Zitat von Gracia:
Na weil er mit ihr zusammen sein will . Er erhofft sich über das *ich kann das nur verarbeiten wenn wir uns sehen * eine Reunion.
Man , ist das ein Geschwurbel hier , da kann man ja bald gar nicht drauf antworten .
@te , sind bei deinen persönlichen Ansichten auch religiöse Hintergründe im Spiel ?
Ja , ich würde gern noch antworten .Deine Aussagen sind so ....naiv ? , daß ich mich frage , wie das sein kann . Man kann doch nicht einfach alles hinnehmen was einem gesagt wird und das hier dann auch noch als in Stein gemeißelt verkaufen .
Du bist schon sehr uninformiert ( Pille ) . Deine Ex lügt . Und wenn du ihr doch so beigestanden hast und sie getröstet hast , wo warst du denn dann in diesen wackligen Momenten ? Nicht dabei , oder ?
Klar, will ich mit ihr zusammen sein. Sonst hätte ich doch nicht drei Tage lang an ihren fruchtbaren Tagen unverhütet mit einer Frau geschlafen. Wenn du denkst die Frau fürs Leben gefunden zu haben, sie so Dinge zu dir sagt wie: "Ich will, dass du der letzte bist", "Ich will das alles mit dir. Haus, Familie, Kinder usw." Ich bin 33 und nicht 13. Ich dachte wirklich, dass sie auch so für mich fühlt wie ich für sie. Auch wenn und das sage ich gerne nochmal, natürlich weiß, dass es komplett naiv und dämlich war sowas nach so kurzer Zeit zu machen. Aber Tatsache ist bzw. war eben, dass ich sie liebe bzw. geliebt habe und dachte sie würde dieselben Gefühle für mich haben.
Nein, ich bin überhaupt nicht religiös. Aber nach so einer Sache beginnst du dir schon dem Sinn nach dem Leben zu stellen. Es gab ein Ultraschallbild. Es gab ein Embryo das 7 Monate später, also Ende diesen Jahres mein Sohn oder meine Tochter geworden wäre. Für sie mag es ein Zellhaufen sein. Für mich war es ab dem Zeitpunkt, als ich das Ultraschallbild gesehen habe, das Kind, für das ich irgendwann der beste Papi der Welt sein wollte.
Wie meinst du das mit uninformiert? Und dass sie lügt? Ich kann ja nachvollziehen, wenn du mich und das was ich schreibe naiv findest, bezeichne mich von mir aus bitte gerne auch als dämlich, aber bitte hab wenigstens soviel Respekt vor meiner Situation, dass du mir wenigstens erklärst, warum ich so blöd bin. Ich würde nämlich gerne verstehen wo und weshalb sie deiner Meinung nach lügt?
Nochmal: Als sie den positiven Test in der Hand hielt und dann das ganze Wochenende durchgeweint hat, bin ich mit dir die ganze Nacht wach geblieben, ich habe sie im Arm gehalten und ihr gesagt, dass alles gut wird. Und dass wenn es ihr ausdrücklicher Wunsch ist, diese Pille zu nehmen ich sie dabei unterstütze. Als dann der Montag kam hat sie in den verschiedensten Krankenhäusern angerufen um sich einen Termin geben zu lassen. Und nachmittags bin ich von der Arbeit weggeblieben und habe sie bei mir zuhause "versteckt". Sie sagte, sie kann nicht nach Hause und war die ganze Zeit bei mir. Sie hat mich noch gefragt, ob ich sie verlassen würde, wenn sie das Kind abtreibt. Ich habe gesagt nein, du bist mir wichtiger. Dann fährt sie am Mittwoch zum Termin und kommt zurück und sagt mir plötzlich "du wirst Papi". Sie sagt, sie wäre so erleichtert, dass sie sich dagegen entschieden hat. Es war übrigens der letztmögliche Tag um die Pille zu nehmen. Sie war schon über der 7. Woche. Dann geht es den Rest der Woche mit Panik, Nicht-Panik usw. weiter. Sie sagt mir, das seien die Hormone, ich solle nur Geduld haben und für sie da sein, was ich mache. Ich halte meine Klappe und versuche sie immer wieder abzulenken oder zu beruhigen. Dann kommt der nächste Montag und sie offenbart mir plötzlich, dass sie einen neuen Abtreibungstermin hat. Und dann sind auch bei mir die Sicherungen durchgebrannt, vor allem weil sie da eben plötzlich sagte, "Ihr macht nicht das Kind bzw. die Schwangerschaft Angst, sondern mein Verhalten Anfang April an diesem Wochenende." Sie unterstellt mir somit, dass wenn ich mich so wie damals dämlich benommen habe, das auch in Zukunft immer wieder machen werde. Dass sie Angst vor mir hat. Und ich versuche zu erklären, dass das eine Episode, eine Ausnahme war und sicher kein Dauerzustand ist. Sie hört aber nicht auf, es geht nur noch um mich und meine Verhaltensweisen. Und ich fühle mich total in die Enge getrieben und wehre mich. Wir streiten. Wir weinen. Wir schreien uns an. Sie sagt, dass wenn ich drauf bestehe das Kind zu kriegen, sie das macht, aber sich dann vor mir trennt und ich das Kind dann alle 14 Tage sehen kann. Sie wird immer gemeiner und ich weiß mir nicht anders zu helfen als schließlich zu sagen: "Ok, auch wenn ich das Kind möchte, lass es erneut wegmachen, ich werde dich auch dieses Mal unterstützen, wir stehen es zusammen durch auch wenn es nicht leicht ist, nachdem ich das Ultraschallbild gesehen habe, wir es unseren Familien erzählt haben usw. Aber ich bin für dich da." Der Rest ist dann Geschichte. Wieder einen Montag später treibt sie das Kind ab, ich fahre nach der Abtreibung zu ihr, sie fragt mich, ob ich darüber sprechen möchte, ich antworte ihr, dass schon sie das sagen muss. Sie sagt: "Nein, ich will nicht darüber sprechen." Wir essen Sushi im Bett, schauen zwei Filme, ich bleibe ruhig und lasse mir nichts anmerken. Am Dienstag sehen wir uns nicht und am Mittwoch sagt sie mir plötzlich, dass ich ihr versprechen muss damit zurecht zu kommen, wenn das mit uns endet. Ich verstehe die Welt nicht mehr, beginne zu weinen, suche ihre Nähe, bitte sie um eine Umarmung, weil ich die übelsten Alpträume von leeren Kinderwiegen habe und sie sagt mir, ich solle sie in Ruhe lassen, sie müsse arbeiten und das alles sei schließlich keine große Sache, es passiere tagtäglich und es war nur irgendein Zellhaufen. Und dann bist du am Ende genauso entsorgt wie dein Kind.