Sonne72
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Deine Geschichte kommt mir sehr bekannt vor..
Hier ist meine: Jänner 2014, 14-Jahre Beziehung und Ehe, in allenBereichen erfüllend und harmonisch, 3 Kinder (damals 11, 9 und 5 Jahre alt).
Er wurde auf einmal distanziert, sagte, er weiß nicht, ober mich noch liebt und die Bez. noch will, dass er Probleme mit sich hätte, mit dem nur physisch vorhandenen Vater etc.. Großer Schock bei mir, viel Mitgefühl und ab da hab ich nur mehr geschaut, dass es ihm besser geht. Ihm alles abgenommen, viele Gespräche.. Ab dem Zeitpunkt konnte er keine körperliche Nähe mehr zulassen, was für mich auch sehr schlimm war. Im August hatte sich noch immer nichts geänderr, ich war da bereits bei einer Therapeutin, er nicht. Ich konnte dann nicht mehr und bat ihn auszuziehen. Der Kontakt war aber weiteehin da, und gut und einfühlsam..
Im November dann ein Gespräch: er hat seit Weihnachten des Vorjahres eine Affaire mit der Kindergartentante unserer Jüngsten.. (das hat er mir damals noch nicht gesagt, das habe ich erst Monatr später zufällig rausgefunde )
Den Schmerz, der damals kam, brauch ich hier niemandem beschreiben, er war kaum auszuhalten. Er meinte, er liebt uns beide, kann sich nicht entscheiden. Würde am liebsten beide in seinem Leben haben. Für mich war klar, dass ich den Menschen und die Beziehung noch will.. also habe ich gewartet, bis er sich nach einigen hin und hers für uns entschieden hat. Inkl. großem Liebeskummer seinerseits. Ab März war er wieder bei uns. Die Beziehung war anders, nicht schlechter, teilweise tiefer.. aber auf meiner Seite war ganz viel Verletzung da.. und damit konnte er nicht umgehen, ich sollte die Sache möglichst schnell hinter mir lassen.. Aufgearbeitet habe nur ich, war regel.äßig bei der Therapie. Und habe genau wie du erkannt, dass immer 2 an so einer Sache beteiligt sind.
Naja, um es jetzt doch zu kürzen: im Mai 2018 war er auf einem spirituellen Seminar, kam von dort als für mich fremder Mensch zurück hatte dort auch eine Gtau kennengelernt und zog 10 Tage später zu ihr.
Das war jetzt recht unemotionalbgeschrieben, die Dramen in der Zeit waren aber hwftig..
Was ich dir damit jetzt sagen will: ich verstehe absolut, dass man sowas verzeihwn kann und möchte! Dass man an die Ehe 2.0 glauben darf. Meine Fehler waren, dass ich mir, aus Angst, den Neustart zu vermasseln, keine Wut eelaubt habe. (Die kam danach dafür umso hefrigwr) Und er mit meinen Verletzungen nicht umgehen konnte. Ich hatte nie den eindruck, dass es ihm leid tut.. Und wir haben nichts professionell angeschaut..
Ich glaube noch immer daran, dass sol he Geschichten einen weiterbringen können, auch als Paar. Im Nachhonein seh ich alles als Geschenk, denn meine eigene Entwicklung nahm ab dem Jänner 2014 rasant an Fahrt auf. Nicht einfach, aber wichtig!
Falls du noch mehr wissen möchtest, kannst du mich gerne anschreiben, das war (trotz der Länge ) jetzt nur die Kurzversion..
Lg!