Zitat von IvanDrago: Und er schildert dabei eben lediglich seine Geschichte, aus seiner Perspektive, seine Wahrnehmung.
Ganz genau.
Und deswegen ist Schuldumkehr hier fehl am Platz - jeder nimmt seine Beziehung immer aus seiner Perspektive/Wahrnehmung wahr, und der TE hatte durchaus Gründe, an ihre Zuneigung und an ihren Wunsch nach dauerhafter Verbindung zu glauben.
Man kann einem Menschen immer nur VOR den Kopf schauen: wenn der Andere nonstop sagt wie sehr er einen liebt und wie sehr er darauf hofft, dass die Beziehung für immer hält, dann kann man jemandem nicht unterstellen er hätte wissen
müssen, dass der Andere todunglücklich gewesen sei und sich trennen wollte.
Das wäre hier ebenfalls eine reine Unterstellung.
Zitat von IvanDrago: Und nochmals - selbst wenn alles "super" gewesen wäre.
Kommen Gefühle abhanden, was nicht rational erklärbar und schon gar nicht beeinflussbar ist, dann ist die Trennung der logische und vollkommen nachvollziehbare Schritt.
Es gibt schlichtweg keinen Grund für sie, in einem Konstrukt zu verharren, das sie unglücklich macht.
Natürlich nicht!
Davon hat aber auch keiner gesprochen.
Die Art und Weise, mitten in einer
gemeinsam geplanten und gewünschten Schwangerschaft, ist allerdings besonders unschön und perfide. Wie schon bei NineNinchen so beobachtet... alles andere als "ok".
Selbstverständlich
darf sie sich dennoch trennen... dürfen tut man sehr viel.
Es ist nur dennoch ziemlich daneben, jemandem ein Kind anzuhängen und dann zu gehen. Egal wie herum die Geschlechter dabei verteilt sind.