Zitat von Pinie:Und ich wünsche Malena, dass sie zumindest in punkto Beziehungen dazu lernt.
Der "dritte Weg", die TE mit zunehmender Respektlosigkeit anfahren, weil man wiederholt auf taube Ohren stößt, ist mir hingegen ein Rätsel. Was bringt einem diese Fixierung eigentlich?
P.S. Welche bessere Antwort auf rassistisch motiviertes Mobbing gibt es denn noch, als unbeirrt bei allem Leid einen guten Abschluss hinzulegen?
Vielleicht könnte es man es auch von einer anderen Seite betrachten? Du wünschst Malena, dass sie zumindest in Punkto Beziehungen dazulernt? Das wünsche ich ihr auch.
Jetzt könnte man sagen, dass hier im Forum auch so Art von Beziehungen entstehen - wenn auch recht oberflächlicher Natur.
Viele hier haben den - wie du es nennst - dritten Weg - gewählt. Du nennst es Respektlosigkeit. Man könnte es auch "normale menschliche Interaktion" oder "spiegeln" nennen. Manche machen das vielleicht eher bewusst, andere eher unbewusst.
Malena hat es - wie es scheint - in relativ kurzer Zeit fertiggebracht, tatsächlich bei vielen Leuten negative oder abwertende Reaktionen zu provozieren.
Und ich sage mit Bedacht "zu provozieren".
Sie macht das vermutlich überhaupt nicht bewusst und genau da sehe ich das Problem.
Malena scheint im Kern zwei Arten von Verhalten zu kennen: Sehr oft geht sie auf Anregungen, Tipps oder sonstige Beiträge (oft auch auf sehr wohlmeinende) mit einer Haltung ein, die man nicht anders als selbstgerecht, arrogant und herablassend bezeichnen kann. Dann kommen Äußerungen wie: "Ich habe nicht um Rat gefragt, ob ich eine Affäre eingehen soll", "Ja, ich weiß das. Aber ist doch meine Sache, wenn ich in die offene Kreissäge rennen will", "Warum schreibst du hier, wenn dir meine Meinung nicht gefällt?". All dies oft noch mit einem Zwinkersmiley garniert. [Das waren alles keine echten ZItate. Keine Lust, danach zu kramen. Ich denke, jeder weiß, was ich meine].
Das alles mag sachlich richtig sein, vermittelt den Leuten aber, dass ihr Rat, ihre Sorge, ihr Bemühen schlechthin, überhaupt nicht gefragt sind, sofern es nicht exakt das ist, was Malena hören möchte.
Sobald auf diese von vielen arrogant empfundene Haltung Gegenwind in einem sehr ähnlichen Ton kommt, zieht sich Malena auf eine völlig andere Position zurück. Sie weist dann darauf hin, wie verletzt sie ist, und dass sie gar nicht verstehen kann, wie man so auf sie einprügeln kann, da sie ja im Grunde leidet (was ich ihr absolut glaube) und diese ganzen Anfeindungen sie völlig fertig machen würden.
In ihrem Verhalten liegt also eine starke, wohl von vielen Leuten empfundene Inkohärenz. Ein ständiges Schwanken zwischen Überheblichkeit und Opferrolle.
Was sie nicht zu sehen scheint, ist dass sie mit ersterem Verhalten das sehr oft erst provoziert, worüber sie sich hinterher beklagt. Immer dann nämlich, wenn der Gegenwind so scharf wird, dass sie ihre scheinbar selbstsichere Position, die suggerieren will, dass sie alles im Griff hat, schon wisse was sie tut und auf "die Meinung der Leute keinen großen Wert legt", nicht mehr halten kann und quasi virtuell zusammenbricht.
(In diesem Zusammenhang habe ich übrigens Megans Post verstanden, der darauf hinauslief, dass viele hier bereits darauf verzichten, Malena in der Schärfe zu begegnen, die sie durch ihr Verhalten provoziert, weil sie erkannt haben, dass ihnen hier nicht wirklich ein starker Gegner gegenübersteht, sondern vielmehr eine im Grunde hilflose Person).
Hinzu kommen starke inhaltliche Inkohärenzen, die vielen Leuten auffallen. Sie gibt vor, nur eine s3exulle Affäre zu wollen, interessiert sich dann aber hier und in einem anderen Forum für die Wahrscheinlichkeit, dass Foxis Ehe noch länger hält. (In diesem zweiten Forum hat sie versucht, große Teile der Wahrheit zu verbergen, was die Leute dort allerdings schnell durchschaut haben). Sie gibt zu, emotionale Zuwendung und Anerkennung als Frau von ihm erfahren zu haben, die sie nicht mehr missen möchte. All dies passt nicht zu ihren Worten, eine Affäre zu suchen.
Es sieht also so aus, als mache sie entweder sich selbst oder anderen gewaltig etwas vor. Ich persönlich vermute, es ist von beidem etwas.
Wir haben also sowohl inhaltliche als auch Inkohärenzen in Malenas Attitüde. Darauf reagieren die Leute. Und im Grunde wäre das ein gutes Übungsfeld für Malena, weil die Abgrenzung hier noch relativ leicht fällt (im Vergleich zum echten Leben).
Wenn wir festhalten, dass Malena es geschafft hat, in relativ kurzer Zeit die Leute in zwei Foren gegen sich aufzubringen, die sich teilweise auch einfach ver.A.t fühlen, weil sie deduzieren oder spüren, dass da einfach irgendwas nicht stimmt, dass man ihnen einfach Teile der Wahrheit vorenthält zum Beispiel, dann könnte das Malena zu denken geben. Statt dessen fühlt sie sich einfach schlecht behandelt und gemobbt. Ihren Anteil daran scheint sie tatsächlich nicht sehen zu können.
Bei dem Mobbing zu ihren Schulzeiten war ich nicht dabei. Ich wage aber zumindest die These aufzustellen, dass es auch da so ähnlich gewesen sein könnte, wie es hier läuft.
Ich sehe Malena tatsächlich als verletzliche und tiefverletzte Frau, die sich zu ihrem eigenen Schutz die Maske von "Ihr könnt mir nichts, ihr berührt mich nicht, eure Meinung interessiert mich nicht" zugelegt hat. Allerdings hält sie diese Maske nicht durch. Ihre immer wieder aufblitzende Souveränität und ihr Selbstbewusstsein sind nicht echt. Und dann kramt sie die zweite Haltung hervor und fordert Rücksicht auf ihre Gefühle - bei denen sie zuvor mehr oder minder so getan hat, als wären sie nicht vorhanden.
Insofern wäre so ein Forum tatsächlich mal eine Übungsfläche dafür, wie sie selbst agiert und welche Reaktionen darauf kommen. Um ein bisschen mehr über sich selbst zu lernen und darüber, wie Beziehungen funktionieren. Vielleicht sogar, dass sie mit ihren angelernten Strategien am Ende nicht bekommt, was sie wirklch will und braucht und ihr stattdessen irgendwann nur noch kalter Wind entgegenschlägt.
Das beantwortet vielleicht auch schon deine Frage mit, welch bessere Antwort auf rassistisch motiviertes Mobbing es gibt, als unbeirrt einen guten Abschluss hinzulegen.
Zum Mobbing habe ich bereits eine These geäußert.
Und im Grunde hast du recht: Es ist eine gute Antwort, sollte es tatsächlich rassistisch motiviertes Mobbing gewesen sein. Aber man muss schauen, dass solche Strategien sich nicht irgendwann verselbständigen und gegen einen selber arbeiten. Das wäre dann der Fall, wenn man menschliche Nähe und echte Beziehungen irgendwann in einem automatisierten Prozess dadurch ersetzt, dass man Leistung bringt, um auf andere - die man ja vermeintlich nicht will und nicht braucht - herabzusehen.
Und dann kommt so ein Fox, hakt genau da ein und man projiziert in sehr ungesunder und selbstzerstörerischer Weise all die über die Jahre angestauten Sehnsüchte und Mängel auf ihn. Und zwar vergeblich.