PapaInWarteschl
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Zitat von IvanDrago:Das habe ich tatsächlich nicht gelesen. Zum Verständnis - sieht sie das auch so?
Sie sieht das absolut so. Wir beide haben mehrere Jahre tagein, tagaus 16 Stunden am Tag gezockt, alles andere im Leben war komplett egal und lief an uns vorbei. Irgendwann habe ich es nicht mehr gekonnt, mir Arbeit gesucht und versucht, da raus zu kommen. Ab dem Punkt dauerte es etwas, aber ihr wurde langweilig und sie dachte mehr über ihr Leben nach, wollte nicht, dass das schon das Ende ist. Also hat sie eine Ausbildung begonnen (und sehr erfolgreich abgeschlossen) und immer betont, dass sie nie wieder in diese Spielesucht geraten will.
Das ging so weit, dass sie immer weniger mit dem Thema zu tun haben wollte und nur ab und an mal gezockt hat, wenn es etwas besonderes war oder sie eben einfach viel Lust hatte - und dann nur sehr moderat.
Etwa Sommer/Herbst 2024 war es sogar so, dass sie gesagt hatte, dass sie zocken hasst, dass es ihr kein Spaß mehr macht und sie lieber kreativere Sachen macht und gerne andere Hobbys hätte - ich hab sie voll unterstützt.
In der Schwangerschaft, so ab Oktober ca., spielte sie dann nach und nach mehr, meinte aber, sie hält das im Rahmen. Irgendwann wurde es immer mehr und sie meinte "Was soll ich denn anderes machen? Ich darf ja nicht arbeiten" - das stimmt, sie ist im Beschäftigungsverbot gewesen.
Und dann wurde es quasi wieder von 10 Uhr morgens bis 22/23/24 Uhr abends, erst alleine bzw. ich hab immer mal ein paar Stunden mitgemacht und dann mit dem Esten. Erst im einen Spiel, dann im nächsten.
Aktuell ist es wieder weniger, ich vermute so jeden 2. bis 3. Abend, aber dafür ist dazwischen permanent TikTok am PC an.
Zitat von IvanDrago:Bzw. Woher kommt diese Diagnose?
Offiziell, also medizinisch gesichert, gibt es diese nicht, ich denke aber, die extreme Ausprägung spricht für sich.