Werte @Traurig82
natürlich wissen wir nicht, was wirklich war. Aber der Kontext gibt viel her, ohne großartig spekulieren zu müssen. Dass du zerrissen bist - deshalb bist du hier im Forum. Du schreibst im Titel etwas von
"beendet".... das kommt ab und an durch, zuletzt wurde das aber nicht mehr so sehr spürbar, was
für dich in Betracht kommt.
Nein...niemand hat das Recht, in einen Bereich einzudringen, der einem nicht zusteht - auch nicht in
eine anscheinend bereits brüchige Ehe. Die EF kämpft um ihrem EM...das würde sie nicht, wenn es
auch für sie tatsächlich vorbei wäre. Dass der EM durch seine "aushäusigen" Eskapaden Blut geleckt hat...es besseres Argument kann DER jetzt nicht mehr anführen, sich trennen zu wollen. Aber... warum geht er dann zurück? Nur wegen der Kinder? Und je mehr Verbindung noch zu dir besteht - um so weniger denkt er wirklich an seine Kinder.
Vom CUT nicht nur zu reden/zu schreiben - "beendet" führst du an - sondern Taten folgen lassen,
wäre etwas. Wie willst du zur Ruhe kommen....wie soll der EM zur Ruhe kommen, seine Kinder zur Ruhe kommen, egal wie alt sie sind? Ja...an DIR allein liegt es, ob und wann du zu dir kommst - ob mit oder ohne Therapie.
@Löwin45
"beglückwünschen" ist sicher nicht angesagt. Dafür fehlt etwas, was bereits im Titel des Posts
steht!
Zitat:Affäre nach 2 Jahren zum 2 Mal aufgeflogen- beendet
Nach den letzten Posts der TE sieht es alles andere als nach einem "beendet haben" aus - eher nach einem "vllt. doch nicht beenden wollen", auch wenn sie schreibt, dass sich TE und ihr Ex-Lover "im Guten" trennen wollen.
Es fehlt die Konsequenz, dem "wirklich beenden wollen" Nachdruck zu verleihen. Die letzten Posts der TE ließen von ihr ausgehend immer wieder Hoffnung aufkeimen, dass der Ex-Lover evtl. doch wieder ihr "Kandidat" werden kann - OHNE Rücksichtnahme darauf, was du bereits in Bezug die EF, die Kinder, die Familie geschrieben hast.
Leider ist es so - involvierte Kinder sind sehr oft erst in der 2. Reihe der Gedanken vertreten, wenn
es um DEREN Wohl geht. Egal ob betrügende EF/EM oder die "Dritten im Bunde" - AF/AM - haben zuerst ihre eigenen Interessen vorangestellt. Wenn es zwischen EP nicht mehr funzt - die Kinder sind dafür nicht zur Verantwortung zu ziehen, baden es aber vielfach aus....oft ihr Leben lang. Den involvierten Kindern wird sehr viel abverlangt, zugemutet, aufgebürdet und AUCH mit auf den Weg in deren Leben gegeben, was ganz sicher NICHT alles im Sinne der Kinder ist.
Dass das Kind der TE mit den Kindern des Ex-Lovers "gut klar" kommen (würden) - was soll die TE auch anderes schreiben!? Dass ihr Kind bereits ohne Vater aufwuchs, dass jetzt auch den Kindern
des Ex-Lovers ggf. der Vater "entzogen" wird....ja, da liegt der Begriff des "Kollateralschadens" nahe.
Die TE wie der Ex-Lover würden ihre persönlichen Interessen ÜBER die ihrer Kinder stellen, die ja nicht gefragt werden - sie haben das zu tun, was Mama oder Papa sagen. Dass den jeweiligen Kindern ALLES versprochen wird....logo. "Ich werde immer für dich da sein!" Eine Standard-Aussage? Ehrlich gemeint - das schon! Doch da fehlt dennoch was, was eine Familie wirklich ausmacht, was Kinder wirklich brauchen.
Und ich frage mich an dieser Stelle ernsthaft - wenn die Absicht einer psychologischen Therapie besteht...was soll das Thema sein? Wenn das Innerste wirklich nach außen gekehrt wird, steht die TE mit ihrem Kind im Mittelpunkt...und das Bestreben, keine weitere Familie auseinander zu reißen. Das eigene Kind ist schon ohne Vater...auch wenn der sich fürsorglich zu kümmern scheint. Aber...er ist
halt nicht permanent vor Ort. Und das jetzt auch noch den beiden Kindern des Ex-Lovers zuzumuten, wäre aus meiner Sicht unverantwortlich. An anderer Stelle hatte ich das bereits geschrieben.
Meine Frage generell - welchen Stellenwert haben Familien wirklich noch!? Nein...es ist nicht allein das berufliche/gesellschaftliche/soziale Anspruchsdenken der Erwachsenen, was den Stellenwert der Familie zu senken scheint. Es ist AUCH das persönliche Anspruchsdenken - im Sinne des (unbedingt) Selbstverwirklichen-wollens! Auch das ist wichtig....aber nicht zu Lasten der Familie und letztlich auch der Kinder.
Zitat @T4U
Zitat:Was kann schöner sein, als wenn sich der "Partner" zurück besinnt und man es nochmal versucht.
ist das nun ein Plädoyer für die TE, alles dran zu setzen, dass sich ihr Ex-Lover doch wieder
zurückbesinnt? Oder ist das eine rhetorische Frage, um der TE auf den Zahl zu fühlen, sich
festzulegen, was sie wirklich beabsichtigt? Wer bittet in dem Thread um Hilfe....der Ex-Lover?
Wo bleiben die Interessen der Kinder?
@
In der Nachbarschaft - 4 Kinder ohne Papa...der fremd ging. Alle 4 Papa-Kinder! Deren Mama
hat den Papa rausgeschmissen. Papa krank, Kinder krank. Kinder jammern...aber MÜSSEN damit
klarkommen, weil der Papa nichts besseres zu tun hatte, als fremdzugehen. Das Ego des Vaters,,
des EM stand ÜBER allen - über seiner EF, über seinen Kindern, über der Familie.