Zitat von Felica: Meine Nachbarin lag im Hospiz, ihr Mann hat sich bis bis zum letzten Atemzug um sie gekümmert. Monatelang hat er "nebenher" eine Freundin, wo ist das Problem? Man kann einem Menschen Unterstützung garantieren und trotzdem seinen eigenen Bedürfnissen nachgehen. Ich verstehe dieses Problem nicht.
Schau, dagegen spricht ja erstmal nichts, aber warum man dann nicht fair sagt, was Sache ist ?
In diesem Fall… die Frau war schwer krank. Ok… wo aber, ist die Grenze der Gründe für jahrelanges betrügen ?
Du kannst dann alles anführen , Haus, Kinder, Geld, schwer kranke Mutter…
Und schon bleibt man bei… Ich hatte nicht nur fürs betrügen Gründe, sondern auch fürs jahrelange Doppelleben und damit entscheidest du über deinen Partner hinweg.
Du machst dein Ding, mit Begründungen nur für dich und vor dir selbst, und lieferst diese nur, wenn das Ding auffliegt oder für dich die Entscheidung steht, es jetzt zu sagen.
Aber wo waren die 500 anderen Gelegenheiten dazu ?
Tja, dass ist das Dilemma, aus dem man als Betrogener eben nicht so gut raus- und wegkommt.
Ich glaube darum geht es Paulaner in erster Hinsicht…
Das knirscht immer noch mächtig.
Ich hoffe ich bin nicht übergriffig damit, aber im Gegensatz zu mir, konnte er das bis heute nicht verdauen, verarbeiten, akzeptieren.
Aber wie ich schon sagte, wir sind Menschen, und da gibts oft für sehr viele nur 2-3 Möglichkeiten, nach solchen Trauma…
-Verdrängen
-Verarbeiten und annehmen
- Oder Ende der Partnerschaft…
Am Ende hat dir das vergangene nichts neues mehr zu berichten.