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Abschiedsbrief an meinen Geliebten

darkenrahl

darkenrahl


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Zitat von Butterblume63:
Jetzt was sehr persönliches. Mein Mann und ich hatten auf Grund seiner Krebserkrankung keinen S e x mehr. Er musste Medikamente nehmen die ein Liebesleben im gewohnten Sinn unmöglich machten. Es gab eine neue Form von Nähe und Zärtlichkeit.


Was für eine Krebserkrankung?
Das ist eine Frage an die TE

16.07.2020 20:58 • #31


Butterblume63


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Zitat von darkenrahl:

Was für eine Krebserkrankung?
Das ist eine Frage an die TE

Darki,hast trotzdem eine PN.

16.07.2020 21:27 • x 1 #32



Abschiedsbrief an meinen Geliebten

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Unglück112233


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hab mir deinen brief durchgelesen und deine antworten

du schreibst du liebst deinen man, dies kann und werde ich dir nicht glauben. sonst würdest du nicht den brief schreiben der indirekt AFFORDERT UM DICH ZU KÄMPFEN.
du liebst deine AM nicht dein man du hast nie aufgehört ihn zu lieben, dein man ist dein freund dein WG partner der dich ie im stich lies und so ehrte wie er konnte. die Aussage er hat sich für seine frau entschieden , ja dann bleib ich bei meinen man da hab ich sicherheit ein zuhause kein ärger und bin nicht alleine und die kinder wenden sich nicht ab.
was mich schockiert ist die aussage ja der S. ging mir ab ,etwas dreist ist vor allen wenn du wusstest das er krank ist und dir es egal ist ob es auffliegt oder nicht und er in seiner krankheit bestimmt verzweifelt war und hoffte das du bei ihm bleibst und somit nicht die büchse der pandora auf machte. damit schützte er dich vor kindern bekannten freunde famiele da die krankheit anders ausgehen konnte oder aussichten schlecht waren und du immer noch die mutter frau bist die du heute mit den heilligen schein bist .
du schreibst bist deinen mann was schuldig du fühlst dich schuldig. nein im gegenteil du hast ihn erneut belogen und betrogen nachdem du ihn heimlich getroffen hast und mit ihm wieder Zärtlichkeiten ausgetauscht hast.
absulotion wirst du nicht bekommen, du hast alles was dein Am dir so glücklich machte geschrieben, denke mal nach hätte dein mann nicht diese krankheit wärst du nicht in dieser situation den ich bin mir sicher dein mann weis alles , er hat nur die achtung von dir und den stolz es keinen zu sagen und dich nicht damit zu konfrontieren. den brief den du geschrieben hast würde ich verbrennen das ihn niemand findet und deinen mann danken das er dich liebt ehrt, was du nicht getan hast und auch nicht tust sonst wärst du an deinen Am vorbeigelaufen und nicht bussi kussi gemacht

17.07.2020 00:03 • x 2 #33


Beatrizza


So, ich habe den Brief abgeschickt. Jedoch habe ich ihn noch einmal stark überarbeitet. Es war mir wichtig, mich für die gemeinsame Zeit zu bedanken und C. ohne Groll oder Vorwürfe endgültig loszulassen. Ich bin mir sicher, er wird meine Beweggründe verstehen. Schließlich hat er doch selbst damals ähnlich entschieden.

Euch danke ich nochmals für die teilweise doch sehr konstruktiven und mitfühlenden Beiträge. Den anderen möchte ich mein Mitgefühl ausdrücken. Ich weiß, das hier ist ein Trennungsforum. Viele hier wurde betrogen und hintergangen und fanden für sich keine andere Lösung als einen radikalen und schmerzhaften Schnitt zu machen. Das stelle ich mir sehr hart vor. Dem entsprechend wundert es mich nicht, das einige mich hier für meine Affäre aufs Schärfste verurteilen. Ihr könnt mir aber glauben, das niemand mir härtere Vorwürfe machen kann, als ich selbst es über Jahre getan habe. Jetzt aber ist es für mich Zeit, mir selbst, dem anderen Mann und ja, auch meinem Mann zu verzeihen. Jeder von uns war Teil dieses Drei- bzw. Vierecks. Jeder von uns trägt dafür die Verantwortung. Doch wir alle haben so gehandelt, wie wir es damals und heute für richtig und notwendig hielten. Jeder von uns hat den jeweils anderen dabei in irgend einer Form verletzt. Ich habe mich entschieden, dies alles nun auch endlich in die Mottenkiste der Geschichte zu packen. Allerdings mit Dankbarkeit, Nachsicht und Liebe. Für die anderen aber auch für mich selbst.

Ich lasse diese Affäre jetzt endgültig los. Sie hat mein Leben viel zu lange überschattet. Ich tue es mir selbst, meinem Mann und C. zu liebe. Verzeihen ist wichtig. Ohne Verzeihen ist kein lebenswertes Leben möglich. Ich wünsche euch das auch ihr eines Tages verzeihen und wieder nach vorne blicken könnt. Eure Wunden werden heilen. Ihr müsst es nur zulassen.

Alles Gute!

17.07.2020 12:49 • #34


darkenrahl

darkenrahl


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Zitat von Beatrizza:
Jetzt aber ist es für mich Zeit, mir selbst, dem anderen Mann und ja, auch meinem Mann zu verzeihen. Jeder von uns war Teil dieses Drei- bzw. Vierecks. Jeder von uns trägt dafür die Verantwortung.


Falsch, hier tragen nur zwei die ganze Verantwortung, für den Betrug und was da noch kam. Dein von dir so sehr geliebter AM, mit dem du bedenkenlos nochmals in die Kiste gestiegen bist.
Wie kannst du von Liebe zu deinem EM sprechen, wenn er für dich wie ein Bruder oder ein Freund ist. Mehr kannst du ihm nicht geben. Schade für deinen Mann.

17.07.2020 13:49 • x 1 #35


Beatrizza


Er hat mir noch einmal geantwortet. Hier ist sein Brief:

Liebe Beatrizza,

ich danke dir sehr für deinen Brief! Bitte verzeih mir, das ich dir noch einmal antworte aber ich denke, ich bin dir noch eine Erklärung schuldig. Du stehst jetzt an einem ähnlichen Punkt, wie ich damals. Nur ich war zu feige, mich zu entscheiden und dir meine Beweggründe zu erklären. Es tut mir sehr leid, dich damit so sehr verletzt zu haben. Ich bin aus Angst vor der Verantwortung einfach untergetaucht und nichts bereue ich mehr.

Du weißt, meiner Frau ging es damals schon schlecht. Ihre Depression war erst in den Anfängen, doch ihr Weg in den Abgrund war nicht mehr aufzuhalten. Was daraus werden würde war uns noch nicht klar, aber ich fühlte die gleiche Verbundenheit und Verantwortung für sie, die du jetzt für deinen Mann fühlst. Ich denke, du hast Recht damit, das das eine Erscheinungsform der Liebe ist. Liebe, wie sie sich nach vielen gemeinsamen Ehejahren eben anfühlt. Insofern habe ich meine Frau geliebt, so wie du deinen Mann liebst. Ich respektiere und achte deine Entscheidung daher selbstverständlich.

Was uns damals passierte, lag glaube ich nicht in unserer Macht. Wir verliebten uns ineinander sofort und so intensiv, wie ich es mir nie hätte vorstellen können. Schon gar nicht in unserem doch schon reiferen Alter. Du hast Recht, wir hätten auch damals schon verantwortungsvoller handeln und Distanz wahren müssen. Aber wie hätten wir das tun können, da uns unsere Gefühle derart überwältigten? Ich bereue keine Minute, die ich mit dir verbracht habe. Aber ich bereue natürlich, das wir unsere Ehepartner hintergangen und belogen haben. Damals habe ich unter dem Eindruck der beginnenden Erkrankung meiner Frau die Notbremse gezogen. Jetzt musst du es tun.

Niemand von uns kann vorher sagen, wie unser Leben weiter gehen wird. Ich kann mir heute nicht vorstellen, eine andere Frau als dich in mein Leben zu lassen. Bitte dränge mich nicht dazu. Aber ich werde dich von nun an in Ruhe lassen und nicht mehr kontaktieren. Wenn du mich sehen willst, weißt du, wie du mich erreichst. Ich werde immer für dich da sein.

Ich wünsche dir und deinem Mann nun alles erdenklich gute! Du tust das richtige, wenn es mir auch das Herz bricht. Doch das wird heilen. Ich danke dir!

In Liebe C.

20.07.2020 08:37 • x 1 #36


Butterblume63


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Zitat von Beatrizza:
Wenn du mich sehen willst, weißt du, wie du mich erreichst. Ich werde immer für dich da sein.
.....Na da bin ich gespannt ob du nicht wieder schwach wirst.

20.07.2020 08:41 • #37


Irrlicht

Irrlicht


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@Beatrizza
wie geht es dir mit diesem Brief?
Fühlt es sich für dich wie ein Abschluss an?

20.07.2020 08:54 • #38


Beatrizza


Der Brief hat mich natürlich noch einmal sehr aufgewühlt. Aber er ändert nichts an meiner Entscheidung. Nein, ich werde nicht wieder schwach. In meinem Alter hat man verstanden, das 28 Ehejahre mehr wiegen als 1 Million Schmetterlinge. Die haben uns damals aus der Bahn geworfen. Das wird sich nicht wiederholen. So widersprüchlich es auch sein mag, gibt mir das jetzt erst Recht die Kraft, mit meinem Mann zusammen zu bleiben, bis der Tod uns scheidet. Etwas ähnliches hat mir C. in unseren Gesprächen berichtet. Unsere Affäre gab ihm damals die Kraft, bei seiner Frau zu bleiben, trotz schwerer Depressionen. Insofern Nein, die Affäre war sicher nicht schuld am Suizid seiner Frau vor einigen Jahren. Schuld daran war ihre Erkrankung. Aber ich weiß, einige hier werden das anders sehen und jetzt über mich herfallen. Auch dafür habe ich Verständnis. Verzeiht mir aber das ich mich dazu nicht mehr äußern werde.

20.07.2020 09:24 • x 1 #39


Begonie


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Liebe Beatritzza,

Chapeau für Deine Entscheidung! Es spricht eine große Verantwortung daraus und auch ein hohes Pflichtgefühl. C wird immer in Deinem Leben sein, auch wenn er es nicht mir Dir verbringt.
Und Du stehst zu Deiner Entscheidung und tust das Richtige, für Dich und für Deinen Mann. Das wird das Leben Dir lohnen.
Meinen allergrößten Respekt für so viel Weisheit und Verantwortungsgefühl!

Begonie

20.07.2020 12:33 • #40


Beatrizza


Danke für die Blumen! Ich halte mich nicht für sonderlich weise. Und verantwortungsbewusst bin ich zwangsläufig im Laufe des Lebens geworden. Ich wollte zeigen das auch Affärenführer, wie C oder ich durchaus verantwortungsvoll handeln können und müssen. Schuldzuweisungen sind einfach auszusprechen. Was dahinter steckt, wissen aber oft nur die Beteiligten selbst.

20.07.2020 13:55 • #41


Beatrizza


Ich sitze gerade auf dem Sofa und schreibe die Packliste für unseren Urlaub. Mein Mann mäht draußen den Rasen. Ich habe ihm gerade angeboten, heute Abend einen Wein zu trinken und dann früh zu Bett zu gehen um noch etwas zu kuscheln. Er ist lächelnd darüber hinweg gegangen. Als ich ihm einen Kuss gab hat er dabei laut geschmatzt und gelacht. Das alles ist nicht neu. So ist es schon seit vielen Jahren. Ich habe mich daran gewöhnt. Wünschen würde ich mir etwas anderes. Ich vermisse meinen Mann. Um ihn habe ich getrauert. Der andere war nur eine Ablenkung.

31.07.2020 17:14 • #42


Allesvorbei


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Zitat von Beatrizza:
Ich sitze gerade auf dem Sofa und schreibe die Packliste für unseren Urlaub. Mein Mann mäht draußen den Rasen. Ich habe ihm gerade angeboten, heute Abend einen Wein zu trinken und dann früh zu Bett zu gehen um noch etwas zu kuscheln. Er ist lächelnd darüber hinweg gegangen. Als ich ihm einen Kuss gab hat er dabei laut geschmatzt und gelacht. Das alles ist nicht neu. So ist es schon seit vielen Jahren. Ich habe mich daran gewöhnt. Wünschen würde ich mir etwas anderes. Ich vermisse meinen Mann. Um ihn habe ich getrauert. Der andere war nur eine Ablenkung.


Ich glaube, man kann vermutlich von einem einzigen Mann nicht immer alles haben. Deswegen gibt es nie den perfekten Partner.
Aber solange man zufrieden ist, reicht das wohl?!

31.07.2020 17:25 • #43


Beatrizza


Zitat von Allesvorbei:
Ich glaube, man kann vermutlich von einem einzigen Mann nicht immer alles haben. Deswegen gibt es nie den perfekten Partner.
Aber solange man zufrieden ist, reicht das wohl?!


Ja, meistens reicht es, zufrieden zu sein. Aber momentan spüre ich wieder die alte Sehnsucht. Nicht die nach dem AM. Sondern die nach meinem Mann und danach, wie es früher zwischen uns war. Es ist viel zu viel passiert inzwischen. So ist wohl das Leben aber gewünscht hätte ich es uns anders.

31.07.2020 18:00 • #44


Jennalie


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Ach Herr je das ist so traurig

31.07.2020 18:07 • #45



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