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11,5 Jahre + Wunschkind Trennung wegen Online-Mann

N
Bei mir in der Nachbarschaft gab es eine anonyme Meldung weil meine Kinder so laut wären. Ruckzuck standen zwei Damen vom JA vor der Tür und haben meine Lage gecheckt. Also falls das auch für dich was wäre. Anonym geht auch. Begründung für das schnelle Vorbeikommen: wird bei Kindern unter 1 gemacht.

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C
Wir haben das vor Jahren gemacht wegen Nachbarschaft.

Polizei, soz.-psych. Dienst gerufen.
Die haben sofort gehandelt. Jugendamt zog nach.

Das Kleinkind kam nicht mehr zur Mutter zurück, sie durfte es nur noch unter Aufsicht sehen. Ansonsten Pflegeeltern. Bis die Pflegeeltern gefunden waren, war das Kind bei der Schwester. Da konnte es aber nicht dauerhaft bleiben.


Die Mutter war ähnlich gelagert. Einfach zu intelligenzbefreit um ein Kind groß zu ziehen und zu sehr mit ihren Interessen beschäftigt.

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A


11,5 Jahre + Wunschkind Trennung wegen Online-Mann

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R
Ich glaub eher dass die KM durch das zocken in dieser Nichtrealen Welt gefangen ist. Wahrscheinlich wäre sie ohne diese Onlinewelt eine ganz liebe Mutter aber leider verändert das zocken einen halt wenn man es nicht schafft eine Distanz aufzubauen und das ganze wirklich nur als Spiel zum Zeitvertreib zu betrachten sofern man Zeit übrig hat… das die KM den Bezug zum realen Leben verloren hat ist ja schon ersichtlich gewesen als sie den TE gegen den Esten eingetauscht hat. Und jetzt ist sie in dem Studel drin … eines Tages wird sie aufwachen und ihr Verhalten bereuen und sehr traurig darüber sein dass sie die besten Monate / Jahre mit ihrer Tochter verpasst hat denn weder der Este noch die zockerei wird ihr langfristig was echtes geben können….
Aus dem Studel kann man ihr aber nicht helfen und ich glaube sie wird allmählich nur daraus kommen wenn der Este sich von ihr abwendet….
Man kann nur hoffen, dass er sich nicht sowieso nur einen Spaß aus der Situation macht…

Die Spiele + Community sind als Suchtmittel konzipiert insbesondere die Multiplayer Spiele… es ist nicht nur die Schuld der TE dass sie dieser Welt erlegen ist. Ich glaube es ist sogar schwerer zu realisieren, dass einen diese Sucht verändert und man süchtig ist als es bei Alk., Medikamenten oder Dro. der Fall wäre…

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alleswirdbesser
Heute sind so viele Menschen dem Zocken verfallen, so dass ich mir nicht vorstellen kann, dass das JA in dem Fall die Kinder holen würde, weil dafür hätte es schlicht keine Kapazitäten. Aber die Idee mit der Tagesmutter und Arbeitsaufnahme ihrerseits ist gar nicht so verkehrt. Vorausgesetzt sie zockt nicht die arbeitsfreie Zeit auch noch durch oder chatet.

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alleswirdbesser
Zitat von Realiene:
Aus dem Studel kann man ihr aber nicht helfen und ich glaube sie wird allmählich nur daraus kommen wenn der Este sich von ihr abwendet….
Man kann nur hoffen, dass er sich nicht sowieso nur einen Spaß aus der Situation macht…

Wohl kaum, dann sucht sie beim Zocken den nächsten.

x 2 #2960


N
@alleswirdbesser Das JA hat bei mir auch geschaut wie wir leben. Also Zustand der Wohnung, mein Zustand, Zustand des Kindes. Wenn es bei der Mutter wirklich so schlimm aussieht, inklusive ihr selbst, fragen die vielleicht doch nochmal eher nach oder werden skeptisch. Bzw. kommen nochmal vorbei. So hat @PapaInWarteschl immerhin alles versucht. Und ein Schock ist es allemal.... vielleicht braucht sie das mal, um wieder klar zu sehen.

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S
Zitat von PapaInWarteschl:
Sie beschwert sich immer öfter über das Kind und dass sie wegen ihr gar nichts machen kann, dass das Kind nur schreit usw.

Die wird sich noch umgucken, wenn die Kleine erst mobiler wird, krabbelt und laufen lernt. Besonders wenn das 2. Lebensjahr kommt, in dem das Kind überall hinrennt (und dabei öfter mal hinfällt), neugierig ist, aber noch keinerlei Gefahrenbewusstsein hat und man es wirklich keine Sekunde aus den Augen lassen kann. DANN wird sie erst meckern mit ihrer Zocksucht.

Die Zeiten, in denen meine Kinder so 2 bis 4 Monate alt waren, fand ich am entspanntesten. Das Wochenbett war vorbei, das Stillen hatte sich eingependelt und gleichzeitig war das Kind noch nicht so mobil, dass man es nicht aus den Augen lassen konnte. Und deine Ex meckert ja jetzt schon rum. So wie du sie beschrieben hast, schätze ich sie so ein, dass sie die Kleine ab dem Krabbelalter nur noch ins Laufgitter sperren würde, damit sie ungestört zocken kann. Wir hatten auch ein Laufgitter, aber das haben wir nur im Notfall benutzt, wenn es grad wirklich nicht anders ging und das Kind kurz an einem sicheren Ort abgelegt werden musste. Ansonsten stand es nur rum.

Eigentlich muss das Kind da weg und zu dir. Ihr sind ihre Süchte wichtiger als ihr Kind. Das JA mal vorbeischauen zu lassen, fände ich auch keine schlechte Idee.

#2962


PapaInWarteschl
Ich bin heute leider bis in die Abendstunden unterwegs, gehe später genauer auf alles ein.

Wenn ich das JA o.ä. einschalte, wird sie wissen, wer es war, auch anonym. Bis auf ihre Mutter ab heute Nachmittag ist ja nie jemand von außerhalb in dem Haus.

Und da ich noch keine Wohnung habe, käme das Kind dann vermutlich zu Pflegeeltern oder ins Heim oder so.
Ist das der richtige Weg?

Ich hoffe ja einfach, dass der mehrtägige Besuch ihrer Mutter (die mit ihr wohl auch über ihre ganzen Fehler als Mutter reden möchte) etwas positives in Gang setzt.

Das mit der Tagesmutter muss mir jemand nochmal genauer erklären, wie das gemeint ist. Um die Plätze bewirbt man sich ja.
Und kann man das Elterngeld nach angenommenem Antrag und bereits begonnener Auszahlung auch noch ändern?
Ich glaube nicht mal, dass Ex arbeiten gehen würde - sie macht ja jetzt nicht mal das Haus, wenn das Kind weg ist.

Mehr später, danke für jede Erklärung und jeden Beitrag!

#2963


alleswirdbesser
Zitat von PapaInWarteschl:
Und kann man das Elterngeld nach angenommenem Antrag und bereits begonnener Auszahlung auch noch ändern?

Das Elterngeld ist glaube ich kein Problem, der AG muss da mitmachen.
Auf Minijob Basis kann sie sich aber auch woanders bewerben, und evtl. den AG informieren.

Als ich während der EZ mit dem Minijob anfing, wurde das EG sofort angepasst, sprich gekürzt. Das ist das geringste Problem 😉 Man ist lediglich dazu verpflichtet jede Veränderung mitzuteilen. Den Sockelbetrag bekommt man weiter bezahlt, zumindest früher war es so, damals 300 Euro, der Rest fiel bei mir weg.

#2964


aequum
@PapaInWarteschl
Die Wohnungsbesichtigung durch die Vermieterin sollte zeitnah durchgeführt werden, denn du wirst mit Sicherheit erst aus dem Mietvertrag herauskommen, wenn die Mängelliste nachweislich und zu ihrer Zufriedenheit abgearbeitet ist.

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GreenTara
@aequum
Das ist nicht gesagt. Wenn es einen fixen Termin für die Vertragsänderung gibt, gehen die Verpflichtungen an den neuen, alleinigen Vertragspartner über. Es sei denn, dieser hat die Übergabe so gefordert.

x 1 #2966


aequum
@GreenTara
Mag sein. Ich als Vermieter würde immer erst die Vertragsänderung vornehmen, nachdem alle von mir festgestellten Mängel bereinigt wurden.

Die Vermietrin ist über die Umstände (ich nehme an, verbal) informiert worden. Das Vertrauensverhältnis besteht offensichtlich zu den Eltern von @PapaInWarteschl und nicht wirklich zur EX des TE's.

Sie wird sich auf jeden Fall absichern wollen, dass eben alle Mängel fristgerecht bereinigt werden.

Wie auch immer. Ich gehe davon aus, dass das von @PapaInWarteschl vorab mit der Vermieterin geklärt werden kann.

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GreenTara

aequum
Zitat von GreenTara:
@aequum Ich dachte, der Vertragsswitch wäre unter Dach und Fach.

So wie ich es verstanden habe, ist es bisher nur eine Absprache aber das kann @PapaInWarteschl sicherlich später richtig stellen.

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N
Zitat von NineN:
vielleicht braucht sie das mal, um wieder klar zu sehen.


Zitat von Sternenguckerin:
Eigentlich muss das Kind da weg und zu dir.

Solange er keine Wohnung hat, geht das Kind in die Übergangspflege. Je nachdem, ob Papa dann selbst besser aufgestellt ist als die Ex und die Ex zustimmt, geht's zu Papa oder in eine dauerhafte Pflegefamilie. Mein Nachbar hat, nachdem er seine Ex angeschwärzt und selbst nur mit anderthalb Zimmern und einem Vollzeitjob dastand, sein Kind seit 10 Jahren nur ein Mal im Monat über Nacht bei sich. Wöchentliches Besuchsrecht für die Eltern schadet angeblich der Bindung zu den Zieheltern.

Da aber Pflegefamilienplätze rar sind und für die Kinder gebraucht werden, die unter Missbrauch und Gewalt leiden mussten, würde ich vermuten, dass nach dem Anschwärzen die Ex erstmal Hilfe zur Erziehung bekommt und als Mutter gestärkt wird. Was aus Sicht des Kindes ja auch richtig ist und für den Staat die kostengünstigere Lösung. Papa wird dann zwar auch um Zustimmung zu den Maßnahmen gebeten, aber als getrennter Vater nur dann einbezogen, wenn er auch für sich Hilfe zur Erziehung annimmt.

Insgesamt ist es einfach tragisch, dass Papa so gar keine emotionale, freundschaftliche Verbindung mehr zu seiner Kindsmutter aufbauen konnte, über die er noch Einfluss gehabt hätte. Mit Anwalt und Jugendamt kann man nur eine Initialzündung für eine Veränderung setzen. Aber wie die Änderung dann ausfällt, darauf hat man dann nur sehr wenig Einfluss.

#2970


A


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