Zitat von Ameise_78: Ist aber auch richtig so: warum soll einer alleine die Last für zwei tragen. (Selbst wenn sie die Trennung wollte... dennoch.)
Absolut in Ordnung so und ich rechne auch damit, am Ende nur noch den Selbstbehalt von 1450 Euro zu haben und die restlichen 1000 Euro werden irgendwie an sie gehen.
Damit kann ich mir dann aber auch nicht wirklich eine vernünftige Wohnung leisten - also wird es da schwer, ein 50/50 Modell durchzukriegen, befürchte ich.
Bei meinen Eltern möchte ich auf Dauer auch nicht bleiben und ich habe auch Verständnis dafür, wenn meine Mutter sagt, sie kann - da sie selbst noch arbeitstätig ist - eben nicht sagen, ob sie wirklich immer jede zweite Woche 7 Tage ein Kind im Haus haben möchte, egal wie sehr sie die Kleine lieb hat.
Verstehe ich.
Heißt also, ich muss eine Kalkulation finden, in der ich von 1450 Euro eine Wohnung + NK bezahlen kann, einen weiteren Kredit, den ich mit 228 Euro abstottern muss und eben Essen + Trinken für mich und zu 50% die Kleine.
Gut, wenn wir jetzt mit allem, was wir haben, halbe halbe machen, dann könnte ich da auch den anderen Kredit direkt abbezahlen - dann bleibt mir aber nichts für die Wohnungseinrichtung.
Am Ende egal, wie es läuft, es gibt einen großen Verlierer, der bin ich. Aber, damit es Gewinner(innen) geben kann, muss es auch einen Verlierer geben.
Was das Kind sein wird? Das zeigt die Zukunft.
Zitat von NineN: Was denn nun? Elterngeld oder Gehalt?
Also, sie bekommt bis einschließlich Januar volles Elterngeld, danach Elterngeld Plus (ich ebenso), da wir dann beide in 24h Teilzeit gehen bis Juni.
Damit haben wir quasi das Maximum rausgeholt was ging. Danach gehen beide in Vollzeit arbeiten und das Kind ab August zur "Tagesmutter" (also Kindertagespflege).
Zitat von NineN: vielleicht doch nicht direkt wieder arbeiten zu gehen.
das könnte ich mir wie oben gesagt nur vorstellen, wenn er hier ist, keinen Job hat und viel Zeit mit ihr will. Ansonsten meckert sie ja schon seit November, dass sie nicht arbeiten gehen kann. Auch dem Umstand gibt sie ja eine Mitschuld, dass alles so gekommen ist.
Zitat von NineN: Hab das bitte einfach mit im Hinterkopf, falls sie doch wieder ihre Meinung ändert.
Ich sag ja, ich würde einen Vertrag schließen, bei dem ich komplett aus dem Mietvertrag bin, ich ihr monatlich 400 Euro zahle, sie das Kindergeld bekommt und ich dafür halt mein Besuchsrecht beibehalte.
Ihr ganzer Vertrag bzgl. Finanzen geht ja auch nur befristet bis Juni 2027.
Zitat von Ameise_78: falls du nicht arbeitslos bist und am Existenzminimum lebst. (Dann wäre es natürlich anders.)
Ganz ehrlich? Ich habe immer gegen freiwillige Bürgergeldempfänger gemeckert, aber wenn man selbst mit sowas konfrontiert wird, dann denke ich mir: Wozu arbeite ich? Man nimmt mir meine Liebe, meine Träume, mein Leben und dann auch noch einen guten Teil dessen, wofür ich arbeite, damit ich mein Kind ab und zu nach Launen der Mutter sehen darf.
Naja, nicht aufregen. Recht und Politik liefen schon immer an der Lebensrealität vorbei.