Zitat von Mia83333: Und ich ich denke das sie durch ihr Krankheitsgetue versucht deine Aufmerksamkeit zu bekommen und ihre Opferrolle auszuschmücken!
An sich ist mir das Getue egal, ich hab ihr ja auch gesagt, dass ich hoffe, dass diese Mitleidstour langsam mal vorbei ist.
Sie hat sich auch erbrochen, als ich da war (zwei mal zu unterschiedlichen Tagen), aber das ist mir egal. Ich hab ihr nur klar gemacht, dass sie eine Verantwortung dem Kind gegenüber hat.
Zitat von Mia83333: Klar sie sieht sicherlich verheizt aus, was ein Wunder mit einem Baby, aber so wenig wie sie sagt nimmt sie im leben niemals zu sich.
Das glaub ich auch nicht, aber ihr geht's auch nicht schlecht, wenn sie dann stolz noch sagt, sie hat jetzt in den 3 Wochen 5kg abgenommen.
Zitat von Mia83333: Und selbst wenn dem so ist, genießt sie deine Aufmerksamkeit, sie kennt dich.
Klar, das mag so sein. Vielleicht ist das auch der wahre Grund für den Rausschmiss gestern. Sie hat sich da ja in Hasstiraden ergossen und meinte, wir alle würden jeden Schritt von ihr überwachen, ihre Fehler belauern während sie zu jedem nett ist.
Ich hab dann ja gesagt "Du irrst dich. Du bist uns egal, wir alle schauen auf das Wohl des Kindes, dazu gehörst du leider nun mal."
An dem Punkt kam ja der Rauswurf. Vielleicht, weil sie die Aufmerksamkeit nicht bekommt. Würde auch erklären, warum mehr Grey Rock zu mehr Nachrichten, Smileys & Co. führten. Und da ich nicht reagiert oder gespiegelt habe, wurde es noch mehr.
Das heißt, ich bin eigentlich auf einem guten Weg. Wenn das hilft, dass sie mich am Ende loslässt und mich nicht als Problem, sondern als Vater sieht, dann haben wir doch einen riesigen Sieg für alle 3 errungen.
Zitat von Mia83333: Aber dafür zu sorgen das sie gesund bleibt ist nicht deine Aufgabe sondern die einer Mutter und du bist nicht ihre Mutter.
Ich denke es ist in erster Linie ihre eigene Aufgabe und niemand anderen.
Zitat von Mia83333: Also das kenne ich nicht ich war auch in Elternzeit und das Jugendamt hat keinen Kontakt aufgenommen.
Ich musste leider dank meines Exmannes öfter zum Jugendamt und noch nie wurde meine Wohnsituation hinterfragt noch mein Einkommen, das geht die ja auch schlicht nichts an.
Es ging nur um umgangszeiten, alles andere ist ein gravierender Einschnitt in die Privatsphäre, dazu musst du dich nicht äußern.
Danke, mal eine andere Seite zu hören, das ist dann schon sehr viel interessanter. Hier in der Ecke ist es sogar so, dass man so eine Art "Willkommenstermin" mit dem Jugendamt mal hat, aber das erst nach 3 Monaten oder so. Ist auch keine Pflicht. In anderen Kreisen in der Nähe gibts das auch schon ab der 6. - 8. Lebenwoche.
Zitat von HierDerNameNEU: das du irgendwo noch Hoffnung hast. Sonst würdest du die Sache nicht so angehen.
Vollkommen richtig. Ich habe noch die naive Hoffnung, dass wir uns irgendwann als normale Menschen, die gemeinsam Eltern eines tollen Mädchens sind, in die Augen schauen können, ohne dass man befürchten muss, darin das Aufblitzen des Hasses zu sehen.
Zitat von HierDerNameNEU: Trotzdem nicht deine Baustelle zu gewährleisten ob und wie deine Ex ihr Leben auf die Kette kriegt - um des Kindes Willen.
Ja, das stimmt, am Ende kann ich es nicht ändern und was ich nicht ändern kann, ist am Ende auch nicht meine Baustelle, soweit gebe ich dir recht. Vermutlich ist es einfach nur so, keine Ahnung. Ich hab jahrelang immer so gedacht "Ach auch wenn wir es immer sagen, vermutlich bin ich irgendwann doch zu alt für ein Kind, das Geschenk gibt es für mich nicht mehr" usw. Ihre Eltern dachten ähnlich, meine Eltern gehen darin auf, nach 10 Jahren nochmal Großeltern zu werden. Irgendwie habe ich in mir einfach diese Urangst um das Kind. Es klingt bescheuert, aber jedes Mal, wenn ich gehe oder sie zurückbringe habe ich in mir einen Tropfen des Kummers, dass es das letzte Mal gewesen sein könnte.
Ich kann nichts für dieses Gefühl.
Zitat von Lilli2: Es macht ja ein Unterschied ob man sagt: "Ich wohne bei meinen Eltern oder in einer vorübergehenden 1-Zimmer-Wohnung. Die Tochter ist erst wenige Wochen alt, die Mutter kümmert sich überwiegend."
Oder ob man sagt: "Ich habe eine kindgerechte Wohnung und betreue unsere ( dann vielleicht 1-jährige) Tochter seid Geburt fast täglich mehrere Stunden, mittlerweile auch mit regelmäßigen Übernachtungen..."
Ich verstehe den Ansatz, es verschafft mir quasi eine "gewachsene" Position, die man ja nicht wieder nehmen möchte.
Zitat von Lilli2: Ich denke dafür spricht, dass die Ex selber gerne Pausen vom Kind haben möchte und sie keine gute andere Unterstützung hat. Auch gut ist, dass sie Zeit mit dem Esten ohne Kind erträumt, also daran interessiert sein sollte das mehrere Übernachtungen am Stück beim Papa klappen.
Jetzt kommt das blöde "Ja, aber..".
An sich sagt sie selbst, sie möchte das Kind mittlerweile nicht mehr nachts abgeben, weil sie das Kind zu sehr liebt und sie nicht einsieht, dass es woanders schläft. Anfangs war es ja so, dass sie meinte "Die Kleine schläft immer bei mir, aber wenn der Este kommt, kann sie dann zu dir?"
Was sie "erlaubt" ist, dass die Kleine auch mal 4-6 Stunden nicht bei ihr ist.
Zitat von Lilli2: Außerdem ist die Ex was ihre Stimmung und Absprachen angeht völlig unzuverlässig und der Este ist eine völlig unberechenbare Komponente.
Ich glaube, das ist nicht zu unterschätzen. Ich interagiere hier ja nicht nur mit einer Frau, die durchaus als schwierig und ambivalent zu bezeichnen ist, sondern auch mit einem Schatten dahinter. Seine Macht hat sich gestern deutlich gezeigt. Eigentlich ja schon länger, denn gewissermaßen hat er sie in die Spielesucht zurückgeführt (nein, kein Vorwurf, eine Aussage meiner Ex selbst im Januar und Februar, ebenso verbunden mit "Ich will und kann die Sucht nicht aufgeben).
Zitat von Lilli2: Kommt er? Will er dann Papa loswerden und nicht einbinden damit er die Ex ganz für sich hat (ohne störenden Einfluss)? Oder soll die Tochter möglichst oft weg sein weil er überhaupt keine Lust auf ein Kind hat?
Das wird vermutlich dann das größte Geplänkel werden, was ich absolut nicht einschätzen kann. Also, ich denke von dem, was ich damals gelesen habe, hat er null Interesse am Kind. Sie schickte ihm Bilder der Kleinen, seine Antwort: "Stell dir vor wir haben eine eigene Tochter und sie hat deine Augen und meine Lippen".
Zitat von Lilli2: Die Ex scheint sich da stark anzupassen...
Das auf jeden Fall. Ich weiß ja, dass sie ihn gefragt hat, ob er möchte, dass sie das Haus für beide kauft, ob er lieber ein anderes Haus oder eine andere Größe hätte und welche Einrichtung ihm gefällt.
Zitat von Lilli2: Kommt er gar nicht und die Ex dreht dann total durch? Was wird sie dann wollen?
Die Frage versuche ich in meinem Kopf mittlerweile zu umschiffen, zu groß ist die Gefahr eines kompletten Absturzes. Es gab ja schon ein paar Momente, in denen sie gezweifelt hat. Mal einen Tag, da war sie noch schwanger und wollte nichts essen und trinken, nichts hören, nichts sehen. Saß im Zimmer auf dem Boden in der Ecke nur am weinen, weil er sie wohl fertig gemacht habe, sie fordere zu schnell zu viel, aber kommen darf er nicht.
Zitat von Lilli2: Eine Regelung würde sicher Ruhe reinbringen. Die Frage bleibt ob zum jetzigen Zeitpunkt eine gute Regelung für PapaiW herauskommt....
Wenn ich das herausfinden könnte, ohne dass darauf direkt etwas erwächst, würde ich es echt machen.
Zitat von Mia83333: Also ich musste das nie, auch meine Finanzen wurden nie hinterfragt, soweit kommt es auch noch. Es ging in jedem gespräch nur um den Umgang bzw das Problem das bestand. Wenn es persönlich würde hat das Jugendamt meinen Ex gebremst und unterbrochen
Bei meinem Bruder und dem ersten Kind war es so, dass das Thema schnell seine Arbeitszeiten wurden, ebenso der daraus resultierende Schlaf-Wach-Rhythmus. Auch über die Wohnsituation wurde geredet, aber die war eh gut.
Ging bei ihm aber auch bis vor's Gericht, er hat aber dann Umgangsrecht bekommen - war aber ein langer Prozess.