Ich glaube, ich habe hier noch nicht geschrieben. Daher erstmal herzlichen Glückwunsch zur Geburt deiner Tochter!
Mich beeindruckt und berührt, wie ernst du dein Vater-Sein nimmst. Sollte eigentlich selbstverständlich sein, aber es gibt leider etliche Väter (und Mütter) die ihren Kindern eher eine Last auf die schmalen Schultern legen, statt ihnen den Weg ins Leben zu erleichtern. Du machst das richtig und so muss es sein. Eltern tragen eine Verantwortung. Du nimmst sie wahr, bitte bleib dabei.
Zitat von PapaInWarteschl: Ich frag mich an der Stelle, ob der Rat zu 0% statt 50/50 vielleicht doch ein guter war...
Nein. Für deine Tochter nicht und für dich auch nicht. Deine Tochter braucht dich, mehr als andere Kinder es vielleicht tun.
Ich war auch ehrlich überzeigt, dass deine Frau nach der Geburt aufwacht. So traurig, dass es nicht der Fall ist..
Irgendwas in ihr scheint überfordert. Egal, was auch immer bei ihr los ist: Sie ist nicht für das Baby da, wie es sein sollte.
Daher trägst du leider noch mehr Verantwortung.
Wichtig ist aber: Pass auf dich auf. Es ist wie im Flugzeug. Sauerstoff erst für dich, dann für das Kind.
Wenn du am Ende bist, kannst du dich auch um das Kind nicht sorgen.
Ich kann mich leider nicht erinnern: Wie sieht es mit Großeltern, Tanten, Onkel aus? Oder Freunde? Gibt es jemanden, der euch unterstützt? Die Hebamme kommt sicher noch ein paar Mal, aber das hört dann ja relativ schnell auf.
In vielen Städten gibt es ehrenamtliche Arbeiten für junge Familien. Google mal "Ehrenamtliche Familienhilfe" oder so für deine Stadt, falls ihr sonst niemanden habt.
Zitat von PapaInWarteschl: Zumal ich jetzt schon weiß, was meine Ex alles plant für das Kinderzimmer. Da muss ich mich quasi auch strecken und etwas gleichwertiges liefern, sonst wird sie immer lieber bei Mama sein wollen.
Ach, das ist wirklich sooo egal. Angenommen wie man ist und geliebt werden, ernst genommen werden, mit Fürsorge und Wohlwollen groß werden. Darauf kommt es an.