Zitat von unbel Leberwurst:Nicht DU zerstörst die Familie, dass hat der Typ selber gemacht.
Leider wird oft das falsche Bild gezeichnet, der Überbringer der schlechten Nachricht wäre für die
möglichen Folgen verantwortlich. Das ist unzutreffend, vorausgesetzt es wird korrekt und sachlich
richtig informiert.
Zitat:Du wirst hier auf 2 Lager treffen.
Die einen sagen, es ist nicht Deine Baustelle und die anderen sagen, sie hätte ein Recht auf diese Information.
Meiner Meinung nach gibt es kein richtig und kein falsch bei dieser Entscheidung.
Ich an Deiner Stelle würde den Typen informieren, dass er 48 Stunden Zeit hat, es seiner Frau es selber zu sagen.
Ansonsten tust Du das...
So sehe ich das auch. Es ist alleinig Sache des Betrogenen wie er damit umgeht und wen er informiert.
Fraglos ist der betrügende EP gegenüber seinem EP verantwortlich und muß sich dem stellen. Dennoch
ist der AM hier bewußt in eine Ehe eingedrungen und betrügt seine EF und hat mindestens in kauf genom-
men beim Auffliegen der Affäre die betrogenen LP informiert werden und das ganze unerwünschte
Folgen haben kann (wird). Ja, ich würde das genau so machen wie vorgeschlagen. Alledings ginge die
Ansage noch weit darüber hinaus.
Warum soll der TE sich das alles gefallen lassen? Der eher ängstliche Umgang mit der ganzen Situa-
tion hat den TE dahin gebracht wo er jetzt steht. Klarheit schaffen und klar zu sagen was geht und was
nicht geht, wäre jetzt gegenüber seiner EF (überfällig) angesagt und dabei grundsätzlich in der Ich-Form
bleibend wenig oder keine Angriffspunkte zu bieten.
Ich bin nicht der Meinung aus Angst vor möglichen Folgen sich das alles bieten zu lassen. Das gilt sowohl
gegenüber seiner EF wie auch gegenüber dem AM. So schnell wie möglich Klarheit zu bekommen und
dann selbst zu handeln halte ich für den besseren Weg.