Zitat von PhönixFlamme:Interessant ist sich anzuschauen woher der Begriff Affäre stammt und wie sich dieser begriff sozusagen eingebürgert hat. Eine Angelegenheit, die gesellschaftlich nicht anerkannt ist. Skandalös.
Dieser Begriff beinhaltet nicht zwangsläufig Lügen und Heimlichkeiten. Wird allerdings oftmals dahingehend interpretiert und gewertet.
Es gibt auch Affären als Dreiecks- oder Vierecks- Konstellationen, die ohne Lügen, Heimlichkeiten , Betrug ausgelebt werden. Offene Beziehungen oder Ehen.
Ja, aber eine Affäre ist eine Affäre und das bedeutet: keine Sicherheit, keine Verbindlichkeit, keine Verpflichtung, ergo - auch keine Exklusivität. Wer Exklusivität möchte, muss eine feste Beziehung bieten. Würde man als Frau einem Affärenmann - egal, ob der gebunden ist oder nicht - Exklusivität geben, obwohl er keine feste Bindung und damit auch keinerlei Verpflichtung eingehen will, wäre man ganz schön doof
Das ist ja das Dilemma vieler Frauen heutzutage. Die gehen auf Affären ein, wenn sie einen Mann toll finden - nach dem Motto, besser so als gar nix von ihm zu haben - und wenn der Mann sich in der Situation gemütlich einrichtet und keine Anstalten macht, an dem Zustand etwas zu ändern fangen sie an, zu leiden. Statt ihre natürliche weibliche Macht zu nutzen, die da lautet: I have the p.ussy, so I make the rules. Leider geben sich heute viele Frauen mit so viel weniger zufrieden, als sie eigentlich wünschen, und geraten dann ins Mahlwerk der eigenen Gefühle. Um hinterher zu jaulen "alle Männer sind A.löcher". Ja nö. Männer sind Menschen, und sie nehmen halt das mit, was sie angeboten bekommen.
Ich persönlich rate es jeder Frau an, die in einer Affäre/Freundschaft+/Mingle oder wie auch immer man das Kind nennt (für den Mann ist es schlicht eine "F...kbeziehung", egal, welches Etikett frau da dranklebt, um sich damit irgendwie besser zu fühlen) festhängt und sich eigentlich eine feste Beziehung mit dem Mann wünscht, sich nicht zu benehmen wie in einer Beziehung (verbindlich, exklusiv, zugewandt, aufopfernd), sondern weiter wie ein Single zu leben. Das bedeutet eben auch, offen zu bleiben für andere Männer, andere zu daten, und wenn da mal einer dabei ist, der einem gefällt, auch mit diesem ins Bett zu gehen. Und wenn sich noch ein anderer Mann für eine Affäre anbietet, why not? Dann hat man halt zwei Affären statt einer festen Beziehung und kann entspannt und in Ruhe abwarten, wie sich das jeweils entwickelt. Kann je nach Persönlichkeit auch gutgehen (oder sogar besser sein
Das ist das größte Problem meiner Meinung nach heutzutage. Frauen reklamieren das Recht auf "nur S. zu haben" für sich, was völlig okay ist. Wenn sie das dann aber machen, geraten sie schnell in die Mühlen aus Gesellschaft und Erziehung und benehmen sich dann auch in so einer S.beziehung wie in einer echten Beziehung. Und leiden dann natürlich. Wer das alles nicht haben möchte, sollte sich eben gar nicht auf so was einlassen, sondern gleich nur auf richtige Beziehungen. Die Entscheidung muss jeder für sich selbst treffen. Für mich gilt aber - solange ich keinen "Ring am Finger" habe, bin ich Single und benehme mich auch so
