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Affäre auf Arbeit, zwei Frauen lieben

Z
Ich persönlich bin ein Freund klarer Worte. Und so wie du deine Freundin beschreibst, kommt sie damit ja auch gut klar.
Ich würde sagen: Ich vermisse unsere Leidenschaft. Und mir fehlt Abwechslung in unserer Sexualität.
Und ich fühle mich von dir ausgebremst, weil ich den Eindruck habe, dass du jede Veränderung im Keim erstickst.
Ich bin deswegen traurig und frustriert und möchte das so nicht mehr.
Vielleicht ist es auch noch frustrierender für mich; weil es auch mal anders war. Und ich deswegen das was wir hatten vermissen kann.

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L
Zitat von lemonlime:
mag ihr auch nicht das Gefühl geben, dass sie etwas falsch macht.


Aber so ist es doch nunmal. Du sagst, ihr redet über alles total offen, aber scheinbar nur über die angenehmen Themen. Ich denke, dass deine Konfliktscheu mitunter ein Grund dafür ist, dass es überhaupt so weit gekommen ist.

Zitat von lemonlime:
Bei dem Gedanken, dass ich mein Leben lang mit so einem Sex leben müsste, wird mir ganz anders. Ich will diese Beziehung eigentlich nicht aufgeben. Es tut einfach nur so weh, ich will sie nicht verlieren, sie ist mir so unfassbar wichtig. Am Anfang hat der Sex einfach fantastisch, ich vermisse es so sehr und ich will es wieder mit ihr haben.


Dann sag ihr das doch einfach so. Das ist ja nunmal das, was du denkst und fühlst. Und wie soll sie denn den Ernst der Lage erkennen, sprich: Ins Nachdenken kommen, wenn du die Fakten aussparst oder blumig umschreibst?

Zitat von lemonlime:
Aber wie spricht man sowas am besten an?


Ich glaube da gibt es kein richtig oder falsch. Fang einfach an zu reden und sag, wie es bei dir aussieht.

Zitat von lemonlime:
Wie spreche ich das an ohne ihr einen Dolch ins Herz zu stechen?


Also, jetzt mal ehrlich. Eine Affäre einzugehen war für dich machbar, aber ein Gespräch zu führen ist zu hart? Jetzt mach doch nicht so ein riesen Ding daraus. Sie weiß doch selber, dass sie dich oft abweist und euer Sexleben nicht mehr so ist, wie es war. Sie wird da schon mit umgehen können.

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A


Affäre auf Arbeit, zwei Frauen lieben

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M
Zitat von LeTigre:
Also, jetzt mal ehrlich. Eine Affäre einzugehen war für dich machbar, aber ein Gespräch zu führen ist zu hart?


Fremdgehen ist der leichte Weg aus meiner Sicht, den "Stier bei den Hörnern packen" und über fehlende sexuelle Bedürfnisse mit der Partnerin aufrichtig reden, ist der harte Weg. Man(n)/Frau hat letztlich immer die Wahl entweder feige oder mutig zu sein...

#618


L
Zitat von mitBauchweh:
Fremdgehen ist der leichte Weg aus meiner Sicht, den "Stier bei den Hörnern packen" und über fehlende sexuelle Bedürfnisse mit der ...


Ja, aber ich finde die Aussage, er wolle ihr mit einem Gespräch keinen Dolch ins Herz stoßen, in Anbetracht dessen, dass er sie mehrfach mit der Kollegin betrogen hat und sogar über die Öffnung der Beziehung mit ihr reden wollte (eigentlich), einfach paradox. Wenn das mit dem Betrug rauskommt, DANN ist das wie ein Dolch ins Herz. Und das Risiko ist er eingegangen.
Aber ein Gespräch aufzubauen, mit der Person, mit der man angeblich über alles offen reden kann, soll ihre emotionale Verfassung komplett aus den Fugen geraten lassen? Das ergibt doch keinen Sinn.

Mal ganz ehrlich TE: Wenn es an einem Gespräch schon hapert, wie soll dann die von dir gewünschte Verbesserung der Lage und das Kämpfen um die Beziehung aussehen?

x 1 #619


M
Zitat von LeTigre:
die Aussage, er wolle ihr mit einem Gespräch keinen Dolch ins Herz stoßen


Wie schrieb schon Ingeborg Bachmann "die Wahrheit ist dem Menschen zumutbar." Ich rede hier allerdings nicht vom Beichten der Affaire, sondern vor der Furcht, mit der Partnerin über das unerfüllte S.leben ernsthaft zu sprechen. Wieso viele Männer wie Frauen in so einem Fall lieber den Weg einer ausserpartnerschaftlichen Wunscherfüllung wählen, wird mir immer ein Rätsel bleiben. Ich versuche allerdings so gut wie immer, mutig zu sein - nicht nur, wenn es um Liebesbeziehungen geht...

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T
Zitat von mitBauchweh:
Wie schrieb schon Ingeborg Bachmann "die Wahrheit ist dem Menschen zumutbar." Ich rede hier allerdings nicht vom Beichten der Affaire, sondern vor der Furcht, mit der Partnerin über das unerfüllte S.leben ernsthaft zu sprechen. Wieso viele Männer wie Frauen in so einem Fall lieber den Weg einer ausserpartnerschaftlichen Wunscherfüllung wählen, wird mir immer ein Rätsel bleiben. Ich versuche allerdings so gut wie immer, mutig zu sein - nicht nur, wenn es um Liebesbeziehungen geht...

Ganzen Thread gelesen? Das hat er schon mehrfach...

#621


M
Zitat von Tin_:
Ganzen Thread gelesen? Das hat er schon mehrfach...


Den ganzen Thread hab ich gelesen. Ich interpretiere das Geschriebene so, dass der Partnerin nicht klar ist, wie ausweglos das unerfüllte S.leben sich für den TE tatsächlich anfühlt. Er hat eventuell die Tragweite seiner unerfüllten Bedürfnisse nicht mit Nachdruck zum Ausdruck gebracht. Anders kann ich mir das immer wieder "fade" Samstag Abend Programm nicht erklären.

Solche Gespräche würde ich nicht abtun und weiter wie bisher im Bett agieren als in dem Fall "Betroffene" bzw. nicht locker lassen als in dem Fall "Betroffener".

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T
Zitat von mitBauchweh:
Anders kann ich mir das immer wieder "fade" Samstag Abend Programm nicht erklären.

Und weil du dir das nicht vorstellen kannst, ist es unrealistisch?

Zitat von mitBauchweh:
Solche Gespräch würde ich nicht abtun und weiter wie bisher im Bett agieren als in dem Fall "Betroffene" bzw. nicht locker lassen als in dem Fall "Betroffener".

Wie du reagierst, ist ein ganz anderer Schnack. Offensichtlich (egal mit welchem Nachdruck) scheint die Partnerin des TE nicht wirklich an einer Änderung interessiert.

Ihm nun zu sagen "Du hast das nicht mit genug Nachdruck anzusprechen" würde ich als Ohrfeige empfinden. Warum fragst du ihn nicht einfach? Warum "interpretierst" du?

#623


M
@Tin_

Ich bin nicht der Meinung, dass hier jeder Kommentar mit einem Fragezeichen versehen werden muss. Es ist immanent, dass hier für mich einiges unklar ist. Vielleicht wird sich der TE dazu genauer äußern, wie das Reden über sein S.problem abgelaufen ist.

Ich denke, jeder User hier kann nur von sich selbst ausgehen, wie er reagieren würde. "Offensichtlich" schreibst Du, ich schreibe "eventuell". Ist, wie Du das siehst, auch ein "ganz anderer Schnack"?

x 3 #624


T
Ich wiederhole: warum fragst du nicht statt zu unterstellen?

#625


W
Zitat von Tin_:
Und weil du dir das nicht vorstellen kannst, ist es unrealistisch?

War nicht gemeint so, glaube ich.
Damit war eher gemeint, dass da noch ne info zum Validieren fehlen könnte mMn.
(Was sich dann evtl. Realistischer anfühlte und eher einzuordnen)

#626


P
Zitat von Tin_:
Offensichtlich (egal mit welchem Nachdruck) scheint die Partnerin des TE nicht wirklich an einer Änderung interessiert.


der te schreibt aber auch wiederholt, daß er seiner Partnerin bisher nicht die Wahrheit sagt, wie sehr ihn das mitnimmt. Er schreibt stattdessen an verschiedenen Stellen, daß sie seine Prinzessin ist in Watte packt und nicht glaubt, daß sie seine echte Sicht verkraftet.

Ausgedrückt hat er es direkt als auch indirekt auf den vielen Seiten.
Von daher gehe ich davon aus, daß sie zwar bereits von ihm gehört hat, daß er wieder mehr möchte, aber sie seine Prinzessin ist und es auch ok ist, wie es ist.

Warum wohl hat er so einen bammel vor dem Gespräch Zita,
wenn sie beide bisher zueinander -wirklich - voll ehrlich gewesen wären ?

@lemonlime
auf jeden Fall ein Gespräch so legen, daß ihr Zeit habt und ungestört seid.

x 4 #627


DieSeherin
Zitat von lemonlime:
Aber wie spricht man sowas am besten an? Wie spreche ich das an ohne ihr einen Dolch ins Herz zu stechen?

muss ja nicht gleich der dolch sein, aber klar ausdrücken musst du dich schon und vor allem deutlich machen, dass die beziehung auf sehr, sehr wackeligen beinen steht!

es ist eine irre schwere gratwanderung, damit das ganze nicht in ein "entweder du vo*egelst endlich wieder voller leidenschaft mit mir, oder ich muss dich verlassen" wird, sondern ein "hey, du fehlst mir, die lustvolle frau, in die ich mich verliebt habe fehlt mir... das stellt für mich unsere gemeinsame sexualität stark infrage..."

x 4 #628


P
Ich hab noch einmal darüber nach gedacht, ob der TE wirklich ehrlich und offen und "nett" direkt war, wenn er das Thema Samstags Sex mit seiner Freundin angesprochen hat.

Er schrieb gestern, "er würde sie am liebsten in Watte packen". Was ich süß fand, aber...

Wenn er so denkt, denkt er über seine Freundin sie sei ein zerbrechliche Mäuschen mit der man nicht zu hart ins Gericht gehen darf? Wenn dem so ist, wie offen und ehrlich kann so ein Gespräch ( vor der Affaire) schon sein?

Nicht falsch verstehen, Zum Bleistift...

Meine beiden Töchter möchte ich in Watte packen. Ich will nicht das ihnen etwas passiert und ich achte stets auf meine Wortwahl in ihrer Anwesenheit. Ich rede mit ihnen auf ihrer Augenhöhe.
Ganz anders als mit einem Erwachsenen.

Bsp. Mein Ex, ich redete mit ihm mehrmals was mich stört. Auf Erwachsenen Ebene. Ich wollte ihn gewiss nicht in Watte packen, weil ich nicht seine Mama war und ich Forderungen hatte, die ich nicht durch die Blume fordern konnte.

Hätte mich ein Ex in Watte jemals packen wollen, hätte ich das Gefühl gehabt, er sieht mich nicht auf Augenhöhe. Ich bin kein Kind mehr.

Mein Kind packe ich in Watte.
Meine Patienten teilweise auch.
Aber nicht meinen Partner.

Ich hoffe ihr wisst was ich damit meine.

@lemonlime wie siehst du das?

x 6 #629


F
Zitat von PuMa:
"er würde sie am liebsten in Watte packen". Was ich süß fand, aber...

Naja, vielleicht versteht jeder auch was anderes darunter. Ich verstehe darunter, dass er sie schützen will
Was sich natürlich blöd anhört, weil er z.Zt ihr größter "Feind" ist. Dennoch möchte er ihr nicht wehtun.

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