@Gast2000
Ich danke dir wirklich vielmals für deinen sehr ausführlichen, zielgerichteten und verständnisvollen Beitrag, der mir zwar natürlich die schmerzhafte Wahrheit (wie oft geschehen) vor Augen führt, aber eben nicht verurteilt, sondern mit Maß bewertet.
Professionelle Hilfe habe ich, auch wenn ich nicht direkt das Gefühl habe, dass es mir etwas bringt. Aber vielleicht geht es nicht darum, das zu merken sondern vermutlich würde ich ohne eher merken, dass es schlimmer wird. Wenn ich so darüber nachdenke, dann ist es zumindest beruhigend in gewisser Weise.
Zitat von aequum: Die Frage die du dir stellen solltest ist, wie lange du bereit bist, auf eine Entscheidung zu warten.
Das fällt mir unglaublich schwer, weil bei mir Kopf gegen Herz kämpft.
Der Kopf sagt mir, dass es keine Entscheidung gibt, auf die ich warten soll, da die Trennung ihrerseits und das Einlassen mit einem anderen bereits die Entscheidung war.
Das Herz sagt mir, dass ihre Taten mich zwar in ein extremes Tief geschickt haben, aber jeder Mensch einen Fehler machen kann, wenn er danach diesen auch erkennt. Da wäre dann z.B. so etwas wie mein Wiedereinstieg ins Arbeiten (Mai in Teilzeit, Juni in Vollzeit) ein guter Endpunkt oder, wenn man es immer noch mit den Hormonen glauben will, bis sie abstillt.
Denn entgegen einiger Meinungen hier bin ich mir sehr sicher, dass sie nicht schon lange unzufrieden war oder das Kind nur zur "Reparatur" kriegen wollte. Dafür gibt es zu viele "Beweise", wenn man so will.
Zitat von aequum: Ohne ein Ziel wirst du kaum persönlich weiterkommen.
Mein Ziel ist es, meine eigene Fitness zu verbessern, mehr rauszukommen, Orte zu sehen, die ich sehen wollte bzw. dem "Fernweh" (innerhalb Deutschlands) nachzugeben.