Zitat von Löwenzeh: Mag nicht deine Aufgabe sein; aber du hast ja auch nichts davon, wenn die Mutter deines Kindes von der Klippe fällt.
Da gebe ich dir recht, es ist wie gesagt ein Spagat. Abstand gewinnen, gleichzeitig aber irgendwie aufpassen, auch wenn es nicht meine Aufgabe ist. Aber es ist menschlich.
Zitat von GreenTara: Ich glaube nicht, dass es ihr primär um die Zuwendung von Papa geht.
Das glaube ich auch absolut nicht. Klar ist sie ein Mensch, der sich nur über Anerkennung von außen definiert, schließlich hat sie nie gelernt, sich selbst zu lieben. Aber diese Anerkennung / Aufmerksamkeit / Liebe holt sie sich ja bereits aus Estland, da wird sie also keinerlei weitere Zuwendung brauchen.
Zitat von GreenTara: Jetzt ist sie wieder in ihrem Traummodus, und sie weiß ganz genau, dass dieser durch eine Therapie bedroht ist. Dann müsste sie sich ihren Defiziten stellen.
Dem Mutterschmerz, nicht den vermeintlich überflüssigen Pfunden.
Es war doch mehr als deutlich zu erkennen, was an ihrer Seele gerüttelt hat.
Ich glaube auch, es ist die Angst vor dem Schmerz, denn wenn der Montag schon das mit ihr gemacht hat, was macht dann erst eine lange Therapie?
Zitat von Dudo: der TE war doch nie Weg, schon wegen der Tochter und nachdem er sich angeblich nicht mehr für sie Interessiert benötigt es Drama um wieder auf sich Aufmerksam zu machen.
Das glaube ich nicht, denn ginge es ihr um Aufmerksamkeit, würde sie sich ja auch mehr melden usw. Aber abseits der Gespräche im Rahmen der Kindesbetreuung gibt's ja nur sehr wenig Kontakt.
Zitat von Ella: Ich frage mich, warum sie alleine in den Garten geht und das Kind per Baby phone überwacht. Das kind braucht auch frische Luft. Sie scheint mir sehr wenig Ahnung zu haben, was ein Kleinkind benötigt.....
Moment, das Kind ist schon auch mit draußen, dann aber im Maxi Cosi. Nur haben wir ja gesagt, soll das Kind da nicht so lang drin sitzen. Aber an sich ist die Kleine immer mit draußen - nur beim Vorgarten wird es schwer, der ist quasi ab Mittag permanent in der gleißenden Sonne, da gibt's keinen Schatten. Dann ist das Kind eher drin, wenn sie da was macht.
Zitat von Ella: Da hätte sie lieber Bücher darüber gelesen in der Schwangerschaft, das hätte ihr Sicherheit gegeben und ein besseres Gefühl.
Die hatte sie auch, aber ob sie die gelesen bzw. die Hörbücher gehört hat? Ich denke mal nein.
Zitat von Ella: Ich frage mich, ob ihr bewusst ist, in wrlche Lage sie sich befindet. Ob die Flucht vor der Realität deswegen geschieht.
Ich glaube nicht wirklich, dass sie es weiß. Vielleicht in einigen Momenten, aber ansonsten verteidigt sie ja allen und jedem gegenüber ihr Leben bzw. ihren Lebensstil oder erklärt ihn immer mit dem Kind. Bis 13 Uhr schlafen? Schuld des Kindes (was, sind wir ehrlich, niemand glaubt, wenn sie angeblich um 0 Uhr geschlafen hat, also Ex). Nichts kochen können? Schuld des Kindes. Gäste einladen, aber keine Getränke da haben? Schuld des Kindes.
Sie hat ja die perfekte "Ausrede". Sicher, es ist manchmal nicht leicht, aber sie hat jederzeit Hilfe, meine Eltern können ihr die Kleine abnehmen, ich kann es nach der Arbeit auch.
Daher glaube ich, sie selbst weiß es nicht oder blendet es aus.
Zitat von Ella: Da ist ein Mann der sie liebt(e) so, wie sie ist. Er ist der Vater ihres Kindes, mit ihm hätte sie ein gutes Leben führen können.....
Das ist der Preis, den sie zu zahlen bereit war für etwas, was anfangs vielleicht ein bisschen aufregend war. Ich finde immer nur wieder den Gedanken so traurig: Sie hatte so unglaubliche Angst davor, mit einem Kind alleine gelassen zu werden, wegen dem Schwangerschaftsbauch nicht mehr geliebt zu werden und als Mutter zu versagen - und am Ende hat sie all das ganz alleine herbeigeführt. Vielleicht, um sich selbst zu bestätigen.
Zitat von IvanDrago: die zu schneidende Hecke
Bei der müssen wir aber fairerweise sagen, das kam von der Vermieterin direkt an mich als Wunsch. Bis dahin hatte ich mich ja geweigert.
Zitat von IvanDrago: Der Transport der Schwiegermutter
Ich glaub, da verstehen wir uns falsch. Ich habe sie nicht transportiert. Wenn du die Situation am Bahnhof meinst: Ich war in der Stadt, bin dann hin, hab sie kurz am Gleis empfangen, wir haben ca. 15 Minuten geredet, dann kam Ex und ich bin wieder gefahren.
Wenn es um den "Abtransport" geht, da habe ich ihr nur die Zugverbindung genannt (also welches Gleis und wann) und ihr eine Telefonnummer fürs Taxi gegeben. Das waren keine 5 Minuten. Die Mutter hat ja selbst nur geheult, war dazu nicht in der Lage, ebenso wenig wie Ex. Und ich wollte die beiden keine Sekunde länger zusammen lassen, vor allem nicht, weil mein Kind mit drin ist.
Gut, ich geb dir dahingehend recht, ich hätte auch einfach mit dem Kind rausgehen können, auch wenn meine Ex die Kleine in dem Moment nicht gehen lassen wollte.
Zitat von IvanDrago: Ansonsten müsste sie sich der Realität stellen.
Selbst in Situationen, in denen sie sich dieser stellen muss (z.B. wenn ich beruflich nicht kann und auch meine Eltern nicht können, Ex aber unbedingt irgendwas kaufen fahren will und dies verschieben muss), ändert sich ja nichts. Es wird sich so oder so nie was ändern, weil es nicht in ihrem Interesse ist.
Sie fühlt sich durch das unaufgeräumte Zuhause nicht unwohl, da sie eh nur in einem einzigen Zimmer lebt (und manchmal ins Kinderzimmer geht zum Wickeln oder wenn wir die Kleine baden), sie fühlt sich eigentlich nur bedroht, wenn es etwas "offizielles" ist, wie z.B. durch die Vermieterin.