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10 Minuten unter 4 Augen - bitte um Tipps

M
Zitat von Kaetzchen:
Wieso sind zwei Lover denn "jeder"? geschockt Und wenn man als Frau schon eine Affäre mit einem gebundenen Mann hat - der ja nun mal eben auch mit mindestens zwei Frauen ins Bett geht - ist das halt gut fürs Gleichgewicht. Um emotionale Abhängigkeit zu vermeiden (die der gebundene AM wegen seiner Situation ja auch nicht entwickelt).


Wenn wir mal von dem ganz klassischen Fall "lange, eingeschlafene Ehe + Affäre" ausgehen, dann geht der Mann mitnichten mit mindestens zwei Frauen ins Bett.
Gleiches gilt für die emotionale Abhängigkeit. Viele Ehen sind Zweckgemeinsaften, ohne emotionale Nähe, die vor langer Zeit verloren gegangen ist.

Ich sage nicht, dass das in Foxis Fall so sein muss. Ich kann es nicht wissen. Aber zu behaupten, dass jeder gebundene AM eh schon emotional und s. bedient ist, ist gewagt. . .

#2566


K
Es ist eher gewagt, vom Gegenteil auszugehen zwinkern zumindest gelegentlicher "Pflichts." wird mit der Frau schon noch stattfinden, Affäre hin oder her. Und wer sowieso betrügt, hat oft auch nicht nur ein Eisen im Feuer. Sobald noch eine weitere Frau antanzt, die Interesse hat, wird der Mann nicht Nein dazu sagen. Wer also in einer Affäre (egal, ob der andere gebunden ist oder nicht meiner Meinung nach, das gilt nämlich genauso für Affären mit ungebundenen Männern) Exklusivität bietet, emotional und s., der ist gearscht. Exklusivität gehört in eine feste Beziehung, und solange man diese nicht hat, gibt es auch keine. Gleichzeitig erwarte ich ja auch keine, weil das Quatsch wäre.

x 3 #2567


A


10 Minuten unter 4 Augen - bitte um Tipps

x 3


Ema
Zitat von Malena3:

Gleiches gilt für die emotionale Abhängigkeit. Viele Ehen sind Zweckgemeinsaften, ohne emotionale Nähe, die vor langer Zeit verloren gegangen ist.


Du scheinst "emotionale Abhängigkeit/Nähe " mit "Liebe" und/oder "Leidenschaft" gleichzusetzen.
Großer Fehler.

x 1 #2568


E
Zitat von Malena3:

Wenn wir mal von dem ganz klassischen Fall "lange, eingeschlafene Ehe + Affäre" ausgehen, dann geht der Mann mitnichten mit mindestens zwei Frauen ins Bett.
Gleiches gilt für die emotionale Abhängigkeit. Viele Ehen sind Zweckgemeinsaften, ohne emotionale Nähe, die vor langer Zeit verloren gegangen ist.

Ich sage nicht, dass das in Foxis Fall so sein muss. Ich kann es nicht wissen. Aber zu behaupten, dass jeder gebundene AM eh schon emotional und s. bedient ist, ist gewagt. . .

Soso mit nichten. Auch in eingeschlafenen Ehen kommt es zum Sex.

x 2 #2569


Memyself
Zitat von MiraTalia:
wieso stellst Du sie dann?


Rhetorische Frage? Weil man weiß, dass die Ansicht des Anderen über Frauen mit Brettern vernagelt ist, da over6ed und unterfu..?

#2570


K
Zitat von PhönixFlamme:
Interessant ist sich anzuschauen woher der Begriff Affäre stammt und wie sich dieser begriff sozusagen eingebürgert hat. Eine Angelegenheit, die gesellschaftlich nicht anerkannt ist. Skandalös.

Dieser Begriff beinhaltet nicht zwangsläufig Lügen und Heimlichkeiten. Wird allerdings oftmals dahingehend interpretiert und gewertet.

Es gibt auch Affären als Dreiecks- oder Vierecks- Konstellationen, die ohne Lügen, Heimlichkeiten , Betrug ausgelebt werden. Offene Beziehungen oder Ehen.


Ja, aber eine Affäre ist eine Affäre und das bedeutet: keine Sicherheit, keine Verbindlichkeit, keine Verpflichtung, ergo - auch keine Exklusivität. Wer Exklusivität möchte, muss eine feste Beziehung bieten. Würde man als Frau einem Affärenmann - egal, ob der gebunden ist oder nicht - Exklusivität geben, obwohl er keine feste Bindung und damit auch keinerlei Verpflichtung eingehen will, wäre man ganz schön doof Glücklich

Das ist ja das Dilemma vieler Frauen heutzutage. Die gehen auf Affären ein, wenn sie einen Mann toll finden - nach dem Motto, besser so als gar nix von ihm zu haben - und wenn der Mann sich in der Situation gemütlich einrichtet und keine Anstalten macht, an dem Zustand etwas zu ändern fangen sie an, zu leiden. Statt ihre natürliche weibliche Macht zu nutzen, die da lautet: I have the p.ussy, so I make the rules. Leider geben sich heute viele Frauen mit so viel weniger zufrieden, als sie eigentlich wünschen, und geraten dann ins Mahlwerk der eigenen Gefühle. Um hinterher zu jaulen "alle Männer sind A.löcher". Ja nö. Männer sind Menschen, und sie nehmen halt das mit, was sie angeboten bekommen.

Ich persönlich rate es jeder Frau an, die in einer Affäre/Freundschaft+/Mingle oder wie auch immer man das Kind nennt (für den Mann ist es schlicht eine "F...kbeziehung", egal, welches Etikett frau da dranklebt, um sich damit irgendwie besser zu fühlen) festhängt und sich eigentlich eine feste Beziehung mit dem Mann wünscht, sich nicht zu benehmen wie in einer Beziehung (verbindlich, exklusiv, zugewandt, aufopfernd), sondern weiter wie ein Single zu leben. Das bedeutet eben auch, offen zu bleiben für andere Männer, andere zu daten, und wenn da mal einer dabei ist, der einem gefällt, auch mit diesem ins Bett zu gehen. Und wenn sich noch ein anderer Mann für eine Affäre anbietet, why not? Dann hat man halt zwei Affären statt einer festen Beziehung und kann entspannt und in Ruhe abwarten, wie sich das jeweils entwickelt. Kann je nach Persönlichkeit auch gutgehen (oder sogar besser sein zwinkern

Das ist das größte Problem meiner Meinung nach heutzutage. Frauen reklamieren das Recht auf "nur S. zu haben" für sich, was völlig okay ist. Wenn sie das dann aber machen, geraten sie schnell in die Mühlen aus Gesellschaft und Erziehung und benehmen sich dann auch in so einer S.beziehung wie in einer echten Beziehung. Und leiden dann natürlich. Wer das alles nicht haben möchte, sollte sich eben gar nicht auf so was einlassen, sondern gleich nur auf richtige Beziehungen. Die Entscheidung muss jeder für sich selbst treffen. Für mich gilt aber - solange ich keinen "Ring am Finger" habe, bin ich Single und benehme mich auch so zwinkern

x 4 #2571


N
Zitat von Memyself:
da over6ed und unterfu..?

Memyself! Du bist im Vorabendprogramm!

x 2 #2572


M
Interessantes Phänomen: Ich weiß von so vielen (in RL, Freunde), in deren Beziehungen/Ehen es vor vor dem Aus lange keinen S. gab. Online-Foren sind voll von entsprechend geplagten Männern und Frauen. Von den Dating-Apps ganz zu schweigen (selbst wenn man bedenkt, dass das viel gelogen wird). Es gibt nur einen einzigen Fall, in dem es quasi ein Naturgesetz zu sein scheint, dass in der Ehe S. stattfindet, und zwar wenn es irgendeinen Bezug zu einer Affäre gibt. Sprich, wenn der Mann eine Geliebte hat oder will oder eine andere Frau ihn will - kann seine Ehe zwangsläufig nicht s.los sein, selbst wenn sie es bei so vielen ist.


@Ema
Der Unterschied ist mir bewusst.

#2573


megan
Zitat von Malena3:
@Ricky
Ich glaube dir, dass du dich als moralisch hochstehenden, äußerst humorvollen Wohltäter siehst, der einem "störrischen Kind" auf den richtigen Weg bringt. Gilt übrigens nicht nur für dich.

Aber weißt du wie die Wirkung ist? Sie ist nur abwertend. Es ist genau das, was mich in früher Jugend zu starkem Leistungsdenken bewogen hat. So nach dem Motto - was uns nicht umbringt, macht uns stärker. . .



Zitat von Ricky:
Das liegt u.a. daran, dass man als gesunder Mensch eben irgendwann auch mal erkennen muss, ob sich Dinge lohnen oder nicht.


das hieße letztendlich nichts anderes als:
dass ein gesunder mensch, immer erkennen kann, dass sich dinge nicht lohnen, bevor sie eingetreten sind

das ist nicht logisch

logischer ist:
dass die TE, genau so, wie sie auch sagt, denkt, sie wüsste (in diesem fall) selber besser, was richtig zu tun ist

sie vertritt die auffassung: wenn mich was interessiert, bleibe ich dran oder anders: wenn ich von etwas überzeugt bin, dann ist es für mich richtig (betreffend dieses "bedürfnisses")

darin sehe ich keine unterscheidung, zu uns anderen "argumentierenden" hier

als irritierend empfinde ich, die zwanghaftigkeit der haltung (wenn mich was interessiert, dann bleibe ich dran) die zwar erkannt, aber nicht als problematisch eingestuft wird

Zitat von Malena3:
Du hattest geschrieben, es gäbe Gründe für "alles". Also wofür genau? Dass ich so auf diesen Mann fixiert bin?




mir erscheint es naheliegend, dass die überzeugung selbst einzig und allein befähigt und in der lage zu sein das richtige zu tun, auf der erfahrung beruht, das bedürfnis, nach dem was erhofft wird, wurde in prägephasen von bezugspersonen nicht erkannt bzw. nicht adäquat befriedigt. vermutlich ist es von bedeutung wann, bezüglich welchen bedürfnisses und in welchem mass dies eingetreten ist

einhergehend scheinen die (unaufgearbeiteten) erfahrungen misstrauen gegen die emotionalen absichten anderer mit sich zu bringen. wie es scheint kompensiert durch grosses vertrauen in rationale begründungen

#2574


T
Zitat von MiraTalia:
Soso mit nichten. Auch in eingeschlafenen Ehen kommt es zum S..


Wohl eher weniger. Wenn BEIDE in der Ehe unzufrieden sind, wird es kaum zu s. kommen.

#2575


P
Zitat von Malena3:
Interessantes Phänomen: Ich weiß von so vielen (in RL, Freunde), in deren Beziehungen/Ehen es vor vor dem Aus lange keinen S. gab. Online-Foren sind voll von entsprechend geplagten Männern und Frauen. Von den Dating-Apps ganz zu schweigen (selbst wenn man bedenkt, dass das viel gelogen wird). Es gibt nur einen einzigen Fall, in dem es quasi ein Naturgesetz zu sein scheint, dass in der Ehe S. stattfindet, und zwar wenn es irgendeinen Bezug zu einer Affäre gibt. Sprich, wenn der Mann eine Geliebte hat oder will oder eine andere Frau ihn will - kann seine Ehe zwangsläufig nicht s.los sein, selbst wenn sie es bei so vielen ist.


@Ema
Der Unterschied ist mir bewusst.


Es gibt auch reichlich Fälle gibt, wo S.uell noch was läuft und es um andere Thematiken geht in der Beziehung. Auch ist es oftmals ganz spannend bei den Fällen, wo angeblich gar nix läuft, daß doch was läuft, eventuell weniger oder nicht zufriedenstellend.

Und die Fälle, wo absolut nix mehr läuft in der Hinsicht ist tatsächlich eine Zweckgemeinschaft BEIDSEITIG. Gründe gibt es auch da unterschiedliche.
Ein Klassiker ist z.BSp. die Unlust der Frau nach einem Kind und der Mann wartet geduldig.

#2576


M
@trauer37
Reicht auch schon, wenn eine(r) unzufrieden ist.

@PhönixFlamme
Natürlich gibt es das auch. Allerdings ist es doch meist das typische Dilemma, das @Gretchen1 geschildert hat. Männer wollen S. zur Entspannung, Frauen müssen entspannt sein um S. zu wollen. Und gerade in Familien mit Kindern passiert es eben sehr schnell, dass die Frau unentspannt ist. . .

x 1 #2577


Pinie
Zitat von Kaetzchen:
Es ist eher gewagt, vom Gegenteil auszugehen zwinkern zumindest gelegentlicher "Pflichts." wird mit der Frau schon noch stattfinden, Affäre hin oder her. Und wer sowieso betrügt, hat oft auch nicht nur ein Eisen im Feuer. Sobald noch eine weitere Frau antanzt, die Interesse hat, wird der Mann nicht Nein dazu sagen. Wer also in einer Affäre (egal, ob der andere gebunden ist oder nicht meiner Meinung nach, das gilt nämlich genauso für Affären mit ungebundenen Männern) Exklusivität bietet, emotional und s., der ist gearscht. Exklusivität gehört in eine feste Beziehung, und solange man diese nicht hat, gibt es auch keine. Gleichzeitig erwarte ich ja auch keine, weil das Quatsch wäre.

So ist es. Oder man besitzt die Ich-Stärke, sich nur die Rosinen zu picken , solange man frei weiter sucht.
Besitzt man diese gesunde Abgrenzung nicht in sich, ist es geboten, sich fern zu halten. Andernfalls zeigt man dem AM seinen unterklassigen Selbstwert an: He, ich lasse mich in zweiter Reihe parken.
Deswegen gilt auch, was Kätzchen mal sagte: Kommt es zur Trennung -trotz Affäreninsel, da muss die Ehe aus sich heraus katastrophal stressig laufen- wird lieber eine weitere Frau inthronisiert, statt des selbstlosen Klammeräffchens.

Also: Besser die Affäre so angehen, als ob man schon soviel Stärke und natürliche Übersicht besäße, seinen Wert gebührend hoch zu halten.
Fake it, till you make it.
Ich vermute, er macht das gerade. Und falls seine Fassade jemals zusammen bricht: keine Tröstung.

x 2 #2578


M
Zitat von megan:
sie vertritt die auffassung: wenn mich was interessiert, bleibe ich dran oder anders: wenn ich von etwas überzeugt bin, dann ist es für mich richtig (betreffend dieses "bedürfnisses")


Ja. Aufgeben macht für mich nur in zwei Fällen Sinn (gilt nicht nur in der Sache, sondern immer):
1. Ich sehe, dass ich gar keine Chance habe, z.B. indem er mir sagt, dass ich "nicht sein Typ" bin.
2. Ich verliere das Interesse.

#2579


E
Zitat von Memyself:

Rhetorische Frage? Weil man weiß, dass die Ansicht des Anderen über Frauen mit Brettern vernagelt ist, da over6ed und unterfu..?

Wolltest Du nicht,dass ich Dich ignoriere? So wird das aber nix. Is nur ne rethorische Frage und bedarf keiner Antwort zwinkern

x 1 #2580


A


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