Carlaa
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ich möchte ein bisschen jammern.
Ich habe in den letzten Jahren in der Bilanz eher wenig Glück und viel Leid in der Liebe erlebt. Langjährige Beziehung mit einem narzisstischen Quasi-Alkoholiker (was meine eigenen Baustellen sind, ergibt sich daraus - ich bin dran und auf einem guten Weg.
Es gab noch eine verhängnisvolle Affäre mit einem "Superstar" und dann noch eine grandios gecrashte Geschichte mit einem Bindungsängstler.
Jetzt ... bin ich müde und misstrauisch. Mir fehlt der Mut, mich auf neue Kontakte einzulassen. Ich ertappe mich bei Hassgefühlen gegen Männer ganz allgemein. Von selber ergibt sich, anders als früher, eh nicht mehr viel an neuen Bekanntschaften - und ich tue zugegeben noch eher wenig dafür.
Ich weiß, wie ich vorgehen sollte. Aber ich mag nicht. Ich bin dem Leben wohl gram, dass ich mit bald fünfzig noch an diesem Punkt bin. Nur leider ist es dem Leben egal, ob ich beleidigt bin. Es zieht einfach vorüber, und ich liege jede Nacht allein in meinem Bett.
Ihr anderen Scheuen, Verletzten und Enttäuschten, die es hier vielleicht noch gibt: Wie habt ihr das Ruder herumgerissen, um euch wieder auf eine Liebe einzulassen? Obwohl ihr bestimmte Fehler (in Richtung Selbstaufgabe) nicht mehr machen wollt? Ist das besser geworden? Wo habt ihr jemand Neues kennengelernt?
Würde ja ganz gern die eine oder andere Happy-End-Geschichte lesen ... Mitjammerer sind aber auch willkommen.
Danke!
