich verschweige hier gar nichts , habe nur bisher lediglich ein paar Ansätze aus meiner Erfahrung zur Verfügung gestellt. Und war durchaus bereit Näheres preiszugeben, sofern Interesse daran besteht. Das schien mir allerdings nicht ernsthaft vorhanden zu sein und hat sich somit für mich dann erübrigt.
Wie auch immer, es ging und geht hier um Marlena und nicht um mich oder um Dich.
Es gibt durchaus auch noch diverse andere triftige Gründe, weshalb man sich bewußt dagegen entscheidet, sogar wenn gegenseitige Anziehung vorherrscht und oder sogar beidseitige Verliebtheit oder auch die Versuchung oder Schmerz noch so groß ist. Und das allgemein betrachtet !
Eine davon ist schon die Thematik vergebener Mann an sich und die Wahrscheinlichkeitsrechnung was es an Problematiken nach sich zieht in Summe, selbst wenn Beide verliebt sind !
Dann die aktuellen Lebensumstände Beider, Lebenskonzepte uvm. nicht zueinander passen, die Gesamtkonstellation sozusagen ungünstig ist, um Etwas gemeinsam darauf aufzubauen.
(sieh dazu auch Beitrag von Kaetzchen )
Dieses sogar unabhängig von Moral und Anstand realistisch betrachtet bereits ausreicht und
zu einer bewußten Entscheidung dagegen führen kann.
Wenn Verliebtheit nur einseitig vorhanden ist, dann wieder eine mögliche Affärenthematik, die nicht in Frage käme, weil man nix Halbgares in seinem Leben möchte.
Also ganz schnöde vereinfacht betrachtet, wenn man Moral und Anstand beiseite läßt.
Mir ging es dabei auch nicht um die Moralfrage, sondern um Marlena Fragen zu beantworten, die Sie gestellt hatte und auf Thematiken aus dem Kontext einzugehen.
Auch ist es irrelevant, was der Mann tut oder welche Ambitionen Er hat, aktiv wird oder nicht, entscheidend ist was Sie tut, was Sie will und was die jeweiligen Konsequenzen Ihrer Entscheidungen sind Handlungen sind.
Alles im Leben hat seinen Preis, man sollte sich gut überlegen, ob man auch bereit ist Diesen auch zu zahlen und ob man mit den Folgen leben kann und möchte.
Diese Wahl hat jeder zu jedem Zeitpunkt selber.
Das ist allerdings nur möglich, wenn einem die möglichen Risiken, Folgen und Konsequenzen bewußt sind und natürlich auch, ob man darüber überhaupt nachdenken möchte oder nicht.
Vielleicht habe ich Dir ein paar Fragen hiermit nun ausreichend beantworten können.
Falls nicht steht jederzeit die PN Funktion zur Verfügung.
@Malena3
das Besondere kann einem durchaus mehrfach im Leben begegnen, bezieht sich nicht nur auf dem Bereich Partnerschaft oder zwischenmenschliche Begegnungen.
Es ist nicht Alltäglich, wenn es sich dabei um einen anderen Menschen handelt, betrifft allgemein auch alle Begegnungen mit Menschen im Leben jeden Alters und Geschlechtes.
Was man an einem anderen Menschen und oder einer Situation als Besonders empfindet ist individuell und hängt mit vielen Faktoren zusammen.
Und es ist auch abhängig davon, ob und wieweit und wofür Du "offen" bist zum jeweiligen Zeitpunkt im Leben.
Die Angst etwas zu verpassen und nie wieder so eine Chance im Leben zu haben oder zu bekommen blockiert eher, verleitet dazu die falsche Wahl zu treffen.
Für das wirklich "Besondere" im Leben und um Dieses dann auch erfüllend ausleben zu können, sollte man "ganz offen" sein.
Solange man das nicht ist, ist es maximal nur etwas "Halbgares".
Die Wahl, ob einem das selber ausreicht und das ausleben möchte, liegt bei Jedem Selber, nebst aller Folgen die es nach sich zieht.