Zitat von Realiene:Wegen der Bildschirmzeit aber auch wegen dem Umstand dass die KM studenlang am Headset redet aber dabei nicht mit dem Kind interagiert und das Baby es nicht zuordnen kann hätte ich etwas Angst vor dem Pseudo-Autismus.
Dazu muss ich mich mal einlesen, das klingt nach einem wichtigen Thema.
Zitat von Realiene: Ich glaub eher dass die KM durch das zocken in dieser Nichtrealen Welt gefangen ist.
Das ist auch die Meinung von Experten, denen ich die Entwicklung geschildert habe.
Zitat von Realiene: Wahrscheinlich wäre sie ohne diese Onlinewelt eine ganz liebe Mutter aber leider verändert das zocken einen halt wenn man es nicht schafft eine Distanz aufzubauen und das ganze wirklich nur als Spiel zum Zeitvertreib zu betrachten sofern man Zeit übrig hat
Wenn jemand sie erlebt hätte, wie glücklich sie über die Schwangerschaft war, wie groß die Vorfreude war, wie oft sie glänzende Augen hatte, als sie darüber sprach, dass wir Eltern und eine Familie sein werden. Selbst als das mit dem Esten schon lief, hat sie ja gesagt, sie möchte, dass die Kleine meine Nachnamen bekommt, weil sie nicht ausschließen kann, dass sie mich mal heiratet.
Ich bin zu 100% überzeugt, wäre die digitale Sucht und der Este nicht, dann wäre sie eine supertolle Mama.
Zitat von Realiene: eines Tages wird sie aufwachen und ihr Verhalten bereuen und sehr traurig darüber sein dass sie die besten Monate / Jahre mit ihrer Tochter verpasst hat denn weder der Este noch die zockerei wird ihr langfristig was echtes geben können….
Der Sturz könnte ihr das Genick brechen. Denn entgegen der Aussage hier:
Zitat von alleswirdbesser: Wohl kaum, dann sucht sie beim Zocken den nächsten.
sagte sie mir ja mal, wenn es mit dem Esten nicht klappt, dann kann sie immer noch auf alles blicken, was sie zerstört hat und versuchen, die Scherben zu beseitigen oder daran kaputt zu gehen.
Zitat von alleswirdbesser: Heute sind so viele Menschen dem Zocken verfallen, so dass ich mir nicht vorstellen kann, dass das JA in dem Fall die Kinder holen würde, weil dafür hätte es schlicht keine Kapazitäten
Ähnlich war auch die Einschätzung meines Anwalts, alleine die Zockzeiten reichen nicht, aber in Kombination mit anderen Infos könnte man ggf. etwas erreichen.
Zitat von NineN: Wenn es bei der Mutter wirklich so schlimm aussieht, inklusive ihr selbst, fragen die vielleicht doch nochmal eher nach oder werden skeptisch. Bzw. kommen nochmal vorbei.
Wie wollen sie bewerten, wie sie selbst aussieht? Jeder, der sie kennt, sieht ihren Verfall, sie sieht permanent müde und schlapp aus, ihre Ausdauer ist eine Katastrophe und sie schwankt ab und an mal bei zu viel Belastung.
Aber das sieht man eben, wenn man sie kennt - außer vielleicht das Schwanken.
Zitat von Sternenguckerin: Die wird sich noch umgucken, wenn die Kleine erst mobiler wird, krabbelt und laufen lernt. Besonders wenn das 2. Lebensjahr kommt, in dem das Kind überall hinrennt (und dabei öfter mal hinfällt), neugierig ist, aber noch keinerlei Gefahrenbewusstsein hat und man es wirklich keine Sekunde aus den Augen lassen kann. DANN wird sie erst meckern mit ihrer Zocksucht.
Ich hoffe einfach irgendwie, dass sie entweder bis dahin komplett durchgedreht ist und erstmal weg ist, dann ziehe ich irgendwie in das Haus, sollte das klappen. Oder aber ich hab eine gute Wohnung, dann nehm ich die Kleine. Auch wenn es aktuell natürlich schwer ist, wegen der Arbeit (wenn auch im Home-Office).
Zitat von alleswirdbesser: Das Elterngeld ist glaube ich kein Problem, der AG muss da mitmachen.
Auf Minijob Basis kann sie sich aber auch woanders bewerben, und evtl. den AG informieren.
Das wäre echt eine Überlegung, ich kann das in ein paar Tagen mal ansprechen.
Zitat von aequum: Die Wohnungsbesichtigung durch die Vermieterin sollte zeitnah durchgeführt werden, denn du wirst mit Sicherheit erst aus dem Mietvertrag herauskommen, wenn die Mängelliste nachweislich und zu ihrer Zufriedenheit abgearbeitet ist.
Die ist 14 Tage vor dem offiziellen Austreten, am 17.07.
Zitat von GreenTara: Das ist nicht gesagt. Wenn es einen fixen Termin für die Vertragsänderung gibt, gehen die Verpflichtungen an den neuen, alleinigen Vertragspartner über. Es sei denn, dieser hat die Übergabe so gefordert.
Es wurde so abgemacht, dass es eine Übernahme durch alle 3 gibt, die Vermieterin meinte, sie wollte schauen, welche Dinge einer einzelnen Person nicht zuzumuten sind - wie auch immer das bewertet werden soll - und die sollten dann vor Auszug behoben werden.
Zitat von Nalf: Solange er keine Wohnung hat, geht das Kind in die Übergangspflege.
Das wäre halt echt .. ich weiß nicht, man hört so oft "Einmal im System, immer im System".
Zitat von Nalf: Insgesamt ist es einfach tragisch, dass Papa so gar keine emotionale, freundschaftliche Verbindung mehr zu seiner Kindsmutter aufbauen konnte, über die er noch Einfluss gehabt hätte.
Ich habe es wirklich versucht, wir verstehen uns an sich als Eltern ja auch, reden über das Kind usw. Aber Probleme nimmt sie halt nicht für voll oder es ist nicht genug Interesse da. Eine Freundschaft o.ä. habe ich - auch klar auf Anraten der Community - nicht angestrebt.
Zitat von Ameise_78: Wenn der Vater bei seinen Eltern in einem Einfamilienhaus lebt in dem es sogar ein separates Arbeitszimmer gibt..?
Nene, also da gibts ein Missverständnis. Ich hab hier ein Zimmer unter dem Dach, in dem es gerade 30 Grad hat, hier ist ein kleiner Schreibtisch fürs Arbeiten und meinen PC, eine Schlafcouch, eine Kommode und ein kleiner Schrank. Das wars.
Ich hab bestimmt was übersehen, aber der Tag heute war lang, ich hab bei einem Freund von meinem Bruder den halben Tag in der Scheune geholfen und danach kam dann noch der Kracher. War auf dem Rad nach Hause, geht mein Handy mehrfach. Ich schaue nach, Ex. Denke mir, vielleicht ist was mit der Kleinen und gehe ran.
"Wo bist du?"
Hab gefragt, warum sie das wissen will und dann meinte sie, dass sie die Kleine gerade nicht ruhig bekommt, ihre Mutter aber in 15 Minuten am Bahnhof ankommt. Ob ich mit dem Rad hinfahren könnte und sie da empfangen könnte, damit sie sich nicht verloren fühlt.
Dachte mir: Komm, okay, ich weiß seit Tagen und Tagen, wie sehr die Frau sich freut, Zeit mit Tochter und Enkeltochter zu verbringen. Sie hat sich wirklich stark verändert seit der Geburt, redet viel über die zahlreichen Fehler als Mutter, dass sie wünschte sie wieder gutmachen zu können usw. Sie wollte die Zeit auch dafür nutzen, ihrer Tochter wieder näherzukommen (die das gar nicht will, sie will generell niemanden sehen, auch ich bin ja nur als Vater geduldet - oder meine Eltern, wenn sie jemanden zum aufpassen braucht).
So, auf jeden Fall hab ich sie eingesammelt und wir haben gemeinsam gewartet, bis Ex dann kam. Wir standen am Parkplatz und Ex schrieb "stehe vorne" und wir standen hinten. Dann sind wir nach vorn gelaufen und ich meinte so "Guck, da vorne ist [Name von Ex]" und die Mutter so "Wo, ich seh sie nicht?". Ich meinte "Hier, das Auto" und die Mutter so richtig mit Freude "Ach DA ist [Name von Ex]!".
Ex reißt die Tür auf und so richtig angepi*st: "Wo soll ich sonst sein?", mit einem Knall die Tür wieder zu. Ihre Mutter schaut mich traurig an, ich hab dann geholfen den Koffer in den Kofferraum zu packen, da hat die Mutter nochmal die Fahrertür geöffnet und ich hab nur gehört, wie Ex meinte "Ja ich wollte jetzt hier nicht rumlabern" und ich hab in der Zeit dann über die Rücklehne mit meiner Tochter gesprochen.
Ex so "ist sie wach?" - "Nein, Augen sind zu".
"Aber sie lebt noch?" - ich dann "Ja klar, wieso nicht? Ist was passiert?"
"ja weil es so warm ist und ihr noch labern wollt".
Haben dann alle Türen zu gemacht, ich hab der Mutter Tschüss gesagt, die meinte mit Tränen in den Augen "Ich fahr dann morgen wieder, sie will mich ja nicht".
Ich hab ihr Mut gemacht und bin gefahren - in mir Hass darauf, was für ein Mensch sie geworden ist und Mitleid damit, dass sie jeden Menschen in ihrem Leben bewusst oder unbewusst wegstößt, jeden einzelnen, der sehr viel für sie getan hat und sich nur noch auf ihr digitales Leben ausrichtet.
So, ich muss mal dringend was essen und viel Trinken nachholen.