Zitat von Mia83333:Ich habe auch nicht gestillt, aber ich hatte auch so schmerzen am Anfang, das ich das nicht aushalten konnte. Aber wenn man etwas versuchen will, ...
OK, dann schreib ichs hier einfach. Wer es nicht lesen will muss es ja nicht.
1. Tipp: Nur Natur! Still Hütchen, Schnuller und Flasche auf keinen Fall benutzen. Diese Dinge können beim Baby zu einer Stillverwirrung führen weil das saugen an den künstlichen Dingern völlig anders ist als an der Brust. Damals kamen dann auch solche Sauger für die Flaschen raus, die angeblich sehr naturnah sein sollen. Wie es jetzt damit aussieht weiß ich nicht da es nicht meine aktuelle Aufmerksamkeit hat. Das Weglassen der künstlichen Saugdinger hat bei uns jedenfalls recht schnell Ruhe reingebracht. "Schuld" waren übrigens die Schwestern auf der Säuglinsstation im Krankenhaus. Die haben meinem Sohn damals nachts ohne mein Wissen Zuckerlösung mit der Flasche gegeben und auch das mit dem Schnuller angefangen. Als Erstgebärende hatte ich Null Ahnung, dass es eine Stillverwirrung gibt, sowas steht in den Baby Ratgebern (oft von namenhaften Herstellern von Säuglings Nahrung) nämlich nicht drin.
Wenn der Papa auch mal füttern möchte geht das tatsächlich auch mit einem kleinen Becher.
2. Wenn das Baby sich häufiger meldet, dann hats meistens Hunger, is klar. Viele denken dann die Milch reicht nicht, also wird zugefüttert. Statt zufüttern das Kind konsequent anlegen. Auch wenn es alle 20 Minuten ist. Nach 1 bis 3 Tagen hat sich das wieder eingepegeltweil dann mehr Milch gebildet wird.
Beim Anlegen ist außerdem darauf zu achten, dass das Kind nicht nur an der Brustwarze nuckelt, sondern auch den Warzenvorhof mit in den Mund nimmt.
3. Tipp: Ruhe und Geduld. Wenn man hetzt oder nervös ist, aufgeregt... hemmt das den Milchfluss und die Unruhe übeträgt sich auch aufs Kind. Wie oben schon @Sternenguckerin geschrieben hat. Sich entspannt hinsetzen mit dem Kind und sich Zeit nehmen und dem Kind auch die Zeit geben bis es fertig ist.
Ich war damals kurz davor aufzugeben und bin meiner Kinderärztin bis heute dankbar für ihre Tipps. Denn die Stillzeit mit meinem Sohn wurde danach einfach nur wunderbar und bei meinem zweiten Kind konnte sie gleich wunderbar starten.