Aurelin
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Zitat von Martin123:Ein Kollege hat mal in einer Schulung für Führungskräfte gesagt, als es um das Thema Verhalten ging, dass der Unterschied zwischen einem netten Flirt am Arbeitsplatz und 6ueller Belästigung nicht am Gesagten liegt, sondern in der Person, die es sagt.
das ist auch juristisch so.
was als s Belästigung empfunden wird, wird definiert durch den Empfänger.
entschieden, bzw beurteilt wird's dann von anderen, und ich find's okay, dass hier potentiellem Opferschutz Vorrang gegeben wird.
wenn man achtsam miteinander umgeht, dann bekommt man auch keine Probleme damit, weil man spürt, wo die Grenzen der jeweiligen Person liegen.
ich mach mitunter auch einfach mal Komplimente, aber nur wenn ich's ehrlich meine und ganz ohne Anzüglichkeiten oder Hintergedanken.
ich denke, wir dürfen anderen ruhig sagen, wenn wir sie toll finden, nur damit auf den Keks gehen - das geht halt nicht.
und Plattheiten oder Übergriffigkeiten gehen schon mal gar nicht.
eigentlich sollte das auch selbstverständlich sein, aber wie mit allen Selbstverständlichkeiten beweist sich auch hier, dass nichts wirklich selbstverständlich ist, und dass es Bewusstsein braucht für Absichten und Folgen im menschlichen Miteinander.