2016
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Hab jetzt einiges geschafft und fühle mich echt gut damit. Das war auch so ein Ding von meiner Exfreundin, die meinte immer ich wäre ohne sie überhaupt nicht lebensfähig und würde im Chaos versinken! Es ist schon richtig, dass im letzten Jahr viel an ihr hängen blieb aber dieses fortwährende bloßstellen vor Freunden und Familie a la "Und wenn er mal was macht dann lobe ich ihn...ach ohne mich könnte er gar nicht leben". Das hört sich jetzt sehr nach Lappalie an - war es aber für mich tatsächlich nicht. Das hat schon was mit mir gemacht in den zwei Jahren des Zusammenlebens. Dieses von ihr rhetorisch herbeigeführte Abhängigkeitsverhältnis hat mir implizit das Gefühl gegeben ich würde bei Mama wohnen.
Dabei hab ich auch vor dem Zusammenzug mit ihr lange alleine gelebt und kam prima zurecht. Keine Spur von im Chaos versinken, hab schon meine Standards! Saubere Wäsche hatte ich auch immer im Schrank und kochen macht mir sogar Spaß!
Aber klar, das ist meckern auf hohem Niveau. Ich spreche das auch nur an, weil sich unter dieser mütterlichen Fürsorge einfach meine Gefühle verändert haben.
Was mir heute positiv auffällt ist, dass ich nicht mehr so "starr" bin wie gefühlt das ganze letzte Jahr wenn ich denn mal samstags zu Hause war und nicht bei ihr oder sonst wo. Bin richtig motiviert hab alles zügig hinter mich gebracht und gehe jetzt für heute Abend und den Anfang der Woche einkaufen.
'Nen Weihnachtsbaum organisiere ich mir dieses Jahr trotzdem und den Schmuck dazu finde ich schon auch selbst. Kann ich ja heute Abend im Kreise der Freunde schmücken, dann ist es nicht ganz so trostlos.

