Zitat von GreenTara: Meiner Ansicht nach kannst du ihr schon mitteilen, dass du alles gerne dingfest haben möchtest, und du dich nicht auf ihre momentanen Stimmungen und Launen verlässt. Heute gut, und morgen doch nicht, wäre für dich kein Konzept.
Sonst lässt du dich auf die Schwankungen einer psychisch instabilen Frau ein.
Genau das war meine Antwort, dass das schon zu oft gesagt und wieder eingerissen wurde.
Dass ich gerne mit ihr gemeinsam das JA aufsuchen möchte, um klare Regeln zu schaffen. Das gilt auch für einen Vertrag über das finanzielle.
Aber dass uns beiden dann wichtig ist, dem JA gegenüber geschlossen als verantwortungsvolle Eltern aufzutreten.
Fand sie dann erstmal gut.
Zitat von GreenTara: Selbstverständlich. Aber näheres sollte sie mit dem Arzt und nicht mit dir besprechen.
Hab ich ihr auch gesagt. Ich nehme das Kind gerne, alles weitere macht sie für sich - da sie auch über mögliche Nebenwirkungen sprechen wollte und unsicher war, ob sie dann mehr Hilfe mit der Kleinen braucht usw.
Ich hab nur gesagt: Das Kind bekommt alle Unterstützung, die möglich ist.
Zitat von GreenTara: Und dann hast du dir doch alles angehört. Hat sie vergessen, dass du auf ihren Wunsch hin nicht mehr ihr Partner bist? Diese Grenze würde ich deutlich betonen.
Mir war es dann das tatsächlich nicht wert, deswegen aufzustehen und zu gehen. Oder die Kleine in strömenden Regen zu nehmen, wo sie doch gerade erst sich beruhigt hatte. Ich wollte aber noch etwas beim Kind bleiben.
Ich habe aber dann die Grenze gezogen, als sie noch über ihre Halbschwester reden wollte.
Zugegeben: Bei der Mutter hat mich echt interessiert, was sie gesagt hatte, weil ich ja da war. War nicht so 100% richtig, geb ich zu.
Zitat von alleswirdbesser: weise sie darauf hin, dass du deine Antaisepessiva nicht umsonst nimmst und nicht mit fremden Problemen noch mehr belastet werden möchtest.
Die Begründung finde ich richtig gut, besser als das reine "Du wolltest mich nicht mehr, also kriegst du auch kein Gehör mehr", weil das immer passiv-aggressiv wirkt.
Zitat von alleswirdbesser: Das war hart, aber jedes Nein von ihm hat mich weitergebracht. Leider bezog sich das auch auf die Kinder, er fiel als Ansprechpartner weg, half mir nicht mehr im Alltag, nahm nur seine Pflichtwochenenden wahr, wenn er nicht arbeiten musste.
Danke für den Einblick, das ist natürlich wichtig, das auch mal zu verstehen, wie es beim anderen wirkt.
Was glaubst du, wie wäre es für dich gewesen, wenn er aber volles Interesse an allem, was das Kind betrifft, gezeigt hätte?
Also für mich ist es so, ich frage immer:
- Wie war die Nacht?
- Hat sie gut getrunken?
- Hat sie gut ausgeschieden?
- Irgendwelche Besonderheiten?
Das immer mindestens.
Zitat von Akelei76: Hast du ihr hinterher in Ruhe gesagt, dass es jetzt reicht mit ihrer Gossensprache?
Das habe ich und zumindest seit 2 Tagen kam in der Richtung jetzt nichts mehr.
Aber leider schreibt sie dafür wieder mehr bei WhatsApp. Also halt so "casual talk"
Zitat von aequum: Natürlich werden ihre Stimmungsschwankungen auch nicht vor eurem Kind halt machen. Das würde ich als gesichert gegeben bewerten.
Die Sätze macht mir natürlich heftige Sorgen. Da muss ich einen Weg finden, mehr Sicherheit zu schaffen.
Zitat von aequum: Sie kann sich schriftlich mit ihrem Anliegen melden, allerdings vernünftig und ohne Agression und Beleidigungen formuliert.
Ist dem nicht so, würde ich diese Mails oder Posts ignorieren.
Das handhabe ich genau so und seitdem ist sie am nächsten Tag auch ruhig. Zugegebenermaßen ist das aber auch erst gestern und heute, vorgestern Abend war ja ihr "Ausbruch".
Zitat von aequum: Deshalb würde ich ihr unterstützend dazu raten und es absolut befürworten.
Ich habe ihr da auch bzgl. Kindesbetreuung, wie geschrieben, meine Unterstützung zugesagt. Am Ende hilft es allen, wenn sie in eine bessere, stabilere Verfassung kommt. Auch da verstehe ich ihre Angst, dass das Jugendamt ihr sofort das Kind wegnehmen will, weil sie eben mit der Art, wie sie Google nutzt, nur die Extremfälle findet. Da überliest sie dann aber auch z.B., dass nicht nur die Mutter schwer depressiv war, sondern der Vater Alk. usw.