Kim66
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gestern haben mein Mann und ich gemeinsam auf unsere Patenkinder aufgepasst. Er sah sehr müde aus. War auch nicht immer geistig anwesend. Ich mache mir Sorgen um ihn. Ich denke, ihm geht es wir mir, ich bin auch müde, nicht immer geistig anwesend und so ziemlich saft- und kraftlos.
Wie ich befürchtet habe, ist er noch nicht aktiv geworden. Er hat weder für sich, noch für uns Gesprächstermine vereinbart. Ich glaube auch, dass er das nicht machen wird. Er ist noch nie der Mensch gewesen, der aktiv wurde. Ich glaube, dass ist auch ein Problem von ihm, mit dem er nicht klar kommt. Das habe immer ich gemacht. Und nun ...... Ich werde zumindest was unsere Gesprächstermine angeht, nicht wochenlang warten. Auch ich bin am Ende und möchte, dass nun endlich etwas in Bewegung kommt.
Ich möchte ihm auch gerne noch einmal einen Brief schreiben, den ich ihm dann irgendwann, wenn es sich für mich richtig anfühlt, geben werde. Ich möchte ihm so gerne sagen, dass er nach Hause kommen soll, dass wir endlich anfangen neue Wege zu gehen. Wenn es soweit ist, werde ich euch den Brief wieder zu lesen geben.
Nächste Woche ist der 1.10. und eigentlich müssten wir die finanziellen Dinge klären, wenn das mit dem Unterhalt laufen soll. Ich werde jedoch nicht mehr aktiv. Noch läuft alles, wie immer. Wenn mein Mann es will, dass soll er aktiv werden. Er will ja ab November in eine eigene Wohnung ziehen. Da könnte er das gesparte Geld gut gebrauchen. Ich fang jedenfalls nicht davon an. Wie sagte ein Freund, Du sorgst noch dafür, dass ihr euch scheiden lasst. Da er nicht aktiv wird, lass es laufen.
Ich mache mir Sorgen, dass er in eine depressive Phase fällt. Er wohnt immer noch in seinem Kinderzimmer und meinte am Sonntag zu mir, dass ihm nur die Arbeit Struktur verleiht. Sonst geht er zum Sport und trifft sich hier und da mal mit seinem Freund. Ich versuche dagegen, auf die Füße zu kommen. Mache Termine und bin aktiv. Aber ehrlich, ich freue mich zwar auf die Termine, aber richtig bei der Sache bin ich auch nicht. Nur der Chor gibt mir z. Z. Energie. Ich bin so ratlos. Ich lebe z. Z. nach der Devise: weitermachen. Ich glaube, mein Mann lebt z. Z. genauso. Nur, dass er nicht immer bei seinen Eltern wohnen will. Ob ich ihn fragen darf, ob er zurückkommen möchte.
Ich glaube z. Z. nicht. Er hat zu viel Angst, in alte Muster zurückzufallen. Und wer weiß, vielleicht ist die Liebe ja wirklich weg. Auch wenn er sagt, DU bedeutest mir ganz ganz viel, während er mich ganz fest umarmt. Ich bin so müde und so traurig ...........................