Zitat:Zitat frechdachs1:
Eine Affäre ist oft ein innerlicher Kampf gegen sich selbst und gegen seine Gefühle. Und fliegt sie auf, dann leidet nicht nur der Berogene. Sehr oft erdrückt den Betrüger die Schuld, die Scham und auch der Liebeskummer. Sie müssen einen Menschen aufgeben, den sie lieben und müssen Menschen in die Augen sehen, die sie verletzt haben. Gewonnen hat hier keiner.
Hört sich so an, als wenn Betrüger gar nicht anders können, eine Affäre einzugehen mit dann innerlichem
Kampf gegen sich selbst und seine Gefühle. Wer bereits so tief darin verstrickt ist, hat sich bereits selber
in diese Situation mit seinen bewußt getroffenen Entscheidungen gebracht.
Gefühle sind, richtigerweise, nicht steuerbar. Wie man damit umgeht, jedoch sehr wohl.
Man kann Gefühle befeuern oder abflachen lassen (durch konsequente Kontaktvermeidung). Ob es zu
einer Affäre kommt oder nicht, dem gehen immer willentlich und bewußt getroffenen Entscheidungen
voraus. Spätestens dann wenn man merkt das es, also im Vorfeld vor einer Affäre, gegenüber dem
eigenen EM und seiner Familie so nicht mehr in Ordnung ist, kann noch die Reissleine gezogen und
sich dem LP offenbart werden. Mit Beginn der Affäre ist es dafür zu spät. Jeder Betrüger setzt willent-
lich in mehreren getroffenen Entscheidungen seine Ehe/Beziehung und den Fortbestand seiner Familie
auf´s Spiel. Vertrauen des LP wird mißbraucht, Lug, Betrug und hintergehen mit einem aufgebauten Lügengerüst sind fortan das Verhalten des Betrügers.
Jeder ist für sich und sein Verhalten selbst verantwortlich. Wer eine Affäre eingeht sollte sich über
die möglichen, meist eintretenden Folgen, im klaren sein und nicht Gefühle vorschieben nach dem
Motto " ich konnte nicht anders ".