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11,5 Jahre + Wunschkind Trennung wegen Online-Mann

Ameise_78
@PapaInWarteschl
Gib ihr Zeit... nicht als Expartnerin mit der Aussicht auf ein Comeback sondern als Mensch, der gerade einen gewaltigen und schmerzhaften Entwicklungsschritt zu bewältigen hat.
Wenn du jetzt nicht als Expartner denkst sondern als Mensch, der einem anderen grundsätzlich noch zugewandt ist, könntest du ihr noch sehr helfen. (Meine jetzt nicht über deine Grenzen hinaus! Sondern genau so, wie du es jetzt machst.)

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PapaInWarteschl
Zitat von Lilli2:
Die Oma hat ihre Kinder bestimmt auch geliebt und wollte eine gute Mutter sein. Vielleicht hat sie die Babyzeit ja sogar besser hinbekommen als deine Ex. Das weiß keiner.

Da kennen wir nur die Aussagen des Vaters und die sprachen nicht gerade für die Mutter - wie "für voll" man diese nehmen kann, ist dann eine andere Frage.

Zitat von Lilli2:
Das Baby wird heiß geliebt, kurz darauf ist es ein nerviger Störfaktor. So Gefühle sind im Ansatz normal, aber nicht in so starken Ausprägungen. Sie ist einfach überhaupt nicht stabil und schon Babys nehmen Stimmungen sehr sensibel wahr. Wie soll deine Ex da Sicherheit und Geborgenheit vermitteln?

Da hast du vollkommen recht. Ich muss auch sagen, dass ich selbst aktuell versuche, immer mehr Zeit mit dem Kind zu verbringen. Auch wenn ich dort bin. Das, was dann aber spannend ist: Ex nutzt die Zeit dann entgegen den Tagen mit der Mutter nicht im Schlafzimmer, sondern entweder im Haus, im Garten oder aber meist versucht sie, bei mir und meiner Tochter zu sein. Ich versuche sie immer höflich aber bestimmt abzuweisen, aber sie nimmt das nicht immer an.

Zitat von Ameise_78:
nicht als Expartnerin mit der Aussicht auf ein Comeback

Das soll es auch gar nicht geben, an dem Bahnhof stehe ich schon länger nicht mehr.

Zitat von Ameise_78:
sondern als Mensch, der gerade einen gewaltigen und schmerzhaften Entwicklungsschritt zu bewältigen hat.

Das hingegen mache ich auf jeden Fall. Ich sagte ja, ich trenne das. Als Ex-Partnerin hätte ich jeden Grund, sie einfach zu ignorieren, aber als Mensch und gemeinsame Eltern sehe ich das anders. Aus welchem Grund auch immer bin ich für sie immer eher Fels in der Brandung als jeder andere Mensch. So funktioniert Gewohnheit, schätze ich.
Streckt sie die Hand um Hilfe bittend aus, dann nehme ich sie und helfe ihr, aber von selbst gebe ich nur das, was ich für mein Kind als notwendig erachte.

#3032