Zitat von aequum: Ist absolut nicht vorwurfsvoll gemeint. Ganz im Gegenteil...
Gut, dann hab ich's verstanden
😉 Zitat von aequum: Eben! Ihr seid Beide definitiv keine Monster und ich hoffe weiterhin auf eine vernünftige Elternebene zwischen euch.
Ich auch. Nicht für mich oder sie, sondern für unsere Tochter. Sie verdient nur die größte Liebe, die wir ihr geben können.
Zitat von aequum: Leider hat sich deine EX mMn ziemlich in ihrer Wahrnehmung verloren und ich frage mich ernsthaft ob sie jemals ohne externe fachkompetente Hilfe wieder aus ihrem Realitätsverlust herausfinden wird.
Auch, wenn das nicht mehr mein Leben ist, hoffe ich es für sie und für unsere Kleine. Einfach, weil ich auch nicht möchte, dass sie noch mehr herabstürzt - man stelle sich vor, sie verliert ihre Arbeit, weil das jetzige (in ihren Augen) Leben besser ist. Das betrifft dann irgendwie auch direkt das Kind.
Zitat von Dudo: ich würde an seiner Stelle schauen das ich ihre Gegenwart meide.
Ich habe gemerkt, wie schön es heute war, über eine Stunde mit der Kleinen alleine zu sein, ehe Ex dazu kam - wenn auch nur kurz. Sie war so ruhig und so entspannt. Und wisst ihr, sie ist eine totale Herzensbrecherin. Sie fängt jetzt an, immer mehr zu Lächeln und macht viel "eh" und andere Geräusche, wenn man mit ihr spricht. Als ob sie auch von ihrem Tag erzählen will. Ich hätte nie gedacht, dass ein Kind mein Herz so sehr zum erblühen bringt
😍 Zitat von Dudo: erstens gibt sie ihm für alles die Schuld und zweitens kann ich Keppelei nicht Leiden.
sie probiert es wieder ihm eine Arbeit Umzuhängen
Zu einer Trennung gehört eben nicht nur, körperlich und emotional nicht mehr zusammen zu sein, sondern auch in allen anderen Facetten. Das scheint sie nicht zu verstehen - auch, weil ich es sie lange habe nicht spüren lassen.
Zitat von aequum: Ich hätte schon längst mein Umgangsrecht über mehrere Tage eingefordert aber das scheint bei aktuell aufgrund der Gesamtsituation offensichtlich nicht realisierbar zu sein.
Daran arbeite ich, ich denke ein paar Monate und das wird auch. Im Säuglingsalter wird das aber meist nicht durchgesetzt, also ein Wechselmodell oder mehrtätiger Wechsel, das ist wohl aus Entwicklungs- und pädagogischer Sicht wenig wertvoll und könnte eher zu Problemen führen.
Es ist okay, wie es ist - wenn wir den Stress rauslassen. Ich sehe mein Kind an min. 6 von 7 Tagen in der Woche, immer zwischen 1,5 und 6 Stunden. Bei den langen Phasen merkt man auch, dass die Kleine nochmal sichtlich entspannter ist, wenn sie wieder Zuhause ist. Das ist in Ordnung, ich gehe den Weg lieber langsam, aber sicher als überhastet und mit Risiken.