Zitat von Dudo: geh einmal raus, organisiere dir Dates, oder glaubst du es wird besser, wenn du nur bei deiner Ex hockst oder Daheim
Ich habe aber weder Lust noch Interesse an Dates, warum also sollte ich mich dazu zwingen und Zeit mit Leuten verbringen, auf die ich keine Lust habe? Gefühlt soll jeder immer gerade aus dem einen Loch raus sein und direkt ins nächste springen, wenn's nach den Alphamännern hier geht. Man kauft sich auch keinen neuen Hund wenn der alte gerade gestorben ist.
Zitat von Dudo: Warte ab, solltest du wen Kennenlernen, kann sie damit nicht Umgehen und du frisst den Frust
Dann soll sie damit halt nicht umgehen können, das ist ja nicht mein Problem. Wenn sie es über das Kind dann austragen würde, bekäme sie den Krieg, den sie damit heraufbeschwören wollte.
Zitat von Dudo: das brauchst auch nicht, wofür sollte das gut sein, was sie macht Denkt usw. kann dir egal sein, es ist ihr Problem
Es geht dabei nicht um sie, sondern um das Gefühl, eine meine stärksten "Fähigkeiten" zu verlieren. Das ist schon etwas beängstigend.
Zitat von Löwenzeh: Man kann in etwas gut sein und dennoch mal daneben liegen.
Menschen sind und bleiben unberechenbar.
Vielleicht ist es auch nur das, stimmt schon.
Zitat von Igelfisch: Ich habs hier schonmal geschrieben, dass sie vielleicht jetzt erst ihr wahres Ich zeigt.
Das kann natürlich sein, dass sie die 11,5 Jahre nur gespielt hat, das will ich gar nicht verneinen, dass es diese Möglichkeit gibt.
Zitat von IvanDrago: Das ist kein gezieltes Manipulieren. Es ist ihre Strategie "zu überleben". Eine Strategie, deren Ursprung man unter anderem in frühster Kindheit finden kann. Prägung.
Deine "Strategie", dich lieber aufopferungsvoll um andere zu kümmern, dich nicht abzugrenzen, um deine eigene Leere nicht spüren zu müssen, wendest du ja auch nicht taktisch an. Es ist eben dein Muster.
Vielleicht ist es deswegen von außen nicht so wahrnehmbar und man kann wirklich 11,5 Jahre eine völlig andere Person sein, bis sich das Leben so gravierend ändert (bzw. die Änderungen anstehen), dass eine andere Strategie passender wird. Da wäre dann Igelfisch auch sehr richtig und nah dran, was u.a. auch bedeuten würde, dass es nie Liebe gab. Hart, aber erklärt die Leichtigkeit, mit der ich entsorgt würde - und zeigt natürlich auch die Wertlosigkeit meiner Person in ihren Augen abseits der Hilfe.
Zitat von IvanDrago: Aber sich ihre Probleme anzuhören hilft ihr nicht bei der Ursache ihres Problems, es lindert kurzfristig Symptome und senkt den Leidensdruck, sich "echte" Hilfe zu suchen. Konkret helfen würde ihr bspw. einmalig die Telefonnummer eines Seelsorgers.
Da gebe ich dir zu 100% recht. Die Hilfe hat sie dann ja auf Anfrage auch von meiner Mutter bekommen. Da hat sie sich heute, nebenbei bemerkt, noch bei mir und ihr bedankt, scheinbar will sie den Termin wirklich wahrnehmen. Aussage "Ich dachte echt, ich könnte das alleine regeln, aber das alles ist so viel, ich brauche diese Hilfe. Auch wenn es kein Versprechen auf Heilung gibt, mehr Hoffnung habe ich nicht."
Zitat von IvanDrago: Ich frae mich wie sie reagiert hätte, wenn du ihr angeboten hättest, ein Taxi für die SchwiMu zu organisieren.
Du meinst im Sinne von "Okay, ich ruf ihr ein Taxi, bleib zu Zuhause und fahr nicht los"? Dann hätte ich die Mutter ja zumindest anrufen müssen, dass sie zum Taxiplatz gehen soll
😅 Aber mal ehrlich, so klar gesagt: Die Frau ist deutlich vom jahrelangen Alk. gezeichnet. Sie hat mich, bevor bei der Abreise das Taxi kam, ca. 8 mal gefragt, auf welches Gleis sie muss und in welchen Zug. Obwohl das vor ihr auf dem Handy war. Sie steckt teilweise in Erinnerungen, die nicht zusammen passen, temporale Zusammenhänge die komplett unmöglich sind usw. Korsakow lässt grüßen.