Heffalump
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Zitat von Zitronenfalter2:ich hab nach wie vor echt Sorge
Knuddels
So gesehen, ist es ja immer noch frisch. So gesehen, lenkst du dich gut ab, aber merkst aber auch, es holt dich ein. Der Umgang mit Trennungen ist ja immer auch ein Teil von Zulassen von Gefühlen, die dich triggern.
Du darfst dir zugestehen, das du es noch nicht verarbeitest hast, wie er ging, warum er ging - und das du dafür nichts kannst. Es war seine Entscheidung!
Dein Traum, Vater, Mutter, Kinder, wurde unsanft auseinander gerissen - und, ich nehme es an, das nimmst du ihm übel. Noch dazu, das er fröhlich sofort jemanden fand, mit dem er "deinen Traum" weiter lebt.
Es mag im Vorfeld bestimmt auch Dinge gegeben haben, die dazu führten, aber noch schaust du da nicht hin. Denn sicherlich hast du auch einen gewissen Anteil. Selbst wenn dieser minimal ist.
Man will sich das ungern eingestehen. Hilft aber es näher zu Beleuchten. Weil es der Verarbeitung dient.
Ob du da Profihilfe zu brauchst, musst du wissen.
Aber auch ohne, ist Verarbeitung möglich. Man muss zulassen, das man bei dem Rückblick nicht alles in supersoft wahrnimmt, sondern eben anerkennt, da war das nicht so gut und da hätte ich auch so reagieren können und dort lief es auch suboptimal..
Aber darauf genauer kucken, sollte man. Da wird der Therapeut ähnlich vorgehen.
