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11,5 Jahre + Wunschkind Trennung wegen Online-Mann

D
@GreenTara

der TE war doch nie Weg, schon wegen der Tochter und nachdem er sich angeblich nicht mehr für sie Interessiert benötigt es Drama um wieder auf sich Aufmerksam zu machen.

nur zur Erinnerung, sie Trennt sich und hat geglaubt der TE spielt weiter den persönlichen Hausmeister, der ein Zimmer im Haus Bewohnt um zur Stelle zu eilen für ihre Befindlichkeiten und den Tröster spielt bei Unstimmigkeiten mit dem Esten.
ich weis nicht wie ich Handeln würde, aber eines ist sicher, das ich sie nur immer kurz sehen würde, wenn ich die Tochter Abhole und wieder bringe, selbst wenn ich im Regen meine Runden drehen müsste

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E
Ich frage mich, warum sie alleine in den Garten geht und das Kind per Baby phone überwacht. Das kind braucht auch frische Luft. Sie scheint mir sehr wenig Ahnung zu haben, was ein Kleinkind benötigt.....

Da hätte sie lieber Bücher darüber gelesen in der Schwangerschaft, das hätte ihr Sicherheit gegeben und ein besseres Gefühl. Die Frau hat eine sehr starke Tendenz für Destruktivitaet, ohne professionelle Hilfe kann man so etwas nicht ändern.

Ich frage mich, ob ihr bewusst ist, in wrlche Lage sie sich befindet. Ob die Flucht vor der Realität deswegen geschieht. Da ist ein Mann der sie liebt(e) so, wie sie ist. Er ist der Vater ihres Kindes, mit ihm hätte sie ein gutes Leben führen können..... Dass das nicht gereicht hat zeigt mir bereits, wie destruktiv sie ist, bis hin zu Delbstgefaehrdung. Traurig, so etwas ist sehr traurig.

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A


11,5 Jahre + Wunschkind Trennung wegen Online-Mann

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IvanDrago
Ich glaube tatsächlich schon, dass es ihr hier um
Zitat von GreenTara:
...Zuwendung von Papa...

geht. Nicht berechnend. Aber es ist ihr Muster. Es ist das Muster beider.

Immer dann, wenn Probleme auftreten, unabhängig davon ob das jetzt die Mutterbegegnung ist, oder nur die zu schneidende Hecke, oder alles dazwischen...immer dann bedarf es der Zuwendung von Papa. Ansonsten müsste sie sich der Realität stellen.

Aber...
Zitat von Löwenzeh:
Mag nicht deine Aufgabe sein; aber du hast ja auch nichts davon, wenn die Mutter deines Kindes von der Klippe fällt.

das ist eben auch richtig. Es ist durch das sehr junge kleine Wesen eine besondere Situation und deshalb ein schmaler Grat.

Dennoch finde ich, dass Papa viel zu viel übernimmt. Der Transport der Schwiegermutter bspw. ist einfach vollkommen unnötig gewesen. Da war er für Ex einfach die bequeme Nummer. Und wie immer funktioniert es. Da fehlt es mMn an Augenmaß.

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PapaInWarteschl
Zitat von Löwenzeh:
Mag nicht deine Aufgabe sein; aber du hast ja auch nichts davon, wenn die Mutter deines Kindes von der Klippe fällt.

Da gebe ich dir recht, es ist wie gesagt ein Spagat. Abstand gewinnen, gleichzeitig aber irgendwie aufpassen, auch wenn es nicht meine Aufgabe ist. Aber es ist menschlich.

Zitat von GreenTara:
Ich glaube nicht, dass es ihr primär um die Zuwendung von Papa geht.

Das glaube ich auch absolut nicht. Klar ist sie ein Mensch, der sich nur über Anerkennung von außen definiert, schließlich hat sie nie gelernt, sich selbst zu lieben. Aber diese Anerkennung / Aufmerksamkeit / Liebe holt sie sich ja bereits aus Estland, da wird sie also keinerlei weitere Zuwendung brauchen.

Zitat von GreenTara:
Jetzt ist sie wieder in ihrem Traummodus, und sie weiß ganz genau, dass dieser durch eine Therapie bedroht ist. Dann müsste sie sich ihren Defiziten stellen.
Dem Mutterschmerz, nicht den vermeintlich überflüssigen Pfunden.
Es war doch mehr als deutlich zu erkennen, was an ihrer Seele gerüttelt hat.

Ich glaube auch, es ist die Angst vor dem Schmerz, denn wenn der Montag schon das mit ihr gemacht hat, was macht dann erst eine lange Therapie?

Zitat von Dudo:
der TE war doch nie Weg, schon wegen der Tochter und nachdem er sich angeblich nicht mehr für sie Interessiert benötigt es Drama um wieder auf sich Aufmerksam zu machen.

Das glaube ich nicht, denn ginge es ihr um Aufmerksamkeit, würde sie sich ja auch mehr melden usw. Aber abseits der Gespräche im Rahmen der Kindesbetreuung gibt's ja nur sehr wenig Kontakt.

Zitat von Ella:
Ich frage mich, warum sie alleine in den Garten geht und das Kind per Baby phone überwacht. Das kind braucht auch frische Luft. Sie scheint mir sehr wenig Ahnung zu haben, was ein Kleinkind benötigt.....

Moment, das Kind ist schon auch mit draußen, dann aber im Maxi Cosi. Nur haben wir ja gesagt, soll das Kind da nicht so lang drin sitzen. Aber an sich ist die Kleine immer mit draußen - nur beim Vorgarten wird es schwer, der ist quasi ab Mittag permanent in der gleißenden Sonne, da gibt's keinen Schatten. Dann ist das Kind eher drin, wenn sie da was macht.

Zitat von Ella:
Da hätte sie lieber Bücher darüber gelesen in der Schwangerschaft, das hätte ihr Sicherheit gegeben und ein besseres Gefühl.

Die hatte sie auch, aber ob sie die gelesen bzw. die Hörbücher gehört hat? Ich denke mal nein.

Zitat von Ella:
Ich frage mich, ob ihr bewusst ist, in wrlche Lage sie sich befindet. Ob die Flucht vor der Realität deswegen geschieht.

Ich glaube nicht wirklich, dass sie es weiß. Vielleicht in einigen Momenten, aber ansonsten verteidigt sie ja allen und jedem gegenüber ihr Leben bzw. ihren Lebensstil oder erklärt ihn immer mit dem Kind. Bis 13 Uhr schlafen? Schuld des Kindes (was, sind wir ehrlich, niemand glaubt, wenn sie angeblich um 0 Uhr geschlafen hat, also Ex). Nichts kochen können? Schuld des Kindes. Gäste einladen, aber keine Getränke da haben? Schuld des Kindes.
Sie hat ja die perfekte "Ausrede". Sicher, es ist manchmal nicht leicht, aber sie hat jederzeit Hilfe, meine Eltern können ihr die Kleine abnehmen, ich kann es nach der Arbeit auch.
Daher glaube ich, sie selbst weiß es nicht oder blendet es aus.

Zitat von Ella:
Da ist ein Mann der sie liebt(e) so, wie sie ist. Er ist der Vater ihres Kindes, mit ihm hätte sie ein gutes Leben führen können.....

Das ist der Preis, den sie zu zahlen bereit war für etwas, was anfangs vielleicht ein bisschen aufregend war. Ich finde immer nur wieder den Gedanken so traurig: Sie hatte so unglaubliche Angst davor, mit einem Kind alleine gelassen zu werden, wegen dem Schwangerschaftsbauch nicht mehr geliebt zu werden und als Mutter zu versagen - und am Ende hat sie all das ganz alleine herbeigeführt. Vielleicht, um sich selbst zu bestätigen.

Zitat von IvanDrago:
die zu schneidende Hecke

Bei der müssen wir aber fairerweise sagen, das kam von der Vermieterin direkt an mich als Wunsch. Bis dahin hatte ich mich ja geweigert.

Zitat von IvanDrago:
Der Transport der Schwiegermutter

Ich glaub, da verstehen wir uns falsch. Ich habe sie nicht transportiert. Wenn du die Situation am Bahnhof meinst: Ich war in der Stadt, bin dann hin, hab sie kurz am Gleis empfangen, wir haben ca. 15 Minuten geredet, dann kam Ex und ich bin wieder gefahren.
Wenn es um den "Abtransport" geht, da habe ich ihr nur die Zugverbindung genannt (also welches Gleis und wann) und ihr eine Telefonnummer fürs Taxi gegeben. Das waren keine 5 Minuten. Die Mutter hat ja selbst nur geheult, war dazu nicht in der Lage, ebenso wenig wie Ex. Und ich wollte die beiden keine Sekunde länger zusammen lassen, vor allem nicht, weil mein Kind mit drin ist.
Gut, ich geb dir dahingehend recht, ich hätte auch einfach mit dem Kind rausgehen können, auch wenn meine Ex die Kleine in dem Moment nicht gehen lassen wollte.

Zitat von IvanDrago:
Ansonsten müsste sie sich der Realität stellen.

Selbst in Situationen, in denen sie sich dieser stellen muss (z.B. wenn ich beruflich nicht kann und auch meine Eltern nicht können, Ex aber unbedingt irgendwas kaufen fahren will und dies verschieben muss), ändert sich ja nichts. Es wird sich so oder so nie was ändern, weil es nicht in ihrem Interesse ist.
Sie fühlt sich durch das unaufgeräumte Zuhause nicht unwohl, da sie eh nur in einem einzigen Zimmer lebt (und manchmal ins Kinderzimmer geht zum Wickeln oder wenn wir die Kleine baden), sie fühlt sich eigentlich nur bedroht, wenn es etwas "offizielles" ist, wie z.B. durch die Vermieterin.

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M
Habt ihr keinen Kinderwagen indem die kleine schlafen kann?

Dann könnte sie an der frischen luft eine Mittagsstunde machen.

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PapaInWarteschl
Zitat von Mia83333:
Habt ihr keinen Kinderwagen indem die kleine schlafen kann?

Doch, haben wir. Haben extra einen richtig guten damals gekauft, nur damit die Kurze den überhaupt nicht mag 😅
Lange Spaziergänge sind mit ihr auch immer eine Qual, sie fühlt sich da null wohl drin, zumindest schreit sie in aller Regelmäßigkeit. Nimmt man sie dann auf den Arm oder ist zuhause und holt sie raus, ist alles wieder gut.
Hab schon versucht, ihr Nestchen mit reinzulegen, das passt aber leider nicht.

Bin da aber für Tipps mega dankbar!

#3051


M
Zitat von PapaInWarteschl:
Doch, haben wir. Haben extra einen richtig guten damals gekauft, nur damit die Kurze den überhaupt nicht mag 😅 Lange ...

Ich habe bei meinem kleinen oben an den Kinderwagen eine Kette gemacht, das fand er total spannend und hat damit gespielt ( wohl gemerkt eine Kette mit Tieren und so dran)

Wäre ja toll wenn es mit dem Kinderwagen klappt, es ist ja besser als der maxi cosi

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W
Wir hatten unseren Stöpsel in einer Trage beim spazieren gehen gehabt. Ging ganz gut, auch beim Einkaufen und im Urlaub. Ich mochte es nicht den Kinderwagen ständig mitzunehmen. Und sobald er gehen konnte, ist er zu Fuß mitgelatscht oder saß im Einkaufswagen.
Aber ich weiß auch, dass gerade das erste Babyjahr wahnsinnig anstrengend war. Ich hätte es definitiv nicht alleine gepackt und war froh, einen echten Partner zu haben, mit dem ich alles teilen konnte, der auch dafür gesorgt hat, das ich schlafen, essen, mich bewegen konnte.

Unabhängig davon ob sie sich getrennt hat, auch wenn die Umstände beschissen sind, finde ich es gut, dass du für deine Tochter alles mögliche tust und auch über deinen Schatten springst. Ihr habt noch wahnsinnig viele Jahre vor euch, die ihr noch gemeinsam aufgrund des Kindes meistern müsst.

Es ist noch relativ frisch. Noch hat von euch niemand einen "echten" neuen Partner. So kann man versuchen alles fair aufzuteilen und zu regeln.

Ich wäre heute nicht mit meinem Mann zusammen, wenn er sich nicht ausreichend um sein Kind gekümmert und sich gedrückt hätte. Ich habe das Verhältnis schon genau beobachtet und als Referenz für unsere eigene kleine Familie genommen.

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M
Zitat von Ella:
Ich frage mich, warum sie alleine in den Garten geht und das Kind per Baby phone überwacht. Das kind braucht auch frische Luft. Sie scheint mir sehr wenig Ahnung zu haben, was ein Kleinkind benötigt.....

Wer ohne Mitgefühl aufwächst, der kann kein Mitgefühl entwickeln. Im Grund genommen geht es ihr immer nur um sich und ihre Bedürfnisse, die der anderen inklusive des Exmanns sind ihr egal, solange sie sich um sie drehen. Und die Bedürnisse des Kindes erkennt sie nicht. Es hat doch alles, es liegt im Bettchen und mehr braucht es nicht.

Eine meiner Freundinnen hatte immer eine Tendenz, mit ihren Freunden schon sehr bald zusammen zu ziehen. Ich wunderte mich darüber, woher das kam.
Sie sagte auch, sie habe manchmal Angstzustände, besonders wenn sie allein ist.
Dann erzählte sie mir eines Tages, dass sie ihre Mutter oft allein gelassen hatte, schon als Baby. Das Baby lag wohl versorgt im Bettchen und Mama geht mal einkaufen und bis sie wieder kommt, schläft das Baby, meinte sie.
Das Baby kann aber sehr wohl aufwachsen und dann nach Zuwendung und Geborgenheit schreien und merkt, es ist keiner da, der sich kümmert. Daraus können sich spätere Angstzustände entwickeln.

x 2 #3054


M
Zitat von PapaInWarteschl:
Das mag sein, aber eine Person sich selbst kaputt machen zu sehen ist auch nicht gerade die gut Alternative. Da verzichte ich lieber auf die Beziehung, zumal ich merke, dass es mir ohne schon irgendwo besser geht - abgesehen mal davon, dass jeder sich irgendwo nach Nähe sehnt.

Wenn die Zeit reif dafür ist, darfst du auch wieder in eine Beziehung gehen und kannst dennoch ein guter Vater sein.
ich verstehe Dein Handeln sehr gut. Du kümmerst dich praktisch um 2 Kinder, ein großes und ein sehr kleines, weil du weißt, wenn das große Kind leidet und womöglich ausfällt. leidet auch das kleine darunter. Das ist deine persönliche Zwickmühle.

x 3 #3055


aequum
@PapaInWarteschl
Wir hatten unsere Babys meistens in einer Babytrage gehabt. https://www.eltern.de/vergleich/babytragen/
Egal ob drinnen oder draußen. Darin fühlten sie sich sehr wohl und man musste keinen Kinderwagen mit sich herumschleppen.

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Igelfisch
Zitat von Margerite:
Wer ohne Mitgefühl aufwächst, der kann kein Mitgefühl entwickeln


Das glaube ich nicht. Dann dürfte ich ja auch kein Mitgefühl haben.

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PapaInWarteschl
Zitat von Mia83333:
Ich habe bei meinem kleinen oben an den Kinderwagen eine Kette gemacht, das fand er total spannend und hat damit gespielt ( wohl gemerkt eine Kette mit Tieren und so dran)

Wir haben so ein Mobile für den Kinderwagen, aber die Kleine scheint das noch nicht so ganz wahrzunehmen. Jetzt denk ich mir gerade, sie ist immer komplett fasziniert von allem, was so funkelt - ob man sich da was holt oder das zu viele Reize wären?

Zitat von Winterblume:
Wir hatten unseren Stöpsel in einer Trage beim spazieren gehen gehabt.

Trage hätten wir auch da und Ex hat die Kleine auch öfter mal darin gehabt, aber irgendwann mal keine Lust mehr drauf gehabt, da sie sich damit nicht bücken kann usw. Ich könnte das auch mal ausprobieren, ob ich damit länger als so 20-30 Minuten mit ihr raus kann.
Einkaufen waren wir auch schon mit der Kleinen, dann aber bewusst mit beiden Elternteilen, so hätte einer notfalls zum Auto gehen können, während der andere den Einkauf erledigt. Dann aber mit Maxi Cosi im Einkaufswagen.

Zitat von Winterblume:
Unabhängig davon ob sie sich getrennt hat, auch wenn die Umstände beschissen sind, finde ich es gut, dass du für deine Tochter alles mögliche tust und auch über deinen Schatten springst. Ihr habt noch wahnsinnig viele Jahre vor euch, die ihr noch gemeinsam aufgrund des Kindes meistern müsst.

Das ist auch mein Gedanke, wir "müssen" auf lange Sicht immer im besten Fall ein Team sein, eine Einheit, die mit genau den gleichen Maßstäben an das Kind herantritt und kein "Mama sagt A, Papa sagt B".

Zitat von Winterblume:
Es ist noch relativ frisch. Noch hat von euch niemand einen "echten" neuen Partner. So kann man versuchen alles fair aufzuteilen und zu regeln.

Ich verstehe die Einschränkung "echt", aber für sie wird es sich wie ein echter neuer Partner anfühlen und sie handelt ja auch so, also sollte man das denke ich auch so bewerten. Aber abgesehen davon hast du vollkommen recht, wir versuchen fair zu sein, auch zueinander.

Zitat von Winterblume:
Ich wäre heute nicht mit meinem Mann zusammen, wenn er sich nicht ausreichend um sein Kind gekümmert und sich gedrückt hätte. Ich habe das Verhältnis schon genau beobachtet und als Referenz für unsere eigene kleine Familie genommen.

Das kann ich mir gut vorstellen, dass man da den ungeschönten Blick auf die familiären Fähigkeiten bekommt.

Zitat von Margerite:
Im Grund genommen geht es ihr immer nur um sich und ihre Bedürfnisse, die der anderen inklusive des Exmanns sind ihr egal, solange sie sich um sie drehen. Und die Bedürnisse des Kindes erkennt sie nicht. Es hat doch alles, es liegt im Bettchen und mehr braucht es nicht.

Das stimmt schon ziemlich, sie hat sich auch nicht einmal hingesetzt und sich gefragt, wie es mir eigentlich wohl geht mit alldem. Sie hat ja gedacht, ich wäre nach 2-3 Wochen komplett drüber hinweg gewesen und nur geblieben, weil sie schwanger ist, nicht mehr wegen ihr. Sie hat auch nicht verstanden, dass ich in Therapie gegangen bin, weil es mir "doch gut geht". Naja, sie hat ja nichts groß mitbekommen, saß in ihrem Zimmer, am PC, in ihrer Traumwelt, während ich ein Stockwerk drüber damals jeden Tag Weinkrämpfe hatte und komplett die Lust am Leben und die Vorfreude auf das Vaterwerden verloren hatte.

Zitat von Margerite:
Eine meiner Freundinnen hatte immer eine Tendenz, mit ihren Freunden schon sehr bald zusammen zu ziehen. Ich wunderte mich darüber, woher das kam.
Sie sagte auch, sie habe manchmal Angstzustände, besonders wenn sie allein ist.
Dann erzählte sie mir eines Tages, dass sie ihre Mutter oft allein gelassen hatte, schon als Baby. Das Baby lag wohl versorgt im Bettchen und Mama geht mal einkaufen und bis sie wieder kommt, schläft das Baby, meinte sie.
Das Baby kann aber sehr wohl aufwachsen und dann nach Zuwendung und Geborgenheit schreien und merkt, es ist keiner da, der sich kümmert. Daraus können sich spätere Angstzustände entwickeln.

Das ist heftig, was das für eine Auswirkung haben kann. Immerhin wird das kaum passieren bei Ex, sie ist ja immer Zuhause, immer im gleichen Zimmer mit der Kleinen - außer eben, wenn sie mal in den Garten geht und selbst dann ist die Kleine mit auf der Terrasse, wenn es hinten ist und es nicht zu heiß ist.
Aber sie wird sicher auch so mitbekommen, dass ihre Mutter zwar körperlich da ist und sie auch knuddelt und küsst usw., aber mindestens genau so oft vermutlich auch nur "da" ist, ohne "zugänglich" zu sein.

Zitat von Margerite:
Wenn die Zeit reif dafür ist, darfst du auch wieder in eine Beziehung gehen und kannst dennoch ein guter Vater sein.

Ich meinte damit explizit die Beziehung zur Ex, die dadurch kaputt gegangen ist, wie IvanDrago sagt.

Zitat von Margerite:
ich verstehe Dein Handeln sehr gut. Du kümmerst dich praktisch um 2 Kinder, ein großes und ein sehr kleines, weil du weißt, wenn das große Kind leidet und womöglich ausfällt. leidet auch das kleine darunter. Das ist deine persönliche Zwickmühle.

Ja, jeder bekommt im Leben ja seine Aufgabe, ich hab halt die. Scheitern ist keine Option, also zieht man durch, solange man kann. Irgendwann mal wird auch bei mir nochmal ein Punkt kommen, an dem ich das alles wirklich einmal richtig verarbeite, mit mehr Abstand und weniger Druck im Alltag.
Aber das ist Luxus, den es aktuell nicht gibt. Jetzt muss ich alles für die Kleine tun, mein Leben soweit "aufbessern", dass es eine gute Zukunft für meine Tochter gibt und der Rest wird schon.

Zitat von aequum:
Wir hatten unsere Babys meistens in einer Babytrage gehabt. Egal ob drinnen oder draußen. Darin fühlten sie sich sehr wohl und man musste keinen Kinderwagen mit sich herumschleppen.

An sich mag ich den Kinderwagen ja echt gerne, ist auch schön, damit zu spazieren, aber ich muss die Trage auch mal selbst mehr testen.

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E
Versuch das Verdeck vom Kinderwagen runter zu klappen, sodass sie auch bisschen mehr wahrnehmen kann. Eine bunte(!) Baby-Kette hilft enorm. Bei meinen Kindern war immer die billige Plastikspielzeugkette der Hit (statt die guten plüschig-teuren).Und dann den Wagen ruhig bisschen ruckeln, vor und zurück schieben. Meine Kinder hassten es, wenn er zu gut gefedert war und es kaum Gerüttel gab 🙂

Am allerbesten ging aber immernoch das Tragetuch bzw die Trage.

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aequum
Zitat von PapaInWarteschl:
An sich mag ich den Kinderwagen ja echt gerne, ist auch schön, damit zu spazieren, aber ich muss die Trage auch mal selbst mehr testen.

Teste es! Ich empfand es letztendlich als optimal, denn a) hat man den direkten Kontakt zueinander (Bindung) und b) kann man eben auch Handlungen durchführen. Sowohl im Haushalt als auch draußen wie z.B. beim Einkaufen oder bei gewissen Gartenarbeiten.

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