PapaInWarteschl
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Also zuerst Mal, nein, das bei ihr ändert nichts für mich selbst, weder bei der Wohnungssuche noch sonst etwas.
Das Projekt gibt mir langfristig Stabilität und Sicherheit, das ist etwas sehr gutes.
Ansonsten haben Ex und ich sehr viel geredet und ich musste erkennen, dass ich sie in vielerlei Hinsicht falsch von außen bewertet habe, auch was ihren Alltag anging.
Ja sie konnte zugeben, dass der Haushalt nicht am Kind scheiterte, sondern an der (toxischen) Beziehung zu ihm. Sie hat extrem oft und viel geweint, weil es sehr viel Streit gab. Immerzu flehte sie um seine Aufmerksamkeit, um sein Interesse an ihr - aber er gab nur selten, er nahm eher.
Sie hat mir sehr viel von ihm vorgelesen und mit jeder Zeile mehr merkte man, wie sich der Nebel lichtete. Erkenntnis setzte ein.
Sie hat auch zugegeben, dass sie eigentlich keinen Spaß mehr hatte, aber die Sucht (die sie da noch als Liebe ansah), sie dort gehalten hat.
Sie hatte nun auch schon 2 therapeutische Gespräche dank der Krankenkasse und versteht so langsam viel mehr über sich.
Ihr Schmerz ist real, aber die Liebe dahinter nicht. Mittendrin kam noch eine potentiell schlechte gesundheitliche Nachricht, die aus Estland ebenso ignoriert wurde wie alles andere auch.
Sie hat ihre Meinung gesagt, ihm angeboten, man könnte ja sowas wie Freunde bleiben weil man sich ja verstanden hat, er hingegen hat nun seit über 1 Woche nichts mehr geschrieben und ignoriert das alles - auch wissend, das ignoriert werden eines der Dinge ist, die für Ex am schlimmsten sind.
Natürlich wissen wir alle nicht, was langfristig passiert, aber diese neue Selbstreflexion ist gut, sie ist wichtig und vor allem etwas, was gefehlt hat.
Das sie ihre Fehler benennt (und manche hab ich von außen eingeredet obwohl sie nicht so waren) und auch den Esten als den unreifen Internet Edgelord erkennt, der ihr im Leben und für ihre Tochter nicht gut tut, ist ein wichtiger Schritt