Oh man...immer dieser krampfhafte Gleichberechtigungswahn, zumindest was das Zusammenleben in Liebesbeziehungen angeht. Dabei ist es genau das, was die Langlebigkeit von Liebesbeziehungen stark beeinträchtigt und im schlimmsten Fall sogar gänzlich zu Fall bringt.
Ich persönlich bin der Meinung das es das Beste für alle Beteiligten eines Haushaltes ist, wenn jeder genau das tut was
er auch am besten kann und
nicht zwingend das, was im Sinne der Gleichberechtigung minuziös aufzuteilen ist! Mein Mann kann zum Beispiel nicht kochen und auch hat er keine Ahnung von Buchhaltung, Papierkram und Finanzen. Somit haben wir nichts davon, wenn er kocht und wir uns nichts davon in den Mund stecken können. Ja, er könnte sich jetzt regelmäßig neben mich stellen, zuschauen, mit schreiben und lernen oder sich ein Kochbuch zulegen, aber Essen bedeutet für uns alle in erster Linie Genuss und das auch im Alltag. Ich habe ein Talent fürs Kochen, weshalb es mir leicht fällt und zudem auch Spass macht. Genau so sieht es bei Finanzen und Verträgen aus. Ich bin da einfach versierter, weil mehr Erfahrung als mein Mann. dafür ist mein Mann der geborene Pfleger und Gentlemen und liest uns quasi jeden Wunsch von den Augen ab. Wenn hier einer krank ist wird alles getan um schnellst möglich Heilung zu erzielen! Ok, er ist Arzt, aber trotzdem war er so auch schon bevor er Arzt wurde! Darüber hinaus ist er ein wandelndes Lexikon, was insbesondere unserer Tochter hinsichtlich ihrer Bildung sehr zugute kommt:-) Auch handwerklich hat er hier und da mal zwei linke Hände

Aber er hat erkannt und akzeptiert, dass es besser läuft wenn er mich den Bauleiter spielen lässt. Seither ist kein Möbelstück mehr kaputt geschraubt worden und ich bin nicht mehr gezwungen schweres Werkzeug bedienen zu müssen:-)