Zitat von Mia83333: Es wird das nötigste kommuniziert und das ist mehr als ausreichend.
Auf eine woche geschätzt, wechseln wir maximal 10 Sätze...
Wie @Lilli2 schon passend sagt:
Zitat von Lilli2: Das was du beschreibst sollte das Ziel sein
Zitat von Lilli2: Das ist schwierig mit einer Ex die immer mal aus dem Nichts durchdreht, unfair handelt und vor Lügen und Verleumdungen nicht zurück schreckt. Da gibt es ja aktuell keine bindende Vereinbarung auf die er sich berufen kann um seine Tochter zu sehen.
Das beides hängt ein Stück weit zusammen. Ja, ich bin anwaltlich beraten und ja, natürlich wünscht man sich eine gute Vereinbarung, aber zur Zeit empfinde ich es eben auch als gefährlich, das Jugendamt einzuschalten. Ex hat ziemlich genau gezeigt, welche Strecken sie zu gehen imstande ist, um mich schlecht dastehen zu lassen. Solche Worte sind schnell gesagt, die Auswirkungen können aber massiv sein.
Abgesehen davon: Ich bin noch auf der Wohnungssuche und unsicher, ob ein möbliertes 1-Zimmer-Appartement dem JA reichen würde.
Zitat von HierDerNameNEU: Warum in aller Welt solltest du dich um das Wohlergehen deiner Ex kümmern?
Ich dachte, ich hätte das erklärt. Sie ist nun mal in Schnitt 18-24 Stunden mit meiner Tochter zusammen und ist die Person, die sich am meisten kümmert. Dass man dann eine gewisse Sorge hat, sie könnte durch ihren ungesunden Lebensstil einfach mal plopp, umkippen und das Kind bleibt mehrere Stunden unversorgt, sollte doch wohl verständlich sein, oder?
Ich weiß, dass dein Weg nur der des Hasses sein kann, weil du selbst lange so warst wie ich anfangs war und das ist in Ordnung. Aber hier geht es nicht um
Zitat von HierDerNameNEU: Du hast null Komma null abgeschlossen und du hast auch Hoffnung, das all das was du machst, am Ende dazu führt das es eine Reunion gibt.
sondern um ein Kind, das DIREKT vom Wohl und Wehe der Mutter abhängig ist.
Oder soll mir das jetzt auch egal sein, damit ich bloß deinen Weg gehen kann?
Zitat von Lilli2: Hat der Anwalt dich denn diesbezüglich beraten PapaiW?
Ich denke auch das festgelegte Umgangszeiten für euch sehr gut wären. Allerdings könnte sie den Gang zum Jugendamt als Eskalation empfinden und durchdrehen?
Ja, ich wurde dahingehend beraten, mir wurde aber auch klar gemacht, dass ich aktuell mit meiner Lebenssituation eher schlechte Karten habe und ich da eben schauen sollte, die Situation zu verbessern.
Die neueste Eskalation muss ich natürlich noch besprechen, ich sehe aber eindeutig eine Gefahr, dass Ex den Gang zum Jugendamt als "Kriegserklärung" sieht - und wenn sie schon auf Zuruf aus Estland mich rauswirft, will ich nicht wissen, was dann passiert.
Zitat von Lilli2: ürde eine Regelung durch das Jugendamt denn dann alle paar Wochen/Monate angepasst werden um den Umgang zu erweitern? Ich stelle mir das durch das Alter der Kleinen schwieriger vor, aber vielleicht ist das gar nicht so selten und es gibt da super Regelungen.
So wie mir das geschildert wurde, bekommt man als Vater da in dem Alter eher weniger Zugriff bzw. Besuchszeiten als ich jetzt so habe, da man bei den meisten JAs noch recht stark an dem Bild "Mutter = Alles, Vater = Nichts" festhält. Also quasi die 2-5 Stunden, die ich aktuell habe, würde man deutlich heruntersetzen am Anfang.
Das würde sich sukzessive steigern, aber für gewöhnlich würde ich vor einem Alter von 6 Monaten auch keine Zeit alleine mit dem Kind verbringen dürfen - eine Übernachtung womöglich noch später, vor allem vor dem Hintergrund, dass Ex bis einschließlich Januar in Elternzeit ist und das Jugendamt diese Zeit aktiv unterstützt als Zeit der Bindung.
Ob das jetzt alles in meinem Fall so wäre, könnte ich nur herausfinden, wenn ich es eben "riskiere".
Zitat von Lilli2: Ich finde auch den Gedanken deinen Papa für die Übergabe einzuspannen gut.
Vielleicht könntest du den Führerschein doch schon früher in Angriff nehmen?
Ist aktuell eine Überlegung und hängt ein wenig von den nächsten 3-4 Wochen auf der Arbeit ab. Es könnte sein, dass ich bald eine Dreifachbelegung mit Projekten habe, da würde es eher schwer umsetzbar, ansonsten absolut denkbar.
Zitat von Mia83333: Man kann sich ja beim Jugendamt Beratung holen wie sowas aussehen würde, ich erinnere mich das sie mir gesagt haben umso kleiner die Kinder sind umso häufiger wäre besser. Z.b. bei ganz kleinen Kindern eine std am tag.
Ich bin ganz ehrlich und vielleicht sehe ich das eben falsch: Aber "wissen" die dann nicht eh bescheid? Also die kennen dann ja vermutlich meinen Namen und damit auch mein Kind und die Mutter. Oder kann ich echt eine Beratung aufsuchen OHNE daraus direkt einen offiziellen Weg zu machen?