@Pinkstar: Ich finde "verdoppelt fühlen" ziemlich gut getroffen

Ich weis nicht ob meine nächste Partnerin eigensinnig sein muss, aber zumindest deutlich mehr auf Ihre Bedürfnisse achten. Ich bin überhaupt niemand der ein "Zurücknehmen" erwartet.
@Hola15: Vielen Dank! Du hast mir nichts eingeredet, aber schon sehr geholfen die Dinge etwas realistischer zu sehen. Mir fallen schon immer mehr Dinge ein und auf bei denen Sie sich untergeordnet oder einfach "mitgemacht" hat. Eine Richtung hat sie selbst selten vorgegeben.
@CiRa78: Das kommt mir wirklich sehr bekannt vor. Wenn ich an die Beziehung zurückdenke und auch sehe wie es die letzten 5 Jahre während unserem Hin- und Her war dann stelle ich fest dass sie sich schon weiterentwickelt, was schön ist. Allerdings zum einen irgendwie nicht in dem Maß wie ich es von mir selbst erhoffe und erwarte und während der Beziehung hat sie das ziemlich eingestellt. Ein Beispiel: Vor 2-3 Jahren hat sie eine Ukulele zum Geburtstag bekommen weil sie die schon immer lernen wollte und ich habe vor einem Jahr begonnen Steirische Harmonika zu lernen. Während sie noch quasi nichts kann weil sie sich trotz dem Wunsch kaum damit befasst hat, hatte ich bereits meine ersten kleinen "Auftritte" auf Familienfesten und auf einer Hochzeit einer Freundin. Bitte nicht falsch verstehen. Gerade bei so etwas Langwierigem wie einem Musikinstrument ist es irgendwie menschlich dass man nicht am Ball bleibt, aber irgendwie hab ich bei ihr schon immer das Gefühl dass sie in vielen Dingen so viel Potenzial hätte, es aber nicht ausschöpft und das tut mir irgendwie selbst weh. Jetzt wo ich das schreibe frage ich mich ob ich sie während unserer Beziehung nicht öfters für solche Dinge hätte ermutigen sollen. Ich kann ihr da jetzt wohl nicht mehr helfen, hoffe aber dass sie die vielleicht jetzt noch negative Energie nutzen kann, um in Zukunft ihr Potenzial in vielen Dingen mehr auszuschöpfen.
Ich denke das Bild des "Warum Trennung" wird immer klarer auch wenn es irgendwie weh tut. Je mehr ich mich damit beschäftige desto mehr tut mir meine Exfreundin auch leid, weil ich es sicher nie verlangt habe, sie aber sich oft hinten angestellt hat und sie hat so viel mehr verdient als Mitleid. Mein schlechtes Gewissen spielt glaube ich schon auch eine große Rolle, weshalb ich mich auch nie auf was anderes einlassen konnte. Ein gewisser Teil in mir hat mir gesagt dass ich das irgendwie nicht verdient habe. Ich will hier sicher nicht in die Opferrolle gehen, weil ein großer Teil der Schuld des Hin- und Hers der letzten Jahre ich zu verantworten habe. Allerdings möchte ich schon schauen wie ich da selbst rauskomme, um irgendwann mal wieder mein Leben mit jemandem teilen zu können.
Aktuell wünsche ich mir aber irgendwie viel mehr dass meine Exfreundin glücklich wird, bevor ich es werde. Das ist ein komisches Gefühl.