Zitat von GreenTara: Oder hat sie auch erwähnt, wie verletzend ihr eigenes Verhalten war? Nur, ihr das vorzuhalten, wird nichts nutzen.
Sie sieht ja auch nicht, was sie macht, da ist sie voll in ihrer Welt. Nur einmal, als sie meinte "Ihr alle dürft Fehler machen, aber ich nicht" hatte es den Hauch davon, das wars.
Zitat von GreenTara: Vielleicht könntest du ihr auch anbieten, dass sie dich bei berechtigten Anlässen fragen soll. Ohne dass du schon im Vorraus hilfsbereit mit den Armen winkst.
Die Idee ist gut. Also ich biete mich nicht für alles an, das ist falsch. Sie muss schon immer fragen und ich sage auch nein, wenn es nicht passt oder nur rein für sie ist. Okay, einmal hab ich ihr etwas zu essen und Medikamente mitgebracht, das war echt für sie - aber damit sie als Mutter funktioniert.
Zitat von GreenTara: In dem Fall muss sie dann ihr Anliegen konkret und angemessen formulieren.
Oder du bietest es nicht an, dann ist sie am Zug.
Das wäre mir sowieso am liebsten, sie muss fragen und agieren. Und nicht wie knapp vor der Geburt sowas wie "Wir müssen ja noch einen anderen Wickelaufsatz holen, der andere passt farblich nicht. Ich hab einen gekauft, aber ich kann nicht so weit fahren. Frag mal deinen Vater, ob ihr das holen könnt."
Da war ich so dumm, es sogar zu machen - gut, irgendwie war ich auch immer froh, von ihr weg zu kommen, seit der Este da war.
Zitat von GreenTara: Auch nicht, wenn du morgen oder übermorgen einmal wieder glaubst, sie wäre zur Vernunft gekommen und wolle eine stabile Elternebene. Tatsächlich sieht es eher so aus, dass ihr externe Hilfe braucht, um konkrete Absprschen zu vereinbaren.
Also müssen wir seit heute festhalten: Ich musste nicht nur irgendwann die Beziehung aufgeben, die Liebe aufgeben sondern jetzt auch noch die Hoffnung, dass wir als Eltern auf Augenhöhe funktionieren. Langsam frag ich mich echt, worauf ich mich da eingelassen habe. Tolles Kind, falsche Mutter.